Shadow Madness | Review

 

Ein Spiel, über welches ich schon seit sehr langer Zeit berichten möchte, ist, Shadow Madness, ein relativ billiges RPG für die PS1. Obwohl dieses Spiel nach nicht viel aussieht, hat es eine faszinierende Spielwelt, eine ganz eigene Atmosphäre & ganz wichtig; es hat seinen ganz eigenen Charme.

Entwickelt wurde dieses Rollenspiel vom Entwickler/Public Crave Entertainment (leider nicht mehr in der Branche) und erschien im Jahr 2000 für die PS1. Meinen Recherchen zufolge handelt es sich hierbei um Craves Erstlingswerk und trotz dieses Umstands ist es ein beachtliches Spiel geworden.


Protagonist ist ein junger Mann namens
Stinger, welcher eines Abends mit ansehen muss, wie seine Heimat durch dunkle Mächte zerstört wird. In den Ruinen seiner Heimat trifft er nicht nur auf gefährliche Bestien, sondern auch auf die junge Frau, die auf den Namen Windblatt hört. Beide beschließen Hilfe in einem in der Nähe gelegenen Fort zu suchen. Das ist der Auftakt zu einer Epischen Quest, deren Ziel nichts Geringeres als die Rettung von gleich zwei Welten beinhaltet. Auf ihrer Reise schließen sich den beiden Helden mehrere eher abgefahrene Figuren an.

Das Gameplay ist rundenbasiert und erlaubt einen gewissen Grad an Taktik im Kampf. Dem Spieler stehen je nach Figur verschiedene Fähigkeiten zur Verfügung, z.B. kann Windblatt diverse Wesen beschwören während Harv-5 (ein Roboter) & Stinger Distanzwaffen einsetzen können.

Auffallend ist die überraschende Komplexität des Kampfes, da nicht jeder Angriff bei jedem Feind gleich effektiv ist. Manchmal ist es besser auf Distanz zu gehen, Magie zu nutzen oder mit einer beherzten physischen Attacke (in drei Stufen wählbar) auf den Feind einzudreschen.

Akustisch wie grafisch ist Shadow Madness nett. Die Umgebungen wissen zu gefallen aber die Charaktermodelle sehen typisch PS1 aus wie deformierte Klumpen. Wo jedoch die Grafik schwächelt, punktet der Soundtrack umso mehr. Auch wenn die einzelnen Musikstücke jede Stimmung (von heiter bis düster) behandelt so kommt immer eine mysteriöse Note die einen zum Entdecken einlädt.

Entdecken ist das Stichwort, die Welt von Shadow Madness, genannt Arkosia, ist von faszinierenden Orten, Wesen & Personen gefüllt. Jeder Dialog ist interessant, lehrreich oder einfach abgedreht. Auf der Oberwelt selbst gibt es verschiedene Bildnisse zu entdecken, die dem wissensdurstigen Spieler mehr über die Kultur & die Welt an sich erzählt. Ich habe selten eine so faszinierende & gleichzeitig gefährlich virtuelle Welt wie die von Arkosia gesehen.

Am Ende des Tages ist Shadow Madness ein mittelmäßiges Rollenspiel mit einigen Schwächen (Grafik & die Animationen) aber mit viel Charme. Die Welt ist sehr faszinierend & die Hauptfiguren sind sympathisch mit ihren Eigenheiten.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns beim nächsten mal!

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