Teenage Mutant Ninja Turtles: Out of the Shadows | Review

Wenn es ein Franchise gibt, dass selbst nach über 30 Jahren, noch nicht tot ist, dann sind es die Turtles. Seit 1984 gibt es die Geschichten um die 4 mutierten Pizza liebenden Schildkröten, die nach großen Künstlern der Renaissance benannt sind. Das Konzept ist aber auch so beknackt, wie es genial ist. 2014, also zum dreißigjährigen Jubiläum, erschien ein Realfilm um die 4 Brüder. Dieser war leider eher mau und nicht das was man sich von einem Turtles-Film erwartet. Aber 2016 kam dann die Fortsetzung in die Kinos, und ob sich dieser Kinobesuch gelohnt hat, erfahrt ihr jetzt.

TMNT: Out of the Shadows spielt ein Jahr nach dem Sieg der Turtles über den Superschurken Shredder. Die 4 Helden leben weiterhin in der Kanalisation & schützen die Stadt aus dem Verborgenen. Weiters fürchten sie Anfeindung & Hass aufgrund der Tatsache, dass sie Mutanten sind. Deshalb hat Vern Fenwick, Aprils Kameramann aus dem ersten Teil, die Lorbeeren für den Sieg über Shredder einheimsen dürfen. April O’Neil (gespielt von Megan Fox) beschattet den (verrückten) Wissenschaftler Baxter Stockman. Dieser arbeitet mit dem Foot Clan zusammen und plant die Befreiung von Shredder aus dem Gefängnis. Der Plan gelingt, bei einem Gefangenentransport, jedoch wird Shredder in eine andere Dimension teleportiert. Dort trifft er auf den Warlod Krang, seines Zeichens körperloses Gehirn & Arschloch, mit dem er einen Deal aushandelt:

Shredder soll die 3 Teile einer Maschine finden mit dem Krang das Technodrom, eine Kampfstation, auf die Erde bringen kann, um diese zu erobern. Im Gegenzug hilft Krang dem Shredder dabei, die Turtles zu vernichten. Das erste Teil haben Shredder & Baxter Stockman bereits.

Also kehrt der fiese Finsterling nach New York zurück, rekrutiert die beiden Verbrecher Bebop & Rocksteady (nein nicht die Macher der Arkham Spiele), welche beim Gefangenentransport von Shredder, ebenfalls entkamen.
Die Turtles müssen sich also mithilfe von April O’Neil, Vern Fenwick & dem Neuzugang Casey Jones (Ein Polizist der beim Gefangenentransport von Shredder, Bebop & Rocksteady die 3 hat entkommen lassen, jedoch nun auf eigene Faust, Jagd auf die Schurken macht) dieser Allianz aus Superschurken erwehren, um New York zu retten.

Dabei stellen sich auch interne Probleme unter den 4 Brüdern ein die sie überwinden müssen.

Die Handlung ist wohl der stärkste Aspekt des Films. Sie ist ein wahres Fest für Turtles-Fans. Nicht zu sehr überladen aber dennoch genug Materie, um spannend zu sein.

Die Besetzung ist sehr gut.  Der Shredder ist Gott sei Dank nicht mehr der peinliche Wicht aus dem ersten Teil, sondern wirkt viel bedrohlicher & gefährlicher als in Teil 1. Das liegt auch an der deutschen Lokalisierung. Shredder zischt etwas beim Sprechen, was einfach bedrohlich wirkt & zum Glück spricht er nicht mehr japanisch. Das war einfach schrecklich peinlich in Teil 1.

Megan Fox spielt ihre Rolle als April O’Neil überraschend gut und auch Stephen Amell macht als Casey Jones eine sehr gute Figur. Leider beschränkt sich Casey Jones im Film nur auf einen kurzen Kampf gegen ein paar Foot Clan Ninjas und einen Kampf gegen Bebop & Rocksteady. Mein Highlight war jedoch neben Brian Tee, als der Shredder, der Schauspieler Tyler Perry als Baxter Stockman. Ein absoluter Comedy Charakter & Mad Scientist, wie er im Buche steht. Sehr gute Performance & die Stelle, in der er von Shredder ein High 5, möchte, ist göttlich.

Die Turtles sehen wie in Teil 1 zwar hässlich aus (Sie sind halt Mutanten) sind jedoch super animiert & auch die Synchronsprecher machen einen guten Job. Das gleiche gilt auch für die Sensei Ratte Splinter & für Krang, seines Zeichens körperloses Gehirn & Arschloch.

Generell ist das CGI & die Effekte sehr hochwertig. Gerade Krang sieht verdammt ekelhaft aus. Ich habe den Film im Imax gesehen und war sehr zufrieden. Das 3D war nicht zu aufdringlich & hat viele Effekte verbessert. Dazu kommt eine klasse Soundkulisse, die im Kino zwar Laut ist, jedoch nicht so extrem wie damals bei Dawn of Justice.

Das führt mich zur Klanguntermalung des Films. Wie bereits erwähnt sind die Synchronsprecher sehr gut und passend zu jedem der Charaktere. Auch wenn mir die englische Version einen Kleinen ticken besser gefallen hat. Jedoch kommt hierzu ein Nachtrag wenn die Blu-Ray erschienen ist, da ich nur Trailerausschnitte auf Englisch gesehen habe.

Der Soundtrack ist hervorragend. Genau die Mischung aus Episch & Dezent die ein Superheldenfilm braucht. Hier also ein Riesen Lob an Steve Jablonsky der einen guten Job abgeliefert hat.

Fazit

TMNT: Out of the Shadows ist eine äußerst gelungene Fortsetzung die den ersten TMNT-Film in allen Punkten übertrumpft. Der Film nutzt sein Quellmaterial viel besser und baut viele bekannte Charaktere aus dem Turtles-Universum ein, ohne dieses jedoch zu überlasten.

Neben den vielen guten Schauspielern haben wir eine gelungene Synchronisation (meine größte Befürchtung war, dass die deutsche Fassung mies ist), einen tollen Soundtrack und viel Humor. Der Film ist fast eine Realverfilmung einer alten Cartoonfolge, nur leider ohne die witzigen Sprüche des Shredders.

Ich würde mir persönlich einen dritten Teil wünschen, da mit diesem Film meine Meinung über Turtles-Realfilme um einiges gestiegen ist.

Obwohl ich keine Wertung vergeben möchte, jedoch schon öfters danach gefragt wurde geben ich dem Film ★ ★ ★ ★ von 5 Sternen!

Das war’s von meiner Seite. Wir lesen uns beim nächsten Mal.

 

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