The Shallows | Review


Die Handlung dreht sich um Nancy Adams, gespielt von Blake Lively, die an einer entlegenen Bucht in Mexiko surfen geht. Dabei wird sie jedoch von einem großen weißen Hai attackiert und verletzt. Zuflucht findet die junge Surferin auf einem Felsen, einige hundert Meter vom Strand entfernt.

Der stete Blutverlust, die ständige Bedrohung durch den Hai, das verzweifelte warten auf Hilfe und die Wettereinflüsse bilden den Kampf ums überleben. Oh und die Tatsache dass, der Fels bei Flut verschwindet und Nancy somit dem Hai schutzlos ausgeliefert ist kommt noch dazu.

Eine simple aber spannend inszenierte Handlung die kaum Längen hat. Der Überlebenskampf ist sehr glaubwürdig und der Grund warum der Hai nicht einfach verschwindet ist ebenfalls glaubwürdig. In der Nähe des Felsens ist ein Wal-Kadaver auf Grund gelaufen und der Hai verteidigt logischerweise seine Beute. Das ist zumindest sinnvoller als die meisten anderen „Killer-Hai-Motivationen“ der Genrekollegen.


Dass der Film nur eine wirkliche Hauptfigur hat, ist ganz klar eine Stärke. Durch die langsam ansteigende Spannungskurve fiebert man mit der Protagonistin mit und hofft dass, sie den Horror überlebt. Hierbei sei die sehr glaubwürdige Leistung von Schauspielerin Blake Lively erwähnt. Ich habe selten in einem Tierhorrorfilm so sehr mit den/der Protagonisten/in mitgefiebert.

Die restlichen Figuren bleiben eher weniger im Gedächtnis. Mehr als bloßes Futter für den Hai stellen die Nebenfiguren leider nicht dar.


Auch wenn der Cast, bis auf die Hauptrolle schwächelt, die Kameraarbeit ist sehr gelungen. Der Film zeigt verschiedene Perspektiven (Unter- & Überwasser) und sehr schöne Panoramen. Die Szenen unter Wasser erzeugen, zumindest bei mir, gern mal ein mulmiges Gefühl. Dazu kommen unberechenbare Schockmomente die gut platziert sind.

Der Hai selbst sieht den größten Teil des Films zwar gut aus, dies ändert sich jedoch im Finale. Man sieht sehr stark dass, der Hai computeranimiert ist und so weit es mich angeht war dann jegliche Spannung verloren.


Die Synchronisation ist gelungen wobei man die meiste Zeit ohnehin nur die Stimme von Surferin Nancy hört. Der Rest des Casts wurde ebenfalls gut vertont wobei die anderen Schauspieler wenig bis kaum Text haben, da sie bis auf die Familie von Nancy nur Futter für den Hai sind.

Der Soundtrack geht ins Ohr und wandelt sich im Laufe des Films. Während er zu beginn noch fröhlich ist hält die Melancholie Einzug je schlimmer die Situation für Nancy wird.


The Shallows verhilft dem angeschlagenen Genre zwar nicht zu alter Größe zurück ist aber um einiges besser als andere Vertreter der „Killer-Hai-Filme“. Trotz einiger Schwächen kann man sich diesen Film ruhigen Gewissens ansehen.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns beim nächsten mal.

Wertung:

Handlung: • • • •

Cast: • • •

Effekte & Technik: • • • •

Soundtrack & Synchronisation: • • •

Wertung: 14 von 20 Punkten

Note: Gut!

Filmdaten:

Originaltitel: The Shallows

Deutscher Titel: Shallows

Produktionsland: USA

Originalsprache: Englisch

Laufzeit: 87 Minuten

Erscheinungsjahr: 2016

Hinterlasse einen Kommentar

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s