Death Note (Netflix Original Film) | Review

Death Note ist einer der besten & komplexesten Mangas, die ich jemals lesen durfte. Die Auseinandersetzung zwischen „Schurke“ Kira & den größten Detektiven der Welt mag etwas verwirrend sein, unterhält jedoch bis zum großen Finale. Netflix hat im Sommer 2017 eine Realverfilmung veröffentlicht und diese schauen wir uns heute an!


Der intelligente Schüler Light Turner findet eines Tages ein seltsames Notizbuch, genannt Death Note. Wenn er in dieses Buch einen Namen schreibt und sich dabei das Gesicht der Person vorstellt, stirbt selbige innerhalb von 30 Sekunden, sofern der Todeszeitpunkt (maximal 2 Tage nach dem Eintrag) nicht geändert wird. Außerdem kann die Art des Todes manipuliert werden.

 

Zusammen mit dem Todesgott Ryuk, der das Death Note verteilt und scheinbar eigene Pläne verfolgt und Lights Mitschülerin Mia will das Trio eine bessere Welt ohne Verbrechen erschaffen. Dazu wird das Pseudonym Kira erschaffen, um unerkannt zu bleiben. Kira findet zahlreiche Anhänger, trifft aber auch auf Widerstand seitens der Polizei und dem Privatdetektiv L. Die einen sehen in Kira einen Gott, die anderen einen gewissenlosen Mörder.
Die Handlung des Films hat nur in Grundzügen mit der Mangavorlage zu tun. Dieser Umstand fällt jedoch nur in den ersten 10 bis 20 Minuten negativ auf, da der Death Note Realfilm sein eigenes Ding macht und die Geschichte in 100 Minuten sehr spannend erzählt.


Death Note scheut sich nicht davor, Gewalt zu zeigen. Der im Manga populäre Tod durch Herzversagen kommt im Film eher selten vor. Es ist jedoch kein Splatter. Mein Highlight war das Design von Todesgott Ryuk. Er sieht sehr furchteinflößend aus und kommt seiner Mangavorlage schon recht nahe. Was ebenfalls erwähnt werden muss, sind diverse markante Szenen, besonders der Tod der FBI-Agenten sei erwähnt.

 


Alles in allem ist Death Note ein überraschend guter Thriller mit Fantasy & Horrorelementen. Die Schauspieler spielen sehr gut, besonders William Defoe als Todesgott Ryuk überzeugt auf ganzer Linie. Wie bereits gesagt, hat die Handlung des Films kaum etwas mit der Mangavorlage zu tun, aber die westliche Adaption stellt eine interessante und gelungene Alternative zum Manga/Anime dar. Man muss nur aufgeschlossen sein und sich durch die ersten etwas eigentümlichen 15 Minuten quälen.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns beim nächsten Mal!

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