Shin Godzilla | Review 

Godzilla, die alte atomare Echse, ist nicht mehr aus der modernen Popkultur fortzudenken. Kein anderes Monster steht so für großflächige Zerstörung und hat das Kaiju-Genre so geprägt wie Godzilla. Seit 1954 sind 29 (mit amerikanischen Produktionen 31) erschienen. Mit Shin Godzilla erschien 2016 (2017 in Europa) der aktuellste Film um die kultige Bestie und für mich ein Grund zur Freude. Warum das so ist, erfahrt ihr jetzt!


In der Bucht von Tokio wird eine führerlose Yacht gefunden. Kurz darauf tauchen im Internet & Fernsehen Videos von einer vulkanartigen Eruption im Meer auf. Die japanische Regierung erkennt kurz darauf, dass ein unbekanntes Lebewesen in Tokio an Land gegangen ist. Ein, grotesker, Godzilla kriecht durch Tokio und mutiert fortlaufend. Nach der Mutation zieht sich Godzilla ins Meer zurück. Der Grund ist bislang unbekannt.

Nach einiger Zeit kehrt ein, erneut mutierter und schier unbesiegbarer, Godzilla zurück. Die japanische Armee kombiniert ihre Kräfte mit den in Japan stationierten amerikanischen Truppen und stellt sich Godzilla zur Entscheidungsschlacht.
Shin Godzilla hält genau die richtige Waage zwischen Screentime für das Monster & Besprechungen der Regierungsbeamten.

 


Ich mag das Design von Godzilla und seinen diversen Entwicklungsstufen. Zuerst wirkt das Monster sehr grotesk, danach erkennt man bereits eine Ähnlichkeit zu Godzilla & schließlich kommt die gigantische Kreatur wie wir sie kennen zum Vorschein. Das Design gefällt mir sehr, diese rot-schwarz Kombination unterstreicht das monströse Aussehen und die innere atomare Hitze perfekt.

Die Effekte sehen, bis auf ein paar wenige Ausnahmen im Finale, sehr schick aus. Etwas billig sehen jene Szenen aus, in denen das Militär z.B. präparierte Züge auf Godzilla loslässt oder die Echse ihre Laserstrahlen verschießt.


Alles in allem ist Shin Godzilla ein hervorragender Kaijü-Film und spielt für mich in einer Liga mit meinen Genrelieblingen Godzilla – Das Original, Godzilla Final War & Gamera – Guardians of the Universe mit. Die Action steht in einem guten Verhältnis zu den ruhigen Szenen und auch die Musik, die manchmal etwas seltsam anmutet, klingt sehr gut. Dazu kommt eine gelungene deutsche Lokalisierung und natürlich darf auch das markante Brüllen von Godzilla nicht fehlen. Wer ein Fan von Godzilla bzw. Kaiju-Filmen ist, kommt um dieses Machwerk nicht herum.
Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns beim nächsten Mal!

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7 Kommentare

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