Time Machine VR | Review [PS4/PS VR]

Time Machine VR. Eine sehr interessante Erfahrung und das erste VR Spiel, das ich durchgespielt habe. Obwohl das Spiel optisch nicht besonders gut ist, was aber auf alle VR Spiele angewendet werden kann, da die aktuelle Technik einfach nicht mehr hergibt, zeigt Time Machine VR, dass Grafik nicht alles ist.


In naher Zukunft wird die Menschheit durch einen tödlichen Virus, der Millionen von Jahren im Polareis eingeschlossen war, bedroht. Daher wird eine Technologie entwickelt, mit der Zeitreisen möglich sind. Der Spieler schlüpft in die Rolle eines Piloten, der die Aufgabe erhält, mit Hilfe der Zeitmaschine verschiedene Zeitepochen zu bereisen, um den Ursprung des Virus zu erforschen und somit ein Heilmittel zu finden.


Also obliegt es nun dem Spieler, die Ozeane verschiedener Zeitalter der Erdgeschichte zu erkunden und diverse Kreaturen der Meere zu erforschen. Vom gigantischen Megalodon, über die Plesiosaurier, bis zum gewaltigen Livyatan sind die Vertreter unterschiedlichster Spezies vorhanden.

Das Erforschen der Tiere ist auch der Hauptbestandteil des Gameplays. Durch verschiedene Scanner lernt der Spieler mehr über deren Verhalten, Anatomie, Beute und Lebensweise. Natürlich reicht es nicht immer, einfach nur zu den Tieren hinzugleiten, sie zu scannen und danach wieder zu verschwinden. Oft ist eine gewisse Vorsicht geboten, da Raubtiere sich nicht einfach aus der Nähe begaffen lassen.

Der große Reiz an Time Machine VR ist das simulierte und, soweit ich das beurteilten kann, realistische Verhalten der Tiere. Sie suchen aktiv nach Beute, sind aggressiv, wenn sie Hunger haben, aber auch harmloser, wenn sie gefressen haben. Die Level unterscheiden sich im Kern nur von ihrer Struktur, sind aber äußerst wirkungsvoll, wenn aus den Tiefen des Meeres gewaltige Kreaturen auftauchen. Besonders mit der VR Technik entsteht so ein gewaltiges Gefühl der Beklommenheit, wenn man mit diesen Tieren konfrontiert wird.

Ein großes Lob geht an die Technik des Spiels, da sich die Motion-Sickness, zumindest in meinem Fall, stark in Grenzen gehalten hat.


Zusammengefasst ist Time Machine VR eine faszinierende Erfahrung, die auch über die 6 Level des Hauptziels hinaus, einiges zu bieten hat. Das freie Erkunden der Level erlaubt dem Spieler einen noch tieferen Einblick in das Leben der prähistorischen Meeresbewohner. Mein größtes Manko ist das Fehlen einer deutschen Lokalisierung, da besonders im Endgame oftmals nicht ganz klar ist, was nun zu tun ist. Dennoch gebe ich Time Machine VR das Prädikat spielenswert, da der Mehrwert sehr hoch ist und man sich spielerisch Wissen aneignen kann. Also können auch die Bildungsresistenten einen Blick wagen, sofern eine VR Brille vorhanden ist.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

2 Kommentare Gib deinen ab

  1. PS4 VR Gamer sagt:

    Ich fand es auch schon recht krass das Spiel. Insgesamt ist der VR Hype aber auch so eine zweischneidige Sache. Mir ist bei einem Spiel auch wirklich schonmal stark schlecht geworden – das war alles andere als angenehm. Time Machine hat aber auch bei mir einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

    Gefällt 1 Person

    1. DerStigler sagt:

      Das ist leider wahr. Robinson the Journey oder Resident Evil 7 VR kann ich unmöglich spielen ohne das mir schlecht wird.
      Inzwischen ist der Hype aber etwas abgeklungen wie es scheint. Das Potenzial für gewaltige narrative Abenteuer wäre allerding da! 🤔

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