Stranger Things Staffel 1 (Netflix Original) | Review

Eine Serie, von der ich sowohl viel Gutes als auch Negatives gehört habe, ist Stranger Things, eine Eigenproduktion von Netflix. Dank Sarah Schuh, der ich bereits Tekken 7 verdanke, habe ich dieser Science-Fiction-Mysteryserie eine Chance gegeben. Ob sich das gelohnt hat, erfahrt ihr jetzt!

Alles beginnt am 06. November 1983, als in der fiktiven Kleinstadt Hawkins, Bundestaat Indiana, der Junge Will Byers verschwindet. Während seine Mutter Joyce sich an die örtliche Polizei wendet, suchen Wills beste Freunde Mike, Dustin & Lucas auf eigener Faust nach ihm. Dabei trifft das Trio ein fast kahlrasiertes Mädchen mit dem Namen Nummer 11.

Die erste Staffel von Stranger Things kann man grob in zwei Handlungsstränge unterteilen. Zum einen in die Suche nach Will Byers und zum anderen in den Kampf gegen die übernatürlichen Mächte die Hawkings heimsuchen. Im weiteren Verlauf wird mehr & mehr die Vergangenheit von Elf beleuchtet, ein geheimes Regierungsprojekt, Menschenversuche & Paralleldimensionen thematisiert. Dabei verfolgt der Zuseher verschiedene Handlungsstränge und erlebt mehrere kleine Geschichten, die eine große Handlung ergeben. Positiv fällt die Art & Weise wie die Geschichte erzählt wird auf. Wo zuerst lauter Fragen sind, kommt langsam Klarheit. Stranger Things gehört jedoch zu den Serien, die man aufmerksam mitverfolgen muss, da durch die diversen Handlungsstränge schnell Verwirrung aufkommen kann, oder um es simpel zu erklären: Stranger Things ist eine eher anspruchsvolle Serie, die vom Zuseher viel Aufmerksamkeit fordert, aber dafür mit einer interessanten Geschichte aufwartet, die irgendwo zwischen Stephen King & Akte X liegt.

Neben einer dichten Atmosphäre & komplexen Handlung punktet Stranger Things mit einer sehr starken Truppe an Schauspielern. So sieht man Wiona Ryder als besorgte Mutter Joyce Byers & David Harbour als Chief Jim Hopper, der zuerst unsympathisch erscheint, aber sich wie jede Figur weiterentwickelt. Mein Highlight waren jedoch die Kinderschauspieler. Besonders Finn Wolfhard (Mike), Millie Bobby Brown (Elf/Elfi), Gaten Matarazo (Dustin) & Caleb McLaughlin (Lucas) verleihen der Serie ihren Charme und spielen äußerst glaubwürdig. Durch diese vier Kinder im Mittelpunkt wurde ich immer an den „Club der Verlierer“ aus Stephen Kings Es erinnert, was sehr positiv zu verstehen ist. Fun Fact am Rande, Finn Wolfhard hat auch in Es (2017) mitgespielt.

Zusammengefasst ist die erste Staffel von Stranger Things ein sehenswerter Vertreter des Mystery-Genres. Die komplexe Handlung entfaltet sich langsam und ist mit gut geschriebenen Charakteren bestückt. Mir hat diese Staffel sehr gut gefallen und ich bin schon gespannt, wie es weitergehen wird!

Das wars soweit von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

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