Meine Kinowoche mit Felix Neumaier | Review/Gedankenspiel

Ich war diese Woche mehrmals im Kino mit Felix, meinem besten Freund und ihr kennt ihn von einigen Beiträgen, meist zum Thema Nintendo, aus der Vergangenheit. Da wir aufgrund unserer Arbeit jedoch nicht 7 Tage hintereinander ins Kino gehen können, haben wir uns 3 Filme ausgewählt und um diese geht es heute, damit ihr nicht drei generische Reviews bekommt. Viel Spaß!


Atomic Blonde

Den Anfang macht Atomic Blonde, ein Agenten-Action-Thriller von John Wick Regisseur David Leitch. Die MI6 Topagentin Lorraine Broughton (Charlize Theron) muss in Ost-Berlin eine Kontaktperson mit einer brisanten Agentenliste sicherstellen soll. Dabei sind ihr von Anfang an Killer des KGB auf den Fersen. Ihr einziger “ Verbündeter“ ist ein anderer MI6 Agent namens David Percival (James McAvoy). Lorraine bekam jedoch einen wichtigen Tipp für ihren Einsatz. Sie soll niemanden in Berlin vertrauen!

Die größten Stärken des Films sind der stimmige Soundtrack, der einfach so 80er Jahre ist, die grandiose Inszenierung der Action, schnell, brutal & schonungslos sowie die Leistung der Schauspieler. Mein Problem mit Atomic Blonde ist jedoch die etwas wirre Geschichte, wer nun wer ist & für wen arbeitet. Gut 10 – 15 Minuten weniger hätten dem Film mehr Dynamik verliehen. Ich hatte jedoch meine Freude mit dem Film und wurde die meiste Zeit gut unterhalten.


Barry Seal: Only in America/American Made

Barry Seal ist ein Action-Thriller der auf dem Leben des Drogenschmugglers Barry Seal basiert. Den Film konnten wir bereits einen Tag vor der Premiere im Rahmen eines Gewinnspiels von T-Mobile sehen.

Barry Seal ist ein Pilot für die zivile TWA-Fluggesellschaft. Er wird jedoch von der CIA rekrutiert, um an verdeckten Operationen in Mittelamerika teilzunehmen. Dabei kommen ihm seine Fähigkeiten als Pilot zu gute. In den 1980ern wird aus dem ehrenwerten Barry Seal ein Waffen- & Drogenschmuggler, der mit den Drogenbossen Nicaraguas zusammenarbeitet. Das Geschäft läuft immer besser & besser. Berry Seals Leben wird immer besser, da er ein gewaltiges Vermögen anhäuft. Es wäre jedoch besser gewesen, wenn Seal noch ein paar Fragen über seine neue Arbeit gestellt hätte.

Ich mag Barry Seal: Only in America. Der Film hat ein hohes Tempo und die Handlung wird mit einer gelungen Mischung aus Spannung, Action & Humor kombiniert. Felix hat diesen Film als „Action-Thriller mit Stimmungsschwankungen“ bezeichnet, was das auf & ab von Barry Seals Leben perfekt beschreibt.
Obwohl ich kein großer Tom Cruise Fan bin muss ich sagen, dass er in diesem Film hervorragend ist und den restlichen Cast an die Wand spielt. Er verkörpert den typischen Anti-Helden, der mit Charme & Draufgängertum nach dem großen Geld greift. Dabei fühlt sich die Rolle von Cruise weniger nach einem Kampf ums Überleben sondern mehr nach einem lockeren Abenteuer an.

Ich war überrascht, dass sich Barry Seal: Only in America nicht davor scheut den Finger auf die Lügen & Einmischungen der US-Regierung legen. Der Film fühlt sich jedoch locker an und politisiert nicht lange herum. Die Fakten werden auf den Tisch gelegt und im nächsten Moment wird Barry Seal von Geld überschwemmt.

Zusammengefasst hat mir Barry Seal: Only in America sehr gut gefallen. Mit seinem gelungenen Tempo, der starken Hauptrolle, dem Soundtrack und seiner Optik, die oftmals einer Dokumentation oder einem „Videotagebuch“ ähnelt, überzeugt dieser Film mehr als Atomic Blonde. Ich kann Barry Seal weiterempfehlen.


Killers Bodyguard

Zum Abschluss haben wir uns noch eine Action-Komödie mit Ryan Reynolds, Samuel L. Jackson & Garry Oldman gegönnt.

Michael Bryce (Ryan Reynolds) ist ein ehemaliger „1 A“ Personenschützer und einet der besten seines Fachs. Sein Erfolg liegt in dem bedenken aller Eventualitäten und einer umfassenden Vorbereitung. Nach einem missglückten Auftrag verliert er nicht nur seine Stellung, sondern auch seine Beziehung mit der Interpol Agentin Amerlia Ryder (Élodie Young).

Zwei Jahre später ist Bryce immer noch ein Profi, muss sich jedoch mit minderwertigen Jobs zufriedengeben. Dies ändert sich jedoch, als er den inhaftierten Auftragsmörder Darius Kincaid (Samuel L. Jackson) nach Den Haag eskortieren soll damit dieser gegen den weißrussischen Diktator Vladislav Dukhovic (Gary Oldman) aussagen kann. Letzterer steht wegen Verletzung der Menschenrechte & Kriegsverbrechen vor Gericht.
Killers Bodyguard hat ein angenehm hohes Tempo und eine langsame aber stetig ansteigende Spannungskurve. Diese entlädt sich in einem visuell beeindruckenden Finale mit einer Verfolgungsjagd in Den Haag. Um den Zuseher nicht nur mit Action zu berieseln, gibt es ruhigere Szenen, in denen wir mehr über die beiden Protagonisten und die Frauen in deren Leben erfahren. Das macht die Figuren nicht nur menschlicher sondern auch sympathischer, wobei letzteres nicht nötig wäre. Ryan Reynolds & Samuel L. Jackson haben eine wunderbare Chemie miteinander und bilden ein grandioses Team. Der planende Bodyguard & der impulsive Attentäter.

Alles in allem lässt sich Killers Bodyguard wie folgt zusammenfassen: Actionlastig, schnell, etwas stumpf aber sehr lustig & stark Besetzt. Ich wurde 118 Minuten lang sehr gut unterhalten!


Wie fasse ich diese „Kinowoche“ zusammen? In Atomic Blonde habe ich große Hoffnungen gesetzt, die jedoch nur zum Teil erfüllt wurden wegen der verworrenen Handlung. Barry Seal – Only in America hat mir sehr gut gefallen und war ein rundes Komplettpaket, wo alles stimmte und Killers Bodyguard hat mich einfach wunderbar Unterhalten mit seiner Action & dem Humor.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

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5 Kommentare

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