Freddy vs. Jason | Review

Crossover sind eine tolle Idee und besonders im Horrorgenre interessant. Wenn zwei Reihen qualitativ tot sind, wird es Zeit die Zusammenkunft von Ikonen zu zelebrieren und somit willkommen zu meiner Review zu Freddy vs. Jason Review!


Freddy Krueger, seines Zeichens Kindermörder und Albtraum, schmort buchstäblich in der Hölle. Er gerät in der Elmstreet in Vergessenheit und verliert so seine Macht. Damit Freddy wieder seinem teuflischen Werk nachgehen kann, manipuliert er den Teenieschreck Jason Voorhees um einige jugendliche Bewohner der Elmstreet zu massakrieren. Der Plan geht auf und die Teenager erfahren durch Zufall von Freddy Krueger. Eine Gruppe von Opferlämmern, ich meine Teenager mit Namen, nimmt den Kampf gegen das, inzwischen zerstrittene, mörderische Duo auf. Als Freddy in die reale Welt gezerrt wird, entbrennt am Crystal Lake ein brutaler Kampf der Kultfiguren des Horrorfilms.


Freddy vs Jason ist purer Fanservice und gemessen am Standard der beiden Vorlagen, Freitag der 13te & A Nightmare on Elmstreet, ist der Film echt nicht schlecht. Die Handlung nutzt alle Klischees des Genres und bedient jeden Stereotypen (Schlampe, Jungfrau, Kiffer, etc.), aber das macht nichts. Wer Splatterfilme mag, möchte die Klischees & Stereotypen ohnehin nicht vermissen. Das Highlight des Films stellt die titelgebende Auseinandersetzung zwischen Freddy & Jason dar. Diese ist schon auf dem Niveau von Mortal Kombat und besitzt tatsächlich so etwas wie Spannung, wenn auch nur im geringen Maße.


Was das dargestellte Schauspiel angeht, kann ich eigentlich nur Robert Englund hervorheben, der den Killer Freddy Krueger so charismatisch präsentiert, wie man es von ihm gewohnt ist. Der Rest der Besetzung ist unter „ganz okay“ zu verbuchen. Positiv muss ich die Effekte hervorheben. Der Film ist brutal, aber bei weitem nicht so übertrieben wie seine Genrekollegen.


Freddy vs Jason ist eine echt Sauerei, was in diesem Fall positiv gemeint ist. Genrefans & Liebhaber der Vorlagen kommen bei diesem Film auf jeden Fall auf ihre Kosten, aber alle anderen werden selbigem kaum etwas abgewinnen können, da ihm dafür einfach die nötige Qualität fehlt. Ich gebe dem Film daher das Prädikat bedingt sehenswert!

Wir lesen uns im nächsten Beitrag wieder!

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4 Kommentare

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