American Horror Story Staffel 1 | Review

Ich habe mich lange gegen American Horror Story, kurz AHS, gesträubt, weil mich die Serie aus irgendeinem Grund in der ersten Staffel bereits abgeschreckt hat. Dank Sarah Schuh (Tekken 7 & Stranger Things) & Sabrina Autengruber (Love Hotel Princess) habe ich die Serie nun doch erneut angefangen. Ihr habt lange auf mich eingequatscht und hier ist nun die Review zu American Horror Storry Staffel 1: Murder House. Viel Spaß!


Bevor ich zur Geschichte komme noch ein paar Worte zur Struktur der Serie. American Horror Story ist eine Anthologie-Serie. Jede Staffel beschäftigt sich mit einem Thema und erzählt eine in sich abgeschlossene Geschichte. Dadurch wird den Drehbuchautoren sehr viel Kreativität ermöglicht und die Serie bleibt frisch. Ich halte diesen Aufbau für sehr clever, da man nicht zwingend Staffel 1 bis 7 hintereinander sehen muss. Durch Anspielungen, Überschneidungen & Querverweise wird jedoch ein großer Serienkosmos erschaffen.

Genug der allgemeinen Details, es wird Zeit für die Handlung!


Murder House spielt in der Gegenwart behandelt die Tragödie der Familie Harmon bestehend aus Vivien, ihrem Mann Ben & deren Tochter Violet. Die Familie bezieht ein altes Haus in Los Angeles um einen Neuanfang zu starten, nachdem Ben eine Affäre mit einer Studentin hatte und beinah seine Ehe zerstört hätte.

Das Haus hat jedoch eine blutgetränke & düstere Vergangenheit, auf die ich nicht genauer eingehe, denn diese Vergangenheit nimmt einen gewaltigen Platz der Geschichte ein.

Im Laufe der ersten Staffel erfährt der Zuseher mehr über das kaputte Verhältnis der Familie Harmon und über die ehemaligen Bewohner des Hauses. Dabei wird gekonnt mit Rückblenden gearbeitet, in deren Verlauf die Grenze zwischen Realität & Wahnsinn immer weiter verschwimmt. American Horror Story schafft das Kunststück viele Figuren einzuführen, ohne überladen zu wirken und die faszinierenden Figuren machen neben der Handlung & der düsteren Atmosphäre einen weiteren großen Reiz aus.


Ermöglicht wird dies durch eine hervorragende Besetzung. Jeder Schauspieler schafft es seine Rolle mit Leben zu füllen und authentisch zu spielen. Man fühlt fast schon ihren Schmerz und ist schockiert zu wie viel bösem der Mensch im Stande ist.

Meine Lieblinge unter den Figuren waren der Teenager Tate (Evan Peters), Chad Warwick (Zachary Quinto), Ben Harmon (Dylan McDermott) & Violet Harmon (Taissa Farmiga) wobei alle Figuren faszinierend sind. Die Chemie unter den Rollen stimmt ebenfalls. Hass & Zuneigung, Mitleid & Ekel wechseln sich fließend ab und münden immer wieder in grausigen Höhepunkten, von denen das Finale am besten war.

Neben den Schauspielern sind auch die deutschen Sprecher grandios. Diese zweite Besetzung ergänzt die Schauspieler in puncto Emotion perfekt und verleiht ihnen Persönlichkeit sowie Emotionen.

Erwähnenswert sind das Intro & der Einsatz von Musik. Erstgenanntes ist von der Aufmachung zwar wenig spektakulär aber die Klanguntermalung wirkt fremdartig, beinah verstörend. Musik kommt in der Serie eher selten zum Einsatz und wenn dann um Höhepunkte zu unterstreichen.


Alles in allem ist American Horror Story: Murder House ein gelungener Auftakt, auf den man sich jedoch einlassen muss. Die Serie gehört zwar eindeutig dem Horror-Genre an nutzt aber auch Elemente eines Dramas und entwickelt sich zuerst langsam, bauscht sich aber bis zum Finale immer weiter auf. Die Besetzung & die Sprecher sind grandios ebenso wie die dichte Atmosphäre. Ich gebe American Horror Story Staffel 1: Murder House das Prädikat sehenswert!

Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

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