Dragon Ball FighterZ | Review [Playstation 4

Nachdem die letzten Dragon Ball Spiele eine 3D Optik hatten und vom reinen Prügelspiel weggingen, wird es Zeit für ein klassisches 2D (in diesem Fall 2,5D) Beat em‘up um die Z-Kämpfer. Also haben sich Bandai Namco und Arc System Works zusammengetan, um zu den Wurzeln zurückzukehren. Somit heiße ich euch herzlich willkommen zu meiner Dragon Ball FighterZ Review!


Die Geschichte ist zwischen der Future Trunks Saga 2 und der Universums Turnier Saga angesiedelt was bedeutet wir befinden uns in Dragon Ball Super. Dabei gliedert sich die Story in drei Handlungsbögen, die verschiedene Perspektiven verfolgen und somit die gesamte Geschichte erzählen. Man kann mit den Strang um Son-Goku & co, die Hauptgeschichte recht zügig abschließen, jedoch sind die beiden Nebenstränge ebenfalls spielenswert um alles zu erfahren.

Als überall auf der Erde eine Armee von Super-Cyborgs auftaucht, die das Aussehen sowie die Stärke von Z-Kämpfern & Schurken haben müssen die Helden ihre Kräfte vereinen, um diese Bedrohung zu bezwingen. Als Krone dieses Übels tritt mit C-21 eine neue mächtige Schurkin auf den Plan.

Dabei muss ich den Humor, der im alten Dragon Ball bereits vorhanden war und im neuen Dragon Ball, also ab Kampf der Götter, wieder eingeführt wurde. So ist C-21 im Endeffekt eine verfressene, weibliche Version des Dämonen Boo. Ihr Naschsucht ist ihre große Motivation, denn damit sie stärker wird, muss sie ihre Feinde essen, die sie in Süßigkeiten verwandelt. Neben dieser eigentümlichen Schurkenmotivation gibt es zahlreiche Querverweise auf den Manga, den Anime & den Filmen. Außerdem ist die Interaktion zwischen Figuren großteils auf Humor getrimmt. Hier sei besonders das Duo Nappa & Freezer erwähnt, welches Comedy-Gold ist.


Technisch ist Dragon Ball FighterZ hervorragend gemacht. FighterZ ist ein 2,5D Spiel, was bedeutet das die Ansicht wie bei einem typischen 2D angelegt ist jedoch 3D Elemente enthalten sind.

Wie funktioniert das im Detail? Nun das werde ich jetzt so simpel wie möglich zu erklären. Die Arenen sind als 2D Gebiete, ähnlich wie in Street Fighter, sprich ohne Tiefe, angelegt enthalten jedoch 3D Elemente. Die Figuren werden mit einer niedrigeren Bildrate dargestellt, wodurch sie ebenfalls wie 2D Sprites wirken aber dank einer ansteigenden Bildrate eindrucksvolle Spezialangriffe vom Stapel lassen können.

Was die Präsentation angeht, ist Dragon Ball FighterZ dem Anime so nah, wie noch kein anderes Dragon Ball Spiel zuvor. Die Figuren, die Attacken und selbst die Mimiken sind dem Anime fast 1:1 entnommen. Ebenso sehen die Arenen hervorragend aus und sind dem Dragon Ball Universum perfekt entnommen. Loben muss man auch das Design der Figuren deren, dem Anime getreue, Gestaltung in diversen Farbvarianten angepasst werden.


Apropos Figuren. Die Charakterauswahl ist der Aspekt, bei dem die Fangemeinde gespalten ist. Im Vergleich zu anderen Dragon Ball Prügelspielen, wie Tenkaichi Budokai 2 & 3, ist die Auswahl mit 24 Kämpfern, überschaubar aber eine kleine Auswahl an Kämpfern, die sich unterschiedlich spielen ist mir lieber als 150 Kämpfer, die sich fast alle gleich spielen. Ein Beispiel; Zu den 24 Recken zählt der Schurke Captain Ginyu und als Spezialattacken steht ihm seine Truppe, die Ginyu-Force zur Seite, was ich als sehr clever erachte. Gleiches gilt für ähnliche Teams innerhalb des Dragon Ball Universums.

Was ich etwas schade finde, ist das Fehlen von diversen Verwandlungsformen der Charaktere, wobei ich mir die Frage stelle ob es wirklich sinnvoll ist wenn wir alle Formen von Figuren wie Son-Goku, Freezer, Cell oder Vegeta im Spiel haben. Wenn ich darüber nachdenke, ist wie bei der Charakterauswahl, weniger erneut mehr.

Langsam muss ich wohl über das Gameplay schreiben. Dragon Ball FighterZ gehört zu den Prügelspielen, die leicht zu erlenen aber äußerst schwer zu meistern sind. Im Kampf treten zwei Dreierteams gegeneinander an, um sich gegeneinander in den Staub zu prügeln. Dabei steht der Nahkampf, aufgrund der kleinen Arenen, im Fokus. KI Attacken können ebenfalls eingesetzt werden ebenso wie Spezialattacken die sehr abwechslungsreich ausfallen. An dieser Stelle ein Tipp für Anfänger; spielt unbedingt das Tutorial, da dort die wichtigsten Grundlagen sehr ausführlich erklärt werden.

Neben dem Storymodus & dem Tutorial gibt es noch einen Arcademodus, einen Shop, diverse Onlinemodi sowie die Möglichkeit von lokalen Kämpfen. Verpackt werden all diese Modi in einer wirklich knuffigen Begegnungslobby.


Alles in allem ist Dragon Ball FighterZ ein hervorragendes Prügelspiel mit überraschend fairem Balancing der Figuren, einem fordernden Gameplay und wunderschöner Optik. Wer ein Fan von Dragon Ball ist, kommt bei diesem Spiel definitiv auf seine (oder ihre) Kosten. Gleiches gilt für Fans von anspruchsvollen Prügelspielen. Ich vergebe für Dragon Ball FighterZ ein wohlverdientes spielenswert, da sich jeglicher Frust der am Anfang entsteht, bald in Ehrgeiz verwandelt.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

7 Kommentare Gib deinen ab

  1. Lufio sagt:

    Ich habe ja kein Dragonball-Spiel mehr gespielt seit Gameboy-Color-Zeiten 😀
    Deine Meinung deckt sich mit dem, was ich bis jetzt schon so gehört habe. Besonders aus dem fantastischen Beitrag bei GameTwo, kann ich nur empfehlen : )
    Da solche Prügelspiele schnell mal im Angebot sind, werde ich wohl noch ein bisschen warten. Auch wenn ich nach deinem Text gerade sehr viel Lust darauf habe 😀

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    1. DerStigler sagt:

      Achja die Dragon Ball Spiele in der Game Boy Ära waren echt super. 😀
      Auf nen Sale warten ist kein Fehler und das du sehr viel Lust darauf bekommen hast freut mich sehr! ☺️

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      1. Lufio sagt:

        Ich weiß garnicht mehr, ob die so super waren oder ob ich damals bloß einfach alles gespielt habe, was als Vorlage einen RTL2-Nachmittags-Anime hatte 😀

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      2. DerStigler sagt:

        Naja es gab einige sehr gut aber wie so oft waren auch Gurken dabei, die man lieber vergisst. 😄

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