Lights Out | Review

Lights Out ist ein Horrorfilm aus dem Jahr 2016 an, dem Produzent James Wan mitgearbeitet hat. James Wan ist der Mann, der uns Saw 1 – 3, Annabelle, Conjuring, Conjuring 2 & Insidious beschert hat. Daher waren meine Erwartungen dementsprechend hoch. Hat sich der Besuch im Kino für diesen Film gelohnt? Nun irgendwie ja & irgendwie nein. Aber lasst mich erklären.

Der Film beginnt in einem Lagerhaus mitten in der Nacht. Esther, eine Arbeiterin in diesem Lagerhaus, sieht eine mysteriöse Frau mit extrem langen Fingern. Jedoch sieht sie diese Frau nur, wenn das Licht aus ist. Esther warnt daraufhin ihren Kollegen (Chef) Paul und verlässt das Gebäude. Dieser sieht ebenfalls
die Frau und wird kurz darauf grausam ermordet.

Pauls Stieftochter Rebecca lebt alleine in einem Apartment. Sie zog von zu Hause aus um ihre Ängste & Schlafstörungen, zu überwinden. Die Ängste kamen von ihrer Mutter (Sophie), die eine schwere psychische Störung hat, und von ihrer unsichtbaren „Freundin“. Sophies zweites Kind, Martin, sieht eines Tages die Konversation zwischen seiner Mutter & ihrer Freundin. Daraufhin leidet er unter Schlafstörungen.

Als er immer wieder im Unterricht einschläft, lässt Emma (eine Mitarbeiterin des Jugendheims) nach Rebecca schicken. Diese bringt Martin zu seiner Mutter. Nach einem Streit mit selbiger nimmt sie Martin jedoch in ihr Apartment mit um ihn, zu beschützen. Sowohl vor der „Freundin“ als auch vor Sophie.

Ab da häufen sich die paranormalen Ereignisse und die Geschwister müssen den Kampf gegen das Wesen aufnehmen welches im dunklen lauert. Außerdem erfahren wir die Hintergrundgeschichte von Sophie & welche Beziehung sie zu ihrer „Freundin“ hat.

Die Story mag spannend klingen, jedoch kann sie nicht wirklich überzeugen und kommt kaum in Fahrt. Besonders die Hintergrundgeschichte um Sophie & Diana (so heißt die „Freundin“) wirkt eher stark an den Haaren herbeigezogen & klischeehaft. Irrenheilanstalten sind halt immer so eine Sache

Die Leistung der Schauspieler geht in Ordnung. Leider hinterließ bis auf Alexander DiPersia als Bret (Rebeccas Freund), der sich zumindest einen kleinen „Kampf“ mit Diana liefern durfte, einen bleibenden Eindruck. Halt das ist nicht ganz wahr. Maria Bello spielt als Sophie eine Frau mit schweren Problemen. Dies rettet jedoch den Eindruck nicht wirklich.

Die Effekte sind sehr gut. Das muss ich schon mal sagen. Jedoch ist der Film oft arg überzeichnet & teilweise sehr makaber, besonders wenn Diana auftaucht. Leider wirkt das oftmals ungewollt komisch. Wer einen Trailer bereits gesehen hat, wird wissen was ich meine.

Licht an – Diana ist weg. Licht ist aus – Diana ist wieder da.

Das mag beim ersten Mal gruselig sein. Wenn das jedoch 3 bis 4 mal in der gleichen Szene vorkommt, verliert sich der Horror.

Fazit

Ich habe selten bei einem Horrorfilm so sehr gelacht wie bei Lights Out. Auch wenn der Film das nicht erreichen, wollte war er dennoch sehr makaber und unterhaltsam. Jedoch war ich nicht der Einzige der sich köstlich amüsiert hat. Im Saal waren noch ca. 30 weitere Kinobesucher und wir alle fanden den Film großteils zum Lachen. Ja es gab 1 oder 2 Jumpscares die mich erschreckt haben, doch der Schrecken war gleich wieder weg.

Ich erkenne die Ambitionen des Films und was er sein will. Jedoch wirkt das Gesamtpaket nicht. Eine lahme Handlung, ein überzeichnetes Monster & eine geringe Laufzeit von 81 Minuten lassen leider wenig Spielraum für einen positiven Eindruck.

Tut es mir leid das ich den Film gesehen habe? Nein das nicht, aber wenn ich Lights Out nicht gesehen hätte, hätte ich auch nichts verpasst.

Ich vergebe eine Wertung von ★ ★ Sternen. Ein ambitionierter Film, der leider nicht den gewünschten/erhofften Effekt erzielt hatte. Aber ich gebe Lights Out einen Bonusstern weil, er mich & die anderen im Saal sehr unterhalten hat.

Endstand: ★ ★ von 5 Sternen + 1 Bonusstern für die ungewollte Komik.

Das war’s von meiner Seite. Wir lesen uns beim nächsten Mal wieder.

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