Skripte aus dem Archiv oder ein Lückenfüller von Patrick Stigler

Leider werden nicht alle Beiträge die ich schreibe auf dem Blog veröffentlicht. Entweder werden diese Projekte aufgrund von Zeitmangel, fehlender Motivation oder anderen Gründen abgebrochen. Ich lösche diese Texte jedoch nicht, sondern bewahre sie im Archiv auf. Eventuell werden diese Beiträge ja überarbeitet und kommen in neuer Form auf den Blog, wie die Deadpool Filmreview.

Ich denke das es ganz interessant ist in regelmäßigen Abständen solche Skripte zu veröffentlichen um sie euch nicht vorzuenthalten. Viel Spaß also mit meiner kurzen Review zu Valiant Hearts: The great War.


Es gibt viele Spiele die im Zweiten Weltkrieg angesiedelt sind. Die meisten davon sind Ego-Shooter in guter über mittelmäßige bis hin zu schlechter Qualität. Umso erfreuter war ich als vor gut einem Jahr im PS+ Programm ein Spiel namens Valiant Hearts aufgetaucht war. Eine kurze Beschreibung des Spiels reichte bereits aus um mir zu sagen das ich hier ein besonderes Erlebnis vorfinden würde und enttäuscht wurde ich nicht.

Der Titel Valiant Hearts heißt übersetzt „Wackere Herzen“ und bezieht sich auf das Lied „O Valiant Hearts“ von 1919 welches die gefallenen des großen Krieges ehren soll.

Die Handlung spielt im Jahre 1914 und folgt dem Leben von 4 spielbaren Charakteren, deren Schicksale sich während des Krieges kreuzen und so miteinander verwoben werden, sowie dem Dobermann Walt, einem Kriegshund.

Aufgrund von Spoilern werde ich nun auf eine genauere Beschreibung der Handlung verzichten da das Spiel von seiner Handlung (die durch die Charaktere gestützt wird) und seiner Atmosphäre lebt. Wo wir gerade bei der Atmosphäre sind. Diese wird nicht nur durch die Charaktere, sondern auch durch die außergewöhnliche Grafik gebildet. Das Spiel sieht aus wie eine Graphic-Novel, sprich wie ein Comic. Anfangs mag dies etwas ungewohnt sein aber dieser Stil passt zum Erzählstil.

Auch auf musikalischer Ebene überzeugt das Spiel auf ganzer Linie. Der Soundtrack ist meiste Zeit recht melancholisch, lässt jedoch auch manchmal die Hoffnung auf ein gutes Ende aufkeimen. Somit ist der Soundtrack passend zum Spiel & zum Setting.

Der letzte Punkt auf den ich eingehen möchte ist das Gameplay. Dies ist recht simpel und wohl der einzige Kritikpunkt am Spiel. Jedoch ist dies verschmerzbar da das Spiel von anderen Dingen lebt.

Das Gameplay lässt sich in 2 Kategorien einteilen: Quicktime-Events & einfach gestrickte Schalterrätsel. Dies klingt nach nicht viel ist aber für das Spiel ausreichend. Eine Besonderheit stellen die „Sammelaufgaben“ dar. Aufmerksame Spieler können diverse Gegenstände finden die über die Spielwelt verstreut sind. Diese schalten Hintergrundinformationen über den Ersten Weltkrieg frei, die tatsächlich interessant sind.

Zusammenfassend lässt sich sagen das Valiant Hearts: The great War ein gutes Spiel ist das mit einer dichten Atmosphäre, interessanten Charakteren & einer traurigen aber spannenden Geschichte über Freundschaft, Liebe, Opfer & Trauer daherkommt. Ich kann es jedem empfehlen der mal ein Spiel sucht das im Ersten Weltkrieg angesiedelt ist oder der ein kleines Spiel für zwischendurch sucht.


Ich hoffe euch hat dieser kleine Lückenfüller gefallen und wir lesen uns beim nächsten mal wieder!

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