Deepwater Horizon | Review

Das Genre der Katastrophenfilme besteht eigentlich fast nur aus trashigen Filmen. Zumindest fällt mir kein wirklich guter Vertreter dieses Genres ein. Dies änderte sich jedoch, als ich Deepwater Horizon von 2016 gesehen habe. Was mir an diesem Film so gefallen hat, erfahrt ihr jetzt!


Die Handlung dreht sich um die Mannschaft der Ölplattform Deepwater Horizon, welche im Jahr 2010 durch einen Brand und der anschließenden Explosion vollständig zerstört wurde. Dies hatte eine gewaltige ökologische Katastrophe zur Folge. Der Film basiert also, wie im Herzen der See, auf einer wahren Begebenheit und spielt auf hoher See. Zwei positive Voraussetzungen für mich, um den Film zu mögen

Mark Wahlberg schlüpft in die Rolle von Mike Williams, dem Chefelektriker der Deepwater Horizon. Seine Aufgabe ist es, die elektronischen Anlagen der Plattform zu warten. In den weiteren Hauptrollen haben wir Kurt Russel als Jimmy Harrel, den Chef der Deepwater Horizon, welcher unter keinen Umständen die Sicherheit der Arbeiter gefährden möchte. John Malkovic als Donald Vidrine, ein hohes Tier von BP, welcher Druck auf die Mannschaft ausübt, weil diese 43 Tage im Rückstand ist, brilliert in der Rolle des rücksichtslosen Geschäftsmannes. Als letztes wichtiges Mitglied haben wir Andrea Fleytas, gespielt von Gina Rodriguez, ein Mitglied der Brücke.
Die Handlung wird in erster Linie durch die Figuren getragen und es sind ihre Bemühungen, das Schlimmste zu verhindern, die mich so gefesselt haben. Die Protagonisten gehen bis an ihre Grenzen und riskieren ihr Leben, um die restliche Mannschaft zu retten.

Allgemein ist die Leistung der Schauspieler sehr gelungen und glaubwürdig. Dabei kommt das gute Drehbuch zum Einsatz. Beiläufig werden dem Zuschauer die Grundfunktionen einer Ölplattform erklärt. Somit sitzt man nicht ahnungslos vor dem Bildschirm und kann die Vorgänge bzw. das anbahnende Chaos besser verstehen.
Ein großes Lob verdient die Kameraarbeit. Regisseur Peter Berg zeigt Szenen mit Explosionen & Zerstörung, ohne dieses Chaos auszuschlachten.

Die Großaufnahmen des Brandes wirken sowohl imposant als auch erschreckend. Außerdem gibt es interessante Einblicke in das Bohrrohr oder Aufnahmen des Meeresbodens, wenn der Druck immer weiter zunimmt und man gespannt auf den Ausbruch des Chaos wartet.


Alles in allem in Deepwater Horizon ein packendes Drama und eine gute Aufarbeitung dieser Katastrophe. Man merkt, wie Profitgier & mangelnde Vorsicht alles ins Chaos stürzen lassen. Die Schauspieler leisten, von der Haupt- bis zur Nebenrolle, einen grandiosen Job. Dazu kommen ein gutes Drehbuch und eine lobenswerte Kameraarbeit. Ich kann diesen Film nur weiterempfehlen.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns beim nächsten mal wieder.

Filmdaten

Orginaltitel

Deepwater Horizon

Deutscher Titel

Deepwater Horizon

Produktionsland

USA

Orginalsprache

englisch

Laufzeit

107 Min.

Regie

2016

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