Agents of Mayhem | Review

Agents of Mayhem ist ein Third-Person-Shooter, mit offener Spielwelt, der von Volition entwickelt und von Deep Silver, am 18.8.17, für PS4, Xbox One & PC veröffentlicht wurde. Das Spiel ist ein Spin-Off der populären Saints-Row Reihe und verweist immer wieder auf diese. Außerdem spielt AoM im gleichen Universum wie die Red Faction Spiele.


Die Handlung ist der wohl simpelste aber auch am besten funktionierende Aspekt des gesamten Spiels. Eine Organisation, geleitet von den finstersten Schurken der Welt, möchte die Nationen der Erde zerstören. Die Organisation Mayhem, gegründet von Persephone (Saints Row 2) und unterstützt von der Ultor Corporation (Saints Row 2, 3 & Red Faction), tritt mit ihren Agenten gegen die Schurken an. Schauplatz der Geschichte ist Seoul, die Stadt der Zukunft, in Süd-Korea. An dieser Stelle sei angemerkt das Agents of Mayhem nach dem „recreate Earth“ Ende von Saints Row 4 & dem Ableger Saints Row: Gat out of Hell spielt.
Neben dieser Hauptstory, die etwas dürftig ist, aber charmant erzählt wird, gibt es noch ein paar Nebenhandlungen, die die anderen Agenten behandeln. Diese sind im besten Fall jedoch eher bemüht.


Von diesen Agenten gibts es insgesamt zwölf an der Zahl und sie teilen sich in vier verschiedene Trios auf. Jeder dieser Agenten besitzt unterschiedliche Fähigkeiten und spielt sich anders. Auf den Missionen kann/muss man sich ein Team aus drei Agenten zusammen stellen und kann diese dann hochleveln, mit Ausrüstungen & mit Fähigkeiten verbessern, wenn sie eine Stufe aufsteigen. Stufenanstiege werden durch das Sammeln von EXP erreicht. Diese erhält man, z. B. durch das besiegen von Feinden. Von den zwölf Agenten müssen neun im Laufe des Spiels, durch Nebenmissionen, frei geschalten werden während Johnny Gat (Saints Row) ein Bonuscharakter ist.
Die Missionen sind mit Verfolgungsjagden, Bosskämpfen, dem Einnehmen von L.E.G.I.O.N. Basen/Verstecken/Kontrollpunkten und dem ablaufen von Checkpoints, um z. B. zu erfahren, wie ein Reaktor deaktiviert wird, relativ abwechslungsreich. Die Spielwelt an sich ist jedoch eher steril & langweilig. Es gibt Nebenaktivitäten, jedoch liegt dort der Fokus meistens, wie in den Hauptmissionen, auf dem Kampf.

Ich habe kein Problem mit Action, aber etwas mehr Abwechslung hätte ruhig drinnen sein können.


Optisch ist Agents of Mayhem sehr solide. Seoul mag steril sein, was Nebenaufgaben angeht, aber die Stadt sieht verdammt gut aus. Die Farben sind kräftig, überall gibt es kleine Details und was zumindest mich freut, sind die Querks. Das bedeutet in der Spielwelt passiert immer wieder Quatsch, der nicht passieren sollte, wie ein Verkehrsunfall, NPC’s die wie Irre durch die Straßen fahren oder Passanten die plötzlich überfahren werden. Mir ist klar, dass dies ungewollt ist aber es macht die Spielwelt irgendwie glaubhafter, als wenn alles perfekt abläuft.


Zusammengefasst funktioniert Agents of Mayhem, bis auf die Eintönigkeit im Gameplay, sehr gut. Das Spiel ist ein solider Shooter, der als Saints Row Titel gefloppt wäre, jedoch trägt dieses Spin-Off den Namen „Saints Row“ nicht im Titel. Wer ein kurzweiliges, knallbuntes Actionspektakel sucht und die Welt vor dem Bösen retten will, ist hier genau richtig. Die Brücke zwischen Saints Row & Red Faction wurde endgültig geschlagen und ich bin gespannt, was da in Zukunft noch kommen wird.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns beim nächsten Mal!

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