Guardians of the Galaxy Vol. 2 | Review

Guardians of the Galaxy Vol. 2 ist eine Comicverfilmung unter der Regie von James Gunn aus dem Jahr 2017. Der Film ist Teil des Marvel Cinematic Universe, einem Franchise aus Comicverfilmung von den Marvel Studios. GotG 2 ist der fünfzehnte Film dieses Filmuniversums, welches durch grundlegende Handlungselemente, wiederkehrende Figuren und die Schauspieler miteinander verbunden ist.


Die Handlung dreht sich erneut um das Heldenteam der Guardians of the Galaxy. Dieses besteht aus Star-Lord (Chris Pratt), Gamora (Zoe Saldana), Drax (Dave Bautista), Rocket Racoon (Bradley Cooper, Stimme) & Groot (Vin Diesel, Stimme).

Wobei die Handlung dieses mal Schwächen aufzeigt. Im Kern dreht sich der Film um die Beziehung zwischen Star-Lord und seinem Vater Ego, der lebende Planet (Kurt Russel). Diese Geschichte ist auch sehr interessant, da man mehr über die Herkunft von Star-Lord erfährt. Leider wird diese Storyline von zu vielen Nebenhandlungen überschattet. Da hätten wir zum Beispiel die komplizierte Beziehung zwischen Gamora & ihrer Schwester Nebula (Karen Gillan), oder die Suche von Yondu Udonta (Michael Rooker) um Anerkennung durch andere Raveger-Gruppen. Es gibt noch ein paar Stränge mehr, aber aus Spoilergründen verzichte ich darauf. Positiv sei jedoch erwähnt, dass alle Handlungen abschließen und keine losen Fäden übrig bleiben. Meiner Meinung nach wäre in diesem Fall aber weniger mehr gewesen, da viele Handlungen in kommenden Filmen besser umgesetzt werden könnten.

Die Leistung der Schauspieler ist durch die Bank weg grandios. Jene Schauspieler, die bereits im ersten Film mit dabei waren, liefern erneut eine großartige Performance ab, die Neuzugänge gefallen ebenso. Kurt Russel begeistert durch seine Rolle als gottgleiches Wesen ebenso wie Pom Klementieff als Empathin Mantis.

Interessant an diesem Film ist, dass es keinen wirklichen Schurken gibt, da jede Motivation verständlich scheint.

Technisch überzeugt der Film. Das CGI sieht hervorragend und allen voran realistisch aus. Was mir weniger gefallen hat, war das 3D, dies ist bei den Marvel-Filmen jedoch fast immer der Fall.
Die größte Stärke des Films ist ganz klar der Humor. Von allen Filmen des Marvel Cinematic Universe ist das ganz klar der Lustigste. Fast non stop jagt ein Witz den anderen, jedoch kann der Film auch Ernst sein, wenn es sein muss. Auch der Soundtrack gefällt, ist jedoch nicht mehr so stimmig wie im ersten Teil.

Bevor ich diesen Film gesehen habe, habe ich folgende Prognose aufgestellt:
Der Film wird gut sein, jedoch nicht an seinen Vorgänger heranreichen.
Mein Fazit zu Guardians of the Galaxy Vol. 2 ist Folgendes:

Der Film ist sehr gut, kann jedoch nicht an seinen Vorgänger heranreichen. Wir haben es hier ganz klar mit dem lustigsten MCU Film zu tun, der leider mit Nebenhandlung viel zu überladen ist. Der Film wollte mehr. Mehr Völker, mehr Völker, mehr Witz, mehr Action & mehr Drama. Genau das schafft GotG Vol. 2 und wirkt dabei etwas überladen. Das Marvel-Universum wächst immer weiter heran, mit etwas weniger Handlung bzw. ein paar Minuten weniger Laufzeit hätte hier ein grandioser Film entstehen können. Mir ist aber bewusst, dass ich hier auf hohem Niveau meckere.
Am Ende kann ich diesen Film dennoch empfehlen, da die Guardians of the Galaxy immer noch zu den kreativsten Aspekten des Marvel Cinematic Universe gehören.

Das wars von meiner Seite und wir lesen uns beim nächsten mal!

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2 Kommentare

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