Alan Wake | Review

Alan Wake ist ein Third-Person-Shooter mit Horrorelementen aus dem Hause Remedy, die Entwickler von Max Payne & Quantum Break, für die Xbox 360, den PC und seit April dieses Jahres, danke Abwärtskompatibilität, auch für die Xbox One. Also nehme ich das zum Anlass um mal wieder Alan Wake zu spielen und eine Review dazu zu verfassen, zum Glück lag Quantum Brake ein Download Code für Alan Wake und das DLC/Spin-off bei.

Das Spiel selbst wurde durch populäre Mysteryserien wie Twin Peaks, Akte X und durch die Werke von Stephen King inspiriert. Das klingt doch nach tollen Voraussetzungen.

Handlung

Alan Wake ist ein Thriller-Autor, der seit einiger Zeit unter Schlafstörungen, Albträumen und einer Schreibblockade leidet. Um neue Kraft für seine Arbeit und seine Ehe zu tanken, reist Alan mit seiner Frau Alice in das beschauliche Örtchen Bright Falls.

 

Nach einer mysteriösen Schlüsselübergabe verschwindet nicht nur Alans Frau, sondern auch das soeben bezogene Haus und die Insel, auf der die Hütte stand, verschwindet ebenfalls (aller guten Dinge sind ja bekanntlich 3). Nun erwacht Alan in der Dunkelheit und muss sich gegen Besessene, die die Gegend heimsuchen, zu Wehr setzen. Diese werden von der Dunkelheit beschützt. Durch eine Taschenlampe und einen Revolver wird dieser Schutz jedoch schnell wirkungslos.

Es ist nun also Alans Aufgabe seine Frau zu finden. Dabei findet Alan immer wieder Manuskriptseiten, die er offenbar geschrieben hat. Auf diesen Seiten werden Ereignisse beschrieben, die auch kurze später stattfinden. Im Laufe seiner Reise durch das nächtliche Bright Falls wird Alan schließlich klar, dass er in die Hütte zurückmuss, um den Albtraum zu beenden.

Gameplay

Bei Alan Wake handelt es sich um einen klassischen Thrid-Person-Shooter mit etwas langsameren Movement. Die wichtigste Waffe des Spielers ist die Taschenlampe, mit der Feinde angestrahlt werden können um die Dunkelheit zu „zerstören“. Sobald die Dunkelheit weg ist, kann man den Besessenen mithilfe von Revolvern oder Gewehren den gar ausmachen. Alternativ können auch Leuchtfackeln oder Blendgranaten eingesetzt werden, um größere Gegnergruppen zu eliminieren.

 

Abseits des Kampfes gegen Besessene und böse Vögel gibt es einiges zu entdecken. Neben Thermosflaschen, die in den einzelnen Kapiteln verstreut sind, kann man auch Manuskriptseiten finden, die nicht nur kommende Ereignisse beschreiben, sondern auch diverse Nebenfiguren zum Thema haben. Das macht die Spielwelt um einiges lebendiger.

Außerdem kann man einige Schilder finden, die einem die Kult von Brightfalls näher bringen.

Grafik & Technik

Alan Wake (das Spiel) sieht trotz seines Alters von sechs Jahren immer noch sehr gut aus. Die Charaktermodelle sind sehr schön gestaltet und auch die Umgebung ist sehr atmosphärisch. Besonders die dichten Wälder um Brightfalls sind sehr unheimlich & fügen sich perfekt ins Spiel ein. Hier und da gibt es etwas Abwechslung im Szenario, mal ist man in einer Mine (mit dem besten Rätsel im Spiel) und auch am Tag darf man den Ort erkunden (also ein paar Teile des Ortes).

Obwohl das Spiel Schlauchlevel hat, wie fast jedes Spiel von Remedy, gibt es dennoch immer wieder Abzweigungen, die entweder zu verborgenen Vorratslagern oder geheimen Manuskriptseiten führen.

Technisch gibt es kaum etwas zu meckern. Das Spiel läuft sehr flüssig. Manche Texturen sehen etwas matschig aus, aber bei einem Alter von sechs Jahren ist das verschmerzbar.

Einzig die Animationen der Gesichter sind manchmal etwas gruselig, besonders wenn die Figuren zu viel Zähne zeigen oder den Mund verziehen.

Synchronisation & Sound

Auch wenn die Gesichter etwas gruselig sind, die Dialoge sind es nicht. Die Deutsche Synchro ist auf einem sehr hohen Niveau. Jeder Sprecher legt sich ins Zeug und verleiht den Figuren viel Charakter. Besonders die Stimme von „Antagonistin“ Barbara Jagger (gesprochen von Sybille Nicolai) bleibt einem in Erinnerung.

Die allgemeine Soundkulisse würde ich als atmosphärisch bezeichnen. Leise Geräusche im Hintergrund & ambientische Klänge erzeugen eine überzeugende Gruselatmosphäre.

Fazit

Alan Wake ist ein hervorragendes Spiel das einem eine spannende Gruselgeschichte erzählt. Dazu kommt ein flüssiges Gameplay mit klasse Movement, eine nach wie vor hübsche Grafik und eine top Synchronisation. Bis auf die kleinen technischen Fehler habe ich nichts zu meckern.

Ich kann das Spiel jedem Besitzer einer Xbox 360, Xbox One oder einem PC empfehlen.

Kommen wir nun Wertung:
Handlung:  • • • • •
Gameplay: • • • • •
Grafik & Technik: • • • •
Synchro & Soundtrack: • • • • •
Wertung: 19 von 20 Punkten.
Note: Empfehlenswert
Release: 14.05.2010
Plattformen: PC, Xbox One, Xbox 360
Genre: Third-Person Shooter/Action Adventure/Survival Horror
Entwickler: Remedy Entertainment
Publisher: Microsoft Studios
USK: ab 16 Jahre
3 Kommentare
  1. Ich finde das Spiel nach wie vor super und habe es sehr, sehr gerne gespielt. Allerdings gibt es einen Design-Makel, der mich gestört hat: Die Level sind zu lang (teilweise 2 Stunden!) und haben dabei zu viel Leerlauf. Ganz oft muss man 15 bis 20 Minuten laufen, bis man bei nächsten Ereignis angekommen ist. Lieber doppelt so viele Level mit jeweils halb so viel Spielzeit

    Gefällt 1 Person

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