Harry Potter & der Stein der Weisen (Roman) | Review

Ich liebe die Harry Potter Romanreihe. DSelbige begleitet mich bereits seit mehr als 14 Jahren und hat Anteil an meiner persönlichen & emotionalen Entwicklung genommen. In den kommenden Reviews über die Bücher möchte ich diese Werke nicht nur vorstellen, sondern auch meine Gedanken dazu einfließen lassen. Spoiler möchte ich, trotz der Bekanntheit dieser Bücher, immer noch vermeiden. Schließlich können sie dem einen oder anderen Leser noch unbekannt sein.


In der Nacht von 1. auf den 2. November legt eine seltsame Ansammlung von Personen, in Form von Albus Dumbledore, Minerva McGonagall & Rubeus Hagrid, ein Baby auf der Türschwelle des Lingusterwegs 12 in Little Whinging, Surrey ab. Bei diesem Baby handelt es sich um Harry Potter, dem Jungen, der überlebt und die Herrschaft des bösen Zauberers Voldemort gebrochen hat.
Einige Stunden vor dem „Treffen“ beim Lingusterweg hat Voldemort die Eltern von Harry, Lily & James Potter ermordet. Als der dunkle Magier auch das Baby ermorden wollte, wurde sein Todesfluch auf ihn zurückgeschleudert. Das hat es zuvor noch nie gegeben. Harry ist in der Welt der Zauberer ein großer Held, doch es ist besser, weit weg von alle dem aufzuwachsen, meint Dumbledore.
So wächst er also die nächsten Jahre bei seiner spießigen Verwandschaft, bestehend aus Onkel Vernon, Tante Petunia & Cousin Dudley Dursley, auf. Er sieht sich den Schikanen durch seinen Cousin Dudley schutzlos ausgeliefert & bekommt keine Zuneigung von den Dursley. Im Laufe der Zeit zeigt sich bei Harry eine seltsame Begabung. Als er an seinem elften Geburtstag einen Brief von Hogwarts erhält, wird er von Rubeus Hagrid in die Welt der Zauberer eingeführt, um an der vorhin erwähnten Hogwarts Schule für Hexerei & Zauberei die arkanen Künste zu studieren. Doch eine Gefahr braut sich am Horizont zusammen und sucht nach dem legendären Stein der Weisen, mit dem man sein Leben verlängern kann.


Harry Potter und der Stein des Weisen bildet einen idealen Einstieg in das Harry Potter Universum und ist bei weitem weniger holprig geschrieben, als andere Erstlingswerke. Die Figuren werden alle, soweit sie Relevanz haben, fein ausgearbeitet, wobei dies in den folgenden Bänden noch verfeinert wird.
So ist der Halbriese Hagrid eine Vaterfigur für Harry. Er rettet Harry aus seiner deprimierenden Welt und bringt ihn in seine richtige Heimat, die Zaubererwelt. Hatte Harry in der nichtmagischen Welt kein Geld, keine Freunde, keine Familie & keine Besitztümer, so erhält er all dies in seinem „neuen“ Leben. Der Preis dafür ist jedoch, dass Harry in den Sommerferien zu den Dursleys zurückkehrt. Warum das so ist, wird erst in den späteren Büchern klar.
Ein paar Worte zu Harry’s Freundeskreis. Dieser besteht im Kern aus Hermine Granger, eine Hexe aus einer nichtmagischen Familie (Muggelgeborene oder abwertend Schlammblut genannt), Ron Weasley aus einer alten Magierfamilie (Reinblüter genannt) und Hagrid (Halbriese & Ersatz für den Vater). Ein Thema, das im Harry Potter Universum sehr stark vertreten ist, wenn im ersten Buch noch etwas unterschwellig, ist Rassismus. Viele alte Magierfamilien sehen mit Abscheu auf die Halbblüter (Harry), Muggelgeborenen (Hermine), Blutsverräter (Familie Weasly, da diese sich mit Muggeln anfreunden) und niedere Wesen (Kobolde, Hauselfen, Riesen, Zentauren, Werwölfe) herab.
Ein gutes Beispiel für eine Familie mit solchen Ansichten sind die Malfoys. Diese Familie war nicht nur in der Anhängerschaft von Lord Voldemort, sondern auch im Haus Slytherin und das führt mich kurz zu den Schulhäusern von Hogwarts. In Hogwarts gibt es vier Häuser, denen die Schüler im ersten Jahr zugeteilt werden. Diese Häuser, Gryffindor, Huffelpuff, Ravenclaw & Slytherin, wurden von den vier Gründern Hofwarts installiert und vertreten gewisse Eigenschaften wie Mut, Hilfsbereitschaft, Intelligenz & Hinterlistigkeit. Das Klischee, alle Magier aus Slytherin sind böse, wird in den späteren Bänden hinterfragt.
Bevor ich mich jedoch weiter in Details verliere, komme ich zum Fazit, einige grundlegende Informationen mussten jedoch einfach erörtert werden.


Alles in allem ist Harry Potter und der Stein der Weisen das „kindlichste“ Buch der Reihe und jenes mit der fröhlichsten Grundstimmung. Es werden alle wichtigen Elemente & Figuren etabliert, um den Leser in dieses Universum zu ziehen. Der Feinschliff erfolgt in den Fortsetzungsromanen, was clever ist, da die Figuren mit den kommenden Romanen altern. Wer sich noch nie mit den Romanen um Harry Potter beschäftigt hat, bekommt hier ein klasse Kinderbuch, mit dem auch Erwachsene ihre Freude haben werden, zu lesen.
Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag.

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