Splatoon 2 (Singleplayer) | Review

Splatoon 2 ist cool. Eigentlich könnte ich die Review mit diesem kurzen Satz beenden aber ihr wollt sicher wissen warum. Heute geht es mir rein um den Singleplayer von Splatoon 2, da ich mit dem Multiplayer noch mehr Zeit verbringen muss & möchte!

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Splatoon 2 beginnt mit einem gewaltigen Drama. Der riesen Elektrowels, der Inkopolis mit Strom versorgt, ist (schon wieder) verschwunden. Der Spieler tritt als Nummer 4 der neuen Aquamarine bei, um den Elektrowels, der so herrlich doof guckt, zu retten, sowie die erneute Bedrohung durch die Oktarianer abzuwenden.

Im Kern wird die gleiche Geschichte wie im Vorgänger erzählt, aber das ist halb so schlimm, denn dieses Abenteuer wird mit so viel Charme erzählt & präsentiert, wie ich es selten in einem Shooter erlebt habe. Der Fokus liegt klar auf Witz & Coolnes, was hervorragend funktioniert. Die Figuren, sowie das gesamte Setting wirken nicht aufgesetzt, sondern natürlich. Wie eine kleine, coole Welt, in der sich viel um Farben & Tintenfische dreht.


Die Stichwörter Farbe & Tintenfisch bringen mich sowohl zur Optik, als auch zum Gameplay. Splatoon 2 sieht fantastisch aus und hat einen ganz besonderen Stil. Diese comichafte Optik in Kombination mit den kräftigen Farben, macht das Spiel zu einem echten Augenschmaus. Ergänzt wird der Umstand durch die vielen Details in der Spielwelt. Farbe verläuft auf Böden & Wänden, oder tropft von Bäumen herab. Drucker hinterlassen Spuren und sind erst beim zweiten Mal präziser.

Neben den Details funktioniert auch die Performance hervorragend. Die Bildrate ist selbst im hitzigsten Gefecht stabil. Optisch & auch technisch gibt es nichts zum Nörgeln. Das gilt auch auf den Multiplayer, aber den nehme ich mir ein andere mal vor!

Lobend muss ich auch den Soundtrack loben. Splatoon 2 setzt auf syntethische Klänge & helle Elektromusik, was perfekt die hohe Geschwindigkeit unterstreicht.


Die Geschwindigkeit führt mich direkt zum Gameplay. Splatoon 2 ist ein Third-Person-Shooter mit freiwählbaren Leveln, über 20 in 5 Zonen sowie einer breiten Palette an Waffen. So gibt es Farbroller, Spritzpistolen, Bomben, Gatlingguns und mehr. Was brutal klingt, entpuppt sich als kreatives Waffenset, dass perfekt auf das Spielprinzip, dem Verschießen von Farbe, abgestimmt ist.

Die verschiedenen Waffenarten kann der Spieler in den thematisch abwechslungenreichen Leveln ausprobieren und sich mit ihnen vertraut machen. Durch Maschinenteile & Fischeier können die Waffen aufgerüstet werden. Gleiches gilt auch für den Farbtank, der als „Magazin“ gilt.

Was mir an Splatoon 2 so gefällt, ist die konsequente Einbindung der Farbe in die Spielmechaniken. Die Spielfigur, ein sogenannter Inkling, steuert sich relativ träge, jedoch wird die Geschwindigkeit der Bewegung erhöht, wenn man den Boden mit seiner Farbe einfärbt. Weiters kann man sich in einen Tintenfisch verwandeln, um schnell durch die Farbe zu schwimmen, oder Wände zu erklimmen.

So kämpft man sich durch die einzelnen Level einer Zone, sammelt kleine Elektrowelse, findet Geheimnisse & Fischeier, um an jeder Zone einem epochalen Bossgegner gegenüber zu stehen. So beweist Nintendo erneut viel Kreativität und lässt uns unter anderem gegen einen riesigen Backofen antreten. Die Bosskämpfe selbst sind hervorragend inszeniert & temporeich wie der Rest von Splatoon 2.


Alles in allem ist Splatoon 2 ein kreativer, charmanter und sehr cooler Third-Person-Shooter, der zeigt, dass ein Shooter nicht immer düster, brutal & dramatisch sein muss. Manchmal reicht eine kreative Idee, ein entführter Elektrowels und jede Menge Farbe zum Verspritzen aus, um einen unkonventionellen Shooter zu machen.

Ich vergebe für den Splatoon 2 Singleplayer das Prädikat spielenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

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