Get Even | Review 

Get Even ist ein Ego-Shooter mit Psycho-Thriller & Horrorelementen, welcher Ende Juni 2017 für PS4, Xbox One & Microsoft Windows erschienen ist. Die Entwicklung übernahm das polnische Studio The Farm 51, während Bandai Namco Games als Publisher fungierte.


Black, ein eiskalter Söldner, erwacht in einem alten & geheimnissvollen Sanatorium ohne Erinnerung an seine Vergangenheit.
In der Gewalt des mysteriösen Geiselnehmers Red unterzieht man Black einer speziellen Behandlung. Man implantiert ihm eine einzigartige Headset-Technologie, mit der es möglich ist, Erinnerung erneut zu erleben. So versucht sich Black zu erinnern.
Mithilfe des Pandora-Headsets reist Black in die Tiefen seine Geistes, um die Wahrheit hinter seiner einzigen Erinnerung zu erkunden:
Die Entführung und missglückte Rettung der Teenagerin Grace, welche eine Bombe um die Brust geschnallt hat.
Je tiefer Black vordringt, umso mehr Fragen tauchen auf als beantwortet werden. Die Geschichte entfaltet sich langsam wie ein gut geschriebener Thriller und fesselt bis zum Schluss.

Dazu kommt eine Wagenladung Figuren, die in dieses Drama verwickelt sind.


Wie in der Einleitung erwähnt, ist Get Even ein Ego-Shooter. Der Fokus liegt wider Erwarten nicht auf dem Erschießen zahlloser Menschen, sondern auf dem möglichst lautlosen Vorgehen & dem Sammeln der zahlreichen Beweise im Spiel.
Mithilfe der diversen Apps von Blacks Smartphone(Schwarzlicht, Scanner, Thermalsicht & co.) durchstreift der Spieler das Sanatorium und die diversen Orte aus Blacks Erinnerung. Abseits davon gelangt man auch in fremde Erinnerungen. Diese dienen zum besseren Verständnis der Geschichte.

Um all die Beweise überhaupt zu verarbeiten, gibt es einen eigenen Raum, in dem die gesammelten Erinnerungen fein säuberlich sortiert sind.
Irgendwann wird es aber Zeit für brachiale Gewalt, um feindliche Gesellen unschädlich zu machen.
Die Cornergun, eine „faltbare“ Schusswaffe, ist die Gimmickwaffe von Get Even. Mit ihr ist es möglich, in einem Winkel von 90 Grad entweder nach Links, oder nach Rechts zu zielen. Somit ist es perfekt möglich, um Ecken zu feuern.
Neben der Cornergun gibt es noch einige Schusswaffen, jedoch war meine bevorzugte Kombination ist eine schallgedämpfte Pistole & die schallgedämpfte Cornergun.
Der Spieler bewegt sich grundlegend auf zwei Arten durch das Spiel, einerseits durch die Gänge des geheimnisvollen Sanatoriums mit den aggressiven Insassen und andererseits erkundet man die diversen Gebiete in Blacks Erinnerung.


Optisch mögen diese zwar solide aussehen, aber etwas mehr Abwechslung wäre zwischen Lagerhallen, dunklen Gängen, äußeren Arealen und noch düsteren Gängen wünschenswert gewesen. Es lässt sich jedoch nicht bestreiten, dass das Sanatorium sehr atmosphärisch ist und damit den Horroraspekt von Get Even bildet. Dazu kommt eine gelungene Geräuschkulisse. Neben normale Musikstücke treten dröhnenende Hintergrundgeräusche, Schläge, Tritte und Schreie, die die Paranoia des Spielers steigern sollen.


Am Ende ist Get Even kein bombastischer Triple A, aber eine sehr atmosphärische & besondere Erfahrung. Der Reise von Black durch die Erinnerung wird äußerst spannend erzählt und fesselt bis zum Schluss.

Ich kann diesen Geheimtipp jedem empfehlen, der mal ein Spiel der anderen Art sucht.
Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns beim nächsten Mal!

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