Die Schöne und das Biest | Review [Autor: Felix Neumaier]

Sei hier Gast! Bei meiner Review zu Die Schöne und das Biest.

Märchen schreibt die Zeit

Die schöne Belle (Emma Watson) lebt mit ihrem Vater Maurice (Kevin Kline) in einem kleinen Dorf in Frankreich. Der Lebensstandard der beiden ist relativ einfach und für Belle ist der Alltag im Dorf sehr trist. Der überhebliche Jäger Gaston (Luke Evans) macht ihr den Hof, allerdings interessiert sie sich ausschließlich für die Literatur. Maurice, der ein eher schüchterner Erfinder ist und seine Tochter, die sich in die Traumwelten ihrer Bücher flieht, gelten bei den anderen Dorfbewohnern als sonderbar.

Als sich Maurice auf den Weg zum Markt macht, verirrt er sich im Wald und kommt zu einem abgelegenen Schloss. Im Schloss lebt ein verzauberter Prinz (Dan Stevens), der wegen seiner Gefühlskälte von einer Zauberin in ein Biest verwandelt wurde. Belle bemerkt bald das Verschwinden des Vaters und macht sich auf die Suche nach ihm. Auch sie gelangt schließlich ins Schloss.
Dort kommt es dann zu einem Tausch, der Vater darf gehen, doch Belle muss mit dem Ungeheuer in dem Schloss leben. Die Versuche des Prinzen, das Herz der Schönen zu gewinnen, scheitern. Sie ist unglücklich und sehnt sich nach ihrem Vater. Denn nur, wenn er trotz seines hässlichen Aussehens das Herz eines Menschen für sich gewinnt, kann der Zauber gebrochen werden. Das Ungeheuer lässt Belle gehen. Im Dorf wird sie von Gaston erpresst, der sie unbedingt zu seiner Frau machen möchte. Die Ereignisse überschlagen sich und enden in einer finalen Konfrontation zwischen dem Prinzen und Gaston.

Die Geschichte ist wunderschön erzählt, sie rührt zu Tränen und ist einfach großartig. Ich bin kein großer Fan von Musical-Filmen, doch dieser Film hat mir gezeigt, dass diese Art von Filmen besonders sind. Die verschiedenen Charaktere in dem Film sind sehr sympathisch besonders natürlich der Kerzenständer Lumiere und die Uhr Herr von Unruh. Ich kann absolut nicht meckern, es ist meiner Meinung nach der beste Disney Film der letzten paar Jahre. Großartig!

Schöne Besetzung

Die schauspielerische Leistung in Die Schöne und das Biest ist sehr stark. Doch fangen wir mit Emma Watson an. Als Hermine Granger? Nein natürlich nicht. Sie spielt Belle das hübscheste Mädchen im Dorf. Emma Watson, spielt wie kann es anders sein mega stark. Sie ist sehr süß. Aber das ist nichts Neues, sie spielt halt alle an die Wand

Gaston wird verkörpert von Luke Evans. Und wie zu erwarten war, spielt er seine Rolle auch sehr gut. Er hat etwas Unsympathisches an sich, was zu diesem Charakter natürlich sehr gut passt.

Kommen wir nun zu Josh Gad als LeFou und zu dessen weltweiten Kontroversen. In manchen Ländern wird der Film nicht gezeigt. Warum? Weil LeFou im Film schwul ist. Da fragt man sich eigentlich schon, was mit der Menschheit heutzutage los ist. Wie dem auch sei, Josh Gad spielt sehr gut genauso wie Luke Evans. Der Charakter ist sympathisch vom Anfang bis zum Ende.

Was ist jetzt eigentlich mit Lumiere und Herr von Unruh. Nun ja dazu kommen wir erst bei der Synchronisation.

Schöne Kulissen und tolle Effekte

Die Effekte in dem Film sind sehr schön. Das Charakter Design gefällt mir auch sehr gut, hier war ich besonders gespannt wie Lumiere und Herr von Unruh im Realfilm aussehen werden, genauso wie die Teekanne Madame Pottine und ihr Sohn die kleine Tasse Tassilo. Letztendlich wurde ich davon überzeugt, wie sie die Charaktere designt haben. Aber auch das Biest sieht fantastisch aus, in jedem Härchen steckt sehr viel Liebe zur Animation. Auch die Kulissen sind wunderbar gestaltet geworden, besonders das Schloss und die verschiedenen Tanzeinlagen, hier möchte ich die von „Sei hier Gast“ besonders hervorheben.

Musik das beste am Film

Wie beim Cast erwähnt, kommen wir nun zur Synchronisation. Ich habe den Film in Deutsch gesehen, also werde ich hier nur die deutschen Synchronsprecher thematisieren. Allerdings werde ich beim Gesang beide Stimmen beurteilen. Alle „menschlichen“ Darsteller haben ihre typische deutsche Synchronstimme, manche werden aber von anderen Personen gesungen.

Fangen wir an mit dem Biest. Es wird gesungen und gesprochen von Sasha Rotermund welcher bekannt ist für seine Synchronrolle als Benedict Cumberbatch. Sasha Rotermunds Stimme haut mich immer wieder aufs Neue um, und wenn er erst einmal anfängt zu singen, bekommt man richtig Gänsehaut. Im Englischen wird das Biest gesprochen und gespielt von Dan Stevens, welcher mich ebenfalls sehr überzeugt hat

Der Kerzenständer Lumiere wird gesprochen von Philipp Moog. Der deutsche Synchronsprecher spricht einen äußerst Gelungenen französischen Akzent. Gesungen wird Lumiere allerdings nicht von Philipp Moog, sondern von Thomas Amper. Im Englischen wird Lumiere gesprochen und gesungen von Ewan McGregor.

Die ernste Uhr Herr von Unruh wird gesprochen von Ben Hecker. Man hört seine Stimme im Film nicht allzu oft, doch wenn er anfängt, zu sprechen kommt er meist unerwartet witzig daher. Im englischen wird Herr von Unruh von Ian McKellen gesprochen

Die Teekanne Madame Pottine wird überzeugend gesprochen von Marina Köhler und wunderschön gesungen von Marion Martienzen. Im englischen wird Madame Pottine gesprochen und gesungen von Emma Thompson.

Kommen wir nun zum besten Teil am ganzen Film, der Musik. Die Schöne und das Biest lebt von wunderschöner Musik, welche ich auch noch nach hundert Maligen hören, immer noch Hammer finde. Meine Favoriten sind „Sei hier Gast“ und ach was sag, ich alle Songs sind einfach nur Top.

Fazit

Abschließend kann ich sagen, dass Die Schöne und das Biest vom Anfang bis zum Ende großartig ist. Eine starke Handlung, sympathische Figuren und ein Soundtrack der Superlative machen diesen Film zu einen der besten Disney Filme der letzten Jahre. Und definitiv zu einem der besten Filme 2017. Zumindest bist jetzt!

Wertung:

Handlung: • • • • •

Cast: • • • • •

Effekte & Technik: • • • • •

Soundtrack & Synchronisation: • • • • •

Wertung: 20 von 20 Punkten

Note: Top!

Filmdaten:

Originaltitel: Beauty and the Beast

Deutscher Titel: Die Schöne und das Biest

Produktionsland: USA

Originalsprache: Englisch

Laufzeit: 129 Minuten

Erscheinungsjahr: 2017

1 Kommentar

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