Guardians of the Galaxy | Review

Ich habe gestern Guardians of the Galaxy Vol. 2 im Kino gesehen. Bevor diese Review erscheint möchte, ich gern über den ersten Teil sprechen, der für mich zu den besten Comicverfilmungen aller Zeiten gehört (neben Man of Steel, Sin City & Marvel’s Avengers). Warum das so ist, erfahrt ihr jetzt!


Der Film startet ganz emotional mit einem jungen Peter Quil (Chris Pratt), später Star-Lord genannt, der mit ansieht wie seine Mutter durch Krebs stirbt. Er stürmt aus dem Krankenhaus, wird von Aliens entführt und verlässt somit die Erde. Viele Jahre später ist Star-Lord ein Tunichtgut und Kleinkrimineller. Er sucht nach einem Gegenstand, dem Orb, ohne zu wissen, was das ist. Dabei kreuzt sich sein Weg mit dem Cyborg Korath (Djimon Hounsou), einem Gefolgsmann des Massenmörders Ronan (Lee Pace), welcher wiederum, mit dem wahnsinnigen Titanen Thanos (Josh Brolin), im Bunde steht.
Star-Lord wird durch diesen Orb in Ereignisse hineingezogen, die das Schicksal unserer Galaxie bestimmen können. Dabei lernt er seine späteren Kameraden Gamora (Zoe Saldana), eine ehemalige Verbündete von Thanos, Drax (Dave Bautista), ein hervorragender Krieger, der sich an Thanos für den Tot seiner Familie rächen will sowie die beiden Kopfgeldjäger Rocket (Bradley Cooper) & Groot (Vin Diesel). Bei Rocket handelt es sich um einen, durch Experimente erschaffenen, humanoiden Waschbär, der mich etwas an Wolverine erinnert. Groot ist ein großer, humanoider Baum, der durch seine Eigenschaften als Pflanze, eigentlich „unsterblich“ ist und nur drei Wörter sprechen kann.

Die größte Stärke von Guardians of the Galaxy ist das Kunststück, fünf neue Helden, einen Anti-Helden (Jondu Odonta) & zwei Schurken (Thanos & Nebula) zu etablieren, ohne einen der Charaktere zu vernachlässigen. Über jede Figur erhält man genau das richtige Maß an Informationen, um sich ein Bild von ihm oder ihr zu machen. Bevor man mich verbessert, ja mit Korath & Ronan gibt es zwei weitere Schurken, aber diese werden, wie immer in diesem Genre, zu schnell verheizt. Zumindest bei Ronan, ist das kein großes Problem, da dieser ein langweiliger Bösewicht ist.
Typisch für Marvel-Disney, wurde ein sehr starker Cast auf die Beine gestellt, welcher zu begeistern weiß. Von den Helden über die Schurken bis zu den Nebenrollen, liefert jeder eine gute bis großartige Performance ab. Dabei nehmen die Schauspieler ihre Rollen gerade so ernst wie nötig, was bei so einer abgedrehten Comicverfilmung auch nicht weiter verwundert.

Erkennungsmerkmal des Films ist sein außergewöhnlicher Soundtrack. Die Mischung aus klassischen Popsongs, beispielsweise von Blue Svede und epischen Heldenthemen erzeugt eine lockere Atmosphäre die Sci-Fi Abenteuer öfters haben sollten. Dazu kommt viel Witz, der sowohl in der deutschen, als auch in der englischen Fassung zündet.
Technisch beeindruckt Guardians of the Galaxy auch nach 3 Jahren immer noch. Das CGI sieht fantastisch aus. Beeindruckende Bilder ziehen den Zuseher in das „große“ Marvel-Universum. Dazu kommen schnelle Schnitte um den Kämpfen ein hohes Tempo zu geben.
Zusammengefasst ist Guardians of the Galaxy, neben dem ersten Avengers, der wohl beste Film im gesamten MCU. Der Film weiß selbst nach dem fünften oder sechsten mal ansehen immer noch zu begeistern. Wer sich für Comicverfilmungen begeistern kann, kommt an dieser knallbunten Sci-Fi Opera nicht vorbei. Jetzt muss Teil 2 zeigen, dass er seinem Vorgänger in nichts nachsteht.

Ich verabschiede mich für heute und wir lesen uns beim nächsten Mal wieder!

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