Die Schöne und das Biest (von Frau zu Frau) | Gedankenspiel [Autorin: Jessica Jehle]

„Sei hier Gast, sei hier Gast, ich erzähle ohne Hast“

Die Schöne und das Biest, da kommen Erinnerungen auf. Wer wollte damals nicht die hübsche Belle sein?

Dies war eines der ersten Märchen, wo einem beigebracht wurde, dass die Liebe nicht vom Aussehen abhängt. Die Neuauflage ist meiner Meinung nach genau so schön wie damals der Zeichentrick. Disney hat sich auch dieses Mal so richtig ins Zeug gelegt.

Die Umsetzung gelang ihnen sehr gut. Die Schauspieler waren gut gewählt, die Kostüme, vor allem Belles Kleider, ein Traum. Die Lieder sind dieselben wie damals. Nur ein paar Kleinigkeiten wurden geändert. Was aber nicht weiter stört, denn man kann immer noch mitsingen. Ich könnte ewig weiter schwärmen.

Ich bin bekennender Disneyfan und das auch noch mit knapp 24 Jahren. Aber was soll ich sagen, Disney hat meine Kindheit geprägt. Aus diesem Grund wird es künftig auch ein paar Beiträge über die Anfänge der Disney Märchen von mir geben.

Die Handlung ist die gleiche wie im Zeichentrick. Und sie rührt auch heut noch zu Tränen. Ich bin sogar der Meinung, das sieht man sich den Film an, wenn man schon älter ist, berührt er einen noch mehr. Da man sich in manche Situationen etwas besser einfühlen kann und natürlich wünschen wir uns doch alle eine Beziehung wie diese. Wer träumt nicht von seinem persönlichen Prinzen.

Die Kostüme sind wunderbar gelungen. Sie sind der Zeit, in der der Film spielt, entsprechend und somit sehr authentisch. Wie vorhin schon erwähnt sind Belles Kleider ein Traum. Sowohl das Kleid, welches sie im Dorf zu Beginn trägt als auch die Kleider, die sie im Schloss des Prinzen bekommt.

 

Mein Favorit ist und bleibt das schöne gelbe Ballkleid, welches sie beim Tanz mit dem Biest trägt. Dieses Kleid sieht einfach traumhaft aus. Es ist sogar in der Realverfilmung noch schöner als damals im Zeichentrick. Aber wen wundert es, immerhin weiß man jetzt, wie es aussieht, und muss es sich nicht mehr einfach nur vorstellen.

Die Animationen in dem Film sind sehr gelungen. Von Unruh und die Anderen bewegen sich so gekonnt, dass man fast denken, kann jeder dieser Gegenstände bewegt sich auch bei einem Zuhause bzw. man fragt sich warum habe ich diese noch nie dabei ertappt, wie sie sich bewegen?

Die Schauspieler machten eine sehr gute Arbeit.

Der erste Gedanke als Belle ihren ersten Auftritt mit dem Biest hatte, war: Warum verwandelst du das Biest nicht einfach wieder zurück in den Prinzen? Du bist doch Hermine Granger

Tja Emma Watson hat, meiner Meinung nach, mit diesem Film wieder bewiesen, dass sie nicht nur Hermine ist, sondern auch in die Rolle der hübschen, sympathischen Belle schlüpfen kann. Sie wurde meinen Erwartungen überaus gerecht.

 

Auch Gaston (Luke Evans) und LeFou (Josh Gad) waren sehr überzeugend. Die Szene wo LeFou und Gaston miteinander Tanzen hat ja weltweit für Aufregung gesorgt, da man dass als zu Homosexuell betrachtet. Mal ernsthaft jedes Mädchen kennt die Bromance, die zwischen besten Freunden besteht. Diese Bromance zwischen Freunden ist im echten Leben manchmal sogar schlimmer und lässt unsereins die Stirn Runzeln wegen dem Verhalten welches diese Freunde an den Tag legen. Und doch zeigt es uns Mädels, dass selbst ein Kerl der aussieht, wie Dwayne Johnson und einen EQ (Emotionsquotient) eines Steins hat, dass jeder Mann auch eine emotionale Seite besitzt. Er kann sie nur nicht bei jedem zeigen.

Lest euch auch die Hauptreview von meinem Kollegen Felix Neumaier durch. Er behandelt die Handlung und andere Sachen viel genauer als ich hier.

In diesem Sinne, viel Spaß, wenn es heißt:

“Tale as old as time, song as old as rhyme, beauty and the beast”

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