Das beste Nintendo Spiel der letzten Jahre? Die Review zu The Legend of Zelda Breath of the Wild [Autor: Felix Neumaier] | Review

Lange haben wir auf dieses Spiel gewartet, nun ist es endlich hier! Viel Spaß, mit meiner Review zu “The Legend of Zelda: Breath of the Wild”.

 

Handlung – Was geschah vor 100 Jahren in Hyrule:

Zu Beginn des Spiels verschläft Link (wie fast immer) beinahe sein eigenes Abenteuer. In einem Schrein tief unter der Erde erwacht er völlig ohne Erinnerungen aus einem tiefen Schlummer. Eine geheimnisvolle Stimme in seinem Kopf drängt ihn nach draußen zu gehen und die geheimnisvolle Höhle zu verlassen. Unsere erste Aufgabe besteht also daraus, von diesem mystischen Ort zu fliehen. Da der Held nur mit ein paar Unterhosen ausgestattet ist, holen wir uns aus den ersten Schatztruhen ein paar Klamotten, kleiden uns, nehmen den Sheikah-Stein aus seinen Sockel und gelangen ans Tageslicht. Hier sehen wir zum ersten Mal diese gigantische neue Welt. Auf dem sogenannten „Vergessenen Plateau“ gibt’s nur einen kleinen Vorgeschmack auf die gigantischen Ausmaße der faszinierenden Open World, mit der Nintendo neue Maßstäbe setzen will.

Ein riesiger, gefährlicher Vulkan, zieht Blicke an wie ein Magnet. Doch auch am Horizont bemerkt man verlassene Tempel sowie grüne Wälder und schneebedeckte Berge. Innerhalb von nur einer Minute wird der Entdeckerdrang erweckt. Man möchte sofort losziehen und jeden einzelnen Ort, dieser fremden Welt, erforschen. Doch zuvor stoßen wir hier noch auf einen alten Mann am Lagerfeuer. Von genau diesem Mann erfahren wir, dass Ganon vor über hundert Jahren die Welt von Hyrule überfiel und ins Chaos stürzte. Einige, der wenigen Überlebenden, flohen und haben sich in den letzten Städten angesiedelt. Seitdem herrscht die sogenannte Verheerung Ganon über das Schloss von Hyrule, nun liegt es an Link, der Verheerung ein Ende zu setzen und den Frieden zurückzubringen.

Dies war jetzt nur die Hintergrundgeschichte, jedoch hat Breath of the Wild so viel mehr zu erzählen. Allerdings wäre jedes weitere Wort ein Spoiler. Daher nur so viel: Die Geschichte wird über weite Strecken hauptsächlich in Rückblenden, also Erinnerungen, erzählt wir erfahren mehr über Prinzessin Zelda und Ganon, wie das Königreich Hyrule in die Dunkelheit versank und was es mit dem alten Mann und den gefährlichen und immer wachsamen Wächtern auf sich hat, deren Trümmerteile über das ganze Land verteilt sind. Dabei ist die eigentliche Story optional. Die schönen und genial inszenierten Zwischensequenzen reichen um dem roten Faden folgen zu können. Wer aber die gesamte gänsehauterzeugende Story erleben will, muss alle 16 versteckten Erinnerungen sammeln. Doch es lohnt sich! The Legend of Zelda Breath of the Wild erzählt nicht nur die am besten inszenierte, sondern auch die spannendste Geschichte der Zelda-Historie.

Gameplay – Neuerungen wo man hinsieht:

 

Zu aller erst möchte ich hier den Sheikah-Stein erwähnen, von dem wir alle möglichen Techniken bekommen um die Spielwelt überhaupt ohne Probleme durchqueren zu können. Diese möchte ich noch erläutern bevor wir zu den großen Änderungen kommen.

 

Der Sheikah-Stein ist eine antike Tafel mit einer Karte der Spielwelt, auf der man bis zu 100 Stempel setzen kann. Außerdem erhält man recht früh im Spiel fünf Module für den Sheikah-Stein, die euch jeweils die besonderen Techniken spendieren:

 

·      das Bomben-Modul (rund): Ermöglicht es euch, eine Runde Bombe zu werfen. Diese kann länger rollen und weiter entfernte Ziele eliminieren.

 

·      Bomben-Modul (viereckig): Ermöglicht es euch, eine viereckige Bombe zu werfen. Diese rollen nach dem Wurf nicht weg und lassen sich leichter platzieren.

 

·      Das Magnet-Modul: Damit lassen sich sämtliche metallische Objekte an sich heranziehen. Wie zum Beispiel: Truhen oder Fässer.

 

·      Das Stasis-Modul: Mit diesem Modul kann man Objekte für eine gewisse Zeitspanne einfrieren. Wenn man auf gewisse Objekte mit einem Schwert einschlägt können diese über weite Strecken geschleudert werden.

 

·      Das Cryo-Modul: Dieses Modul ermöglicht es, Eissäulen aus Gewässern steigen zu lassen, was vergleichbar ist mit dem Sandstab aus „The Legend of Zelda A Link between Worlds“.

 

Nach jedem Einsatz eines Moduls muss es sich neu aufladen. Später im Spiel ist es dann möglich diese Module zu Upgraden, dadurch verkürzt sich die Wartezeit und die Bomben richten, beispielsweise, mehr Schaden an.

 

Kommen wir nun zu den anderen Neuerungen. In diesem Spiel hat man nicht nur eine Waffe. Man kann mehrere auf einmal besitzen. Wer jetzt aber glaubt, dass es das Master Schwert in diesem Spiel nicht mehr gibt der irrt sich. Wie dem auch sei, die Waffen haben alle verschiedene Stärken. Die schwächste hat Stärke 1 und die stärkste die ich bis jetzt gefunden habe hat Stärke 101. Diese Waffen halten aber nicht ewig und wenn sie kaputt gehen muss man sich neue besorgen sonst geht man ganz einfach Game Over.

 

Wie kommt man eigentlich an Herzen? Dafür muss man die verschiedenen Schreine finden in denen der Held, verschiedene Prüfungen meistern muss. Als Zeichen der Bewährung erhält man Herzteile. Um sich in Zelda BotW heilen zu können, muss man sich verschiedene Gerichte kochen, welche die Herzen wieder auffüllen. Dazu stehen hunderte Zutaten, welche man erst in der Welt finden muss, bereit.

 

Um schnell von A nach B zu kommen, kann man sich ein wildes Pferd schnappen. Das muss man jedoch vorher fangen, was nicht immer einfach ist, da man entweder entdeckt oder gehört wird. Man kann aber auch einfach die Link Amiibo Scannen und hoffen, dass man dabei Epona bekommt.

 

Was muss man eigentlich alles machen um die 100% zu erreichen?

 

Es ist nötig alle 900 Krogs zu finden, welche jeweils einen Krogsamen für dich bereithalten. Diese Krogsamen übergibt man dann Maronus einem dicken, liebenswürdigen Riesen-Krog welcher dann deine Waffentasche, Schildtasche oder Bogentasche vergrößert. Doch nicht nur das muss man erledigen um 100% zu erreichen, sondern man muss sämtliche Orte besuchen, alle Schreine lösen und die Hauptstory abschließen. Das frisst alles sehr viel Zeit. Ich habe nun 27,79% abgeschlossen und bereits über 100 Stunden Spielzeit auf der Uhr.

 

Abschließend zu diesem Thema möchte ich nun sagen, dass das Gameplay sehr gut ist und frischen Wind ins Zelda Universum bringt. Moment, die wichtigste Neuigkeit habe ich jetzt fast vergessen, und zwar, dass es jetzt eine Sprachausgabe gibt, welche in Deutsch sehr gut gelungen ist. Link selber bleibt aber ohne Stimme.

 

Grafik & Technik – Schöne Grafik und stabilere Framerate:

 

Die Grafik in diesem Spiel ist wunderschön. Sie ähnelt etwas der Grafik von „The Wind Waker“, was ich aber nicht schlimm finde. In Sachen Technik, nun ja, war das Spiel bis gestern nur Mittelmaß. Die Framerate stürzte aufs niedrigste herab, und besonders in schnellen Kämpfen hat es meist gestört, was allerdings nur im TV-Modus der Fall war. Doch wurde alles von Nintendo gepatched und das Spiel läuft flüssiger als vorher. Was ich noch nicht erwähnt habe ist, dass ich, Breath of the Wild auf der kürzlich erschienenen Nintendo Switch spiele. Dort läuft das Spiel in 900p und 30 FPS im TV-Modus und im Handheld- bzw. Tabletop-Modus läuft es in 720p und ebenfalls 30 FPS. Es ist eben alles „typisch Nintendo“, nicht am höchsten Stand aber trotzdem überzeugend.

Soundtrack – Die Natur spielt die Musik:

In „The Legend of Zelda Breath of the Wild“ gibt es nicht viel Musik. Das ist aber auch nicht nötig. Es herrscht eine vollkommen angenehme Atmosphäre. Das wird einem bewusst, wenn man einfach durch die gigantische Welt läuft und im Hintergrund verschiedene Tiergeräusche hört oder wie das Meer rauscht. Es gibt allerdings auch richtige Musik und wenn diese anfängt zu spielen bekommt man einfach nur Gänsehaut. Mein persönlicher Lieblingstrack ist jener der in Schloss Hyrule spielt.

Fazit:

 

Wie ich in einem meiner letzten Beiträge erwähnt habe, steht mein Game of the Year schon fest und jetzt gibt’s die Auflösung. Es ist: “The Legend of Zelda Breath of the Wild”.

 

Die Handlung fesselt und die Zwischensequenzen sind extrem gut inszeniert. In Sachen Gameplay wurde The Legend of Zelda neu erfunden und das wurde langsam auch mal Zeit, und wie man sieht ist es sehr gelungen. Die Grafik sowie der Soundtrack sind wunderschön.

 

Mit „The Legend of Zelda Breath of the Wild“ hat Nintendo großes vollbracht. Das Spiel ist der Hammer!

 

Danke Nintendo!

 

 

 

Wertung:

 

Handlung:  • • • • •

 

Gameplay: • • • • •

 

Grafik & Technik: • • • • •

 

Soundtrack: • • • • •

 

Wertung: 20 von 20 Punkten.

 

Note: Top!

 

 

 

Release: 03.03.2017

 

Plattformen: Nintendo Switch, Wii U

 

Genre: Action Adventure

 

Entwickler: Nintendo

 

Publisher: Nintendo

 

USK: ab 12 Jahre

 

3 Kommentare

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