Captain America: The First Avenger | Review

Langsam aber sich nähern wir uns dem großen Infinity War. In dieser kommenden Comicverfilmung betritt Thanos endlich die Bühne aber bevor es soweit möchte ich noch auf die MCU Filme eingehen die ich bisher nicht reviewt habe. Captain America: The Frist Avenger ist der fünfte Film des Marvel Cinematic Universe und erzählt die Herkunftsgeschichte von Steve Rogers aka Captain America.


Wir schreiben das Jahr 1942. Soldaten der Organisation Hydra, Teil des Dritten Reiches, dringen in die Stadt Tønsberg ein. In einen Kloster findet Johann Schmidt (Red Skull), der Oberbefehlshaber von Hydra, den Teserakt, eine Waffe der Götter. Der Wissenschaftler Armin Zola schafft es die Energie des wüfelförmigen Teserakts zu bändigen und für die Entwicklung mächtiger Waffen zu nutzen.

Im Jahr 1943 möchte Steve Rogers, seines Zeichens Patriot aber leider Schwächlich, wie sein bester Freund Bucky, der spätere Winter Soldier, der U.S. Armee beitreten um gegen die Tyrannei in Europa zu kämpfen. Leider wird er wegen seiner körperlichen Verfassung immer wieder abgewiesen jedoch wird so der aus Deutschland emigrierte Professor Erskin auf ihn Aufmerksam. Er ermöglicht Steve den Eintritt in die Armee, sucht jedoch heimlich eine Testperson für ein geheimes Regierungsexperiment. Steve qualifiziert sich durch seinen Mut & seinen für jenes Experiment welches aus ihm den Supersoldaten macht der später als Captain America bekannt sein sollte. Professor Erskin verstirbt durch ein Attentat des Experiments was Steve zum einzigen seiner Art werden lässt.< strong>Während Steve anfangs noch als Werbemaskottchen für die Army benutzt wird etabliert er sich nach einem unerlaubten Kampfeinsatz als die Geheimwaffe gegen Hydra & den Red Skull.

Um die Welt vor der letzten Geheimwaffe Hydras zu retten ist Steve sich zu opfern um den Red Skull, die Waffe & den Teserakt zu eliminieren. Diese Aktion sollte sich jedoch als langer Kälteschlaf für Steve Rogers erweisen.


Ich stehe Captain America: The First Avenger gespalten gegenüber. Positiv muss die Wahl der Schauspieler erwähnen, die alle einen hervorragenden Job und ihre Figuren glaubhaft verkörpern. Besonders Chris Evans passt perfekt für die Rolle des Captain America. Steve Rogers ist patriotisch wie sonst was aber er steht auch für Mut, Treue & Hartnäckigkeit ein. Es sind diese Eigenschaften, zusammen mit seiner geradlinigkeit, die Steve zu einem idealen Teamführer machen. Man folgt ihm gern & freiwillig in jede Schlacht.

Was mir sauer aufstößt ist die Darstellung des Weltkrieges. Ich kaufe es dem Film nicht dass wir uns im größten Krieg der Menschheitsgeschichte befinden. Mir kommt es eher wie die Marvel-Version von Call of Duty vor, in der die Amerikaner jede Schlacht gewinnen. Selbst der scheinbare Tod von Bucky weckt kaum Emotionen weil die Figur etwas im Vordergrund stehen müssen um an der Seite von Captain America zu glänzen. Gleiches gilt für die gesamte Spezialeinheit von Captain America. Der Wonder Woman Film von 2017 zeigt wesentlich wie eine Comicverfilmung in einem Weltkrieg auszusehen hat.

Wo Helden sind, sind auch Schurken und in diesem Film miemt Hugo Weaving (Matrix, Herr der Ringe) den Oberschurken Red Skull. An sich ist die Figur der typische böse Nazi der die Welt erobern möchte weil er böse ist. Interessant ist jedoch der Umstand, dass Red Skull als erster MCU Charakter einen Infinitystein benutzt. Hinter dem Teserakt verbirgt sich der Raum-Stein mit dem Portale geöffnet werden können. Red Skull weiß das der Teserakt unglaublich mächtig ist jedoch verkennt er dessen Potential und baut bloß Waffen damit. Ein Fehler den auch S.H.I.E.L.D. viele Jahrzehnte später machen sollte.


Alles in allem ist Captain America: The First Avenger ein klassischer Origins-Film in der Held etabliert sowie der Charakter vorgestellt wird. Wir lernen Steve Rogers Ideal, Wünsche & Hoffnungen kennen. Außerdem wird in diesem Film ein junger Howard Stark vorgestellt der maßgeblich an der Entwicklung von Captain Americas Schild beteiligt ist. Die Genretypische Romanze wird von einer starken Frau, Peggy Carter (Haley Atwell), verkörpert die auf sich selbst aufpassen kann und nicht gerettet werden muss. Mein wirklicher Kritikpunkt ist die etwas zu heitere Atmosphäre. Filme wie Wonder Woman oder Dunkirk haben hier klar die Nase vorn. Dennoch ist Captain America: The First Avenger unterhaltsames Popcornkino.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

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