Spider-Man: Homecoming | Review

Spider-Man: Homecoming, alternativ auch als Schpeidermän bekannt, ist eine Comicverfilmung aus dem Jahr 2017 und der nun mehr 16te Film des Marcel Cinematic Universe. Es ist außerdem eine Fortsetzung zu Civil War, der erste MCU Film mit Spider-Man als Hauptcharakter und Tom Holland als dritten Darsteller des Spider-Man in einem viertel Jahrhundert. Nun aber viel Spaß mit meiner Review!


Der Film beginnt kurz nach dem Ende des ersten Avengers Films mit den Aufräumarbeiten im beschädigten New York. Adrian Toomes, gespielt von Michael Keaton, verliert durch die Organisation Damage Control seine Arbeit. Er entwendet jedoch einiges an Material & Ausrüstung der besiegten Aliens und beginnt ein neues Geschäft.

Zusammen mit seinem Team baut er Spezialwaffen, um sie zu verkaufen und Adrian selbst wird zum Vulture, den Antagonisten des Films.
Szenenwechsel zu Peter Parker aka Spider-Man, gespielt von Tom Holland. Dieser ist Schüler an der Midtown Highschool in New York, kann jedoch die Ereignisse in Leipzig nicht vergessen. Von Tony Stark aka Iron Man, verkörpert durch Robert Downey Jr., bekam Peter ein hochmodernes Kostüm, um gegen die abtrünnigen Avengers zu kämpfen.
Nun zurück in seinem „normalen“ Leben träumt Peter von größerem als nur den kleinen Leuten zu helfen. Tony Stark rät Peter dazu den Ball flach zu halten.
Als Peter vom Geschäft mit den Alienwaffen erfährt, schlägt er den Ratschlag in den Wind und stellt sich dem mächtigen Vulture. Peter muss jedoch lernen, was es heißt, ein Held zu sein und dass es dazu mehr als bloß ein modernes Kostüm braucht.


Bei Spider-Man: Homecoming haben wir es nicht mit einem Origins-Film zu tun, da Spider-Man bereits im Civil War eingeführt wurde. Durch die Spider-Man-Filme der letzten Jahre braucht man den Werdegang & die Mutation durch den Spinnenbiss nicht erneut zu erzählen.
Stattdessen gibt es mehr Platz für Peter & dessen Mentor Tony Stark. Onkel Ben ist im Film bereits verstorben und Tony übernimmt dessen Rolle. Er lehrt den jungen Peter, was es heißt, ein Held zu sein und welche Verantwortung mit solcher Macht verbunden

Der Umstand, dass Peter Parker im Film erst 15 Jahre alt ist, aber bereits im Civil War gegen Captain America gekämpft hat, lässt den Charakter glaubhafter erscheinen. Er buhlt um Anerkennung von Stark und hofft immer auf eine weitere Mission mit den Avengers. Im Schulalltag ist Peter ein Außenseiter und mit Ned, einem weiteren Außenseiter, eng befreundet. Dieser möchte Peter helfen, als er erfährt, wer Spider-Man in Wahrheit ist.

Mein Highlight des Films war jedoch Michael Keatons Darstellung als der Schurke Vulture. Allein mit seiner Mimik weiß Keaton, sowohl Vertrauen zu erwecken, als auch eine tödliche Gefahr auszustrahlen. Dazu kommen seine Motive, welche durchaus Edel sind, aber natürlich nicht den Handel mit Alienwaffen rechtfertigen.

Am Standard der MCU Schurken würde ich den Vulture eher zu den besseren zählen, da der Charakter genug Tiefgang mitbringt, um in Erinnerung zu bleiben.


Technisch ist Spider-Man: Homecoming äußerst hochwertig und steht den restlichen MCU Filmen in nichts nach. Besonders das Kostüm der freundlichen Spinne sieht beeindruckend aus. Ausgestattet mit vielen technischen Spielereien und einer Computerstimme lässt sich ein Vergleich mit der Rüstung von Iron-Man kaum vermeiden. Die Evolution vom rot-blauen Spandexanzug zum rot-blauen Hightechkostüm ist wirklich bemerkenswert und passt sehr gut zu den Science-Fiction Elementen des MCU.

Ebenso sieht die Rüstung des Vultures äußerst futuristisch aus und steht der von Iron-Man & dem Kostüm von Spider-Man in nichts was nach.


Zusammengefasst ist Spider-Man: Homecoming einer der besten Filme um den Wandkrabbler, der je erschienen ist. Der Cast ist sehr stark und wartet mit vielen bekannten Gesichtern, besonders aus den Iron-Man Filmen, aber auch neuen Figuren wie Vulture, Shocker, Flash Thompson oder Tante May auf. Die Geschichte wählt genau den richtigen Ansatz, um bekannt aber auch frisch zu wirken. Statt der alten Entstehungsgeschichte Spider-Man’s wird Tony Stark als Mentor eine Richtung eingeschlagen. Dazu kommt das Fehlen von Gwen Stacey & Mary Jane, was aber kein Nachteil ist. Ohnehin ist die Liebesgeschichte im Film untergeordnet und spielt sich nur am Rand ab. Abgerundet mit einer grandiosen Klanguntermalung & deutschen Synchronisation liefert Marvel erneut ein gelungenes Komplettpaket ab.
Das wars von meiner Seite, wir lesen uns beim nächsten Mal und zum Glück bin ich diesesmal nicht so eskaliert wie bei DC.

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Review von House of Animanga

11 Kommentare
  1. Fand den Film auch sehr stark und hab ihn mir sogar schon zweimal im Kino angeschaut! Aber ich bin vielleicht auch ein wenig parteiisch weil ich das MCU einfach liebe ;-)!
    Mit deinem letzten Satz hast du mich aber sehr neugierig gemacht…muss gleich mal recherchieren auf welchen Beitrag von dir du dich da beziehst ;-).

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      • Ich bin sowohl beim MCU als auch beim X-Men Franchise ein großer Fan der ersten Stunde :-)! Mit dem DCEU hatte ich dafür so meine Startschwierigkeiten….auch wenn ich den bisherigen Filmen durchaus einen gewissen Unterhaltungwert zuspreche ist da meiner Meinung nach doch noch viel Luft nach oben. Das kommt auch daher, dass ich immer das Gefühl habe, dass DC krampfhaft versucht die verlorenen Zeit aufzuholen und mit Marvel gleich zu ziehen und deswegen ihre Filme immer gleich so überladen und hunderttausend Sachen reinpacken. Allein aus BvS hätte man locker mal 3 echt spannende Filme machen können. Such dazu mal auf YouTube den „Honest Trailer“, da wirst du dich kaputt lachen ;-)!
        Hab aber eh vor die bisherigen Filme des DCEU vor Justice League noch zu rezensieren und dann genauer und fundierter meine Ansichten zu den Filmen darzulegen ;-)!

        Ich denke ich hab den gemeinten Film schon gefunden und auch schon einen Kommentar hinterlassen 😉

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      • Damit hast du nicht unrecht. DC muss einiges aufholen aber krampfhaft alles in 3 bis 4 Filme zu packen bringt sich nichts. Man of Steel & Wonder Woman haben gezeigt wie man’s richtig macht. Dawn of Justice & besonders Suicide Squad eher weniger. 🙂

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      • Bin ganz deiner Meinung….also hoffen wir mal, dass Justice League auch dank seiner Zweiteilung aus den Fehlern der Vorgänger gelernt hat und sich mehr Zeit nimmt um seine Geschichte zu erzählen 😉

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