Red Sparrow | Review

2018 ist ein hervorragendes Jahr für Thriller, Dramen & Biographien. Red Sparrow fällt in die erstgenannte Kategorie und basiert auf dem Roman Operation Red Sparrow. Ob mich der Film begeistern konnte, erfahrt ihr jetzt.

SPOILER: Er tat es nicht…


Dominika Egorova (Jennifer Lawrence), ihres Zeichens russische Primaballerina, kann ihren Beruf aufgrund einer Verletzung nicht mehr ausüben. Aufgrund der plötzlichen Geldnot und ihrer kranken Mutter geht Dominika auf ein lukratives Angebot der Regierung ein und lässt sich zu einer Agentin, einem Sparrow, ausbilden.

Nach einer harten Ausbildung, die Dominika, sowohl psychisch als auch physisch, an ihre Grenzen treibt, erhält sie ihren ersten Auftrag. Sie soll den jungen CIA-Agenten Nathaniel Nash überwachen. Der Auftrag verläuft aber anders gedacht und ein Fehltritt ist in der Welt der Agenten unverzeihlich.

Red Sparrow punktet mit einem spannend klingenden Plot und interessantem Setting, krankt aber an einer stark abfallenden Spannungskurve im zweiten Drittel des Films. Beginnt die Handlung düster, gnadenlos und spannend, verfliegt der positive Ersteindruck schnell wieder.

Daran ändert auch die eigentlich sehr starke Besetzung nichts. Besonders schade finde ich die Rolle von Jennifer Lawrence als gebrochene Primaballerina, die als Agentin großes Potential hat, sich dann aber im zweiten Drittel durch die Handlung vögelt. Mir ist klar, dass dieses Vorgehen ihrer Ausbildung, Manipulation & ergründen von Bedürfnissen ist, aber wirklich spannend war dieses Vorgehen auch nicht.

Der restliche Cast kann, leider, fast nur als Lückenfüller bezeichnet werden, wobei Jeremy Irons als General Vladimir Korchnoi und Joel Edgerton als Nathaniel Nash größere Rollen bekommen.

Was wiederum sehr gut funktioniert war die Action, welche sich mit roh am besten beschreiben lässt. Keine Kinkerlizchen, keine Musik. Nur das Ausüben der Gewalt an sich passt sehr gut zu den sonst recht imposanten Szenen, die mit klassischer Musik unterlegt sind.


Zusammengefasst hat Red Sparrow seine Probleme. Der Film hat durchaus Potential, macht daraus jedoch nichts, da sowohl Spannung, als auch Tempo massiv unter der langen Laufzeit (141 Minuten) leiden. Trotz der vorhanden Stärken, wie dem interessanten Setting oder der rohen Darstellung der Action, vergebe ich ein bedingt sehenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

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5 Kommentare Gib deinen ab

  1. Filmkürbis sagt:

    „Red Sparrow“ hat mich auch ziemlich enttäuscht. Eine 08/15-Agentenstory, die man versucht hat, mit ein bisschen Erotik aufzupimpen, dabei aber wieder hollywoodzahm geblieben ist und das Thema auch nicht konsequent zu Ende gedacht hat. Schade drum. Ich sehe Jennifer Lawrence echt gerne und halte sie auch für sehr talentiert, aber nicht alle Rollen in der letzten Zeit kann man als glücklich bezeichnen. „Serena“ war ja auch so ein Desaster …

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    1. DerStigler sagt:

      Kann ich dir nur zustimmen wobei ich sagen muss Serena nicht zu kennen. Scheinbar habe ich allerdings nichts verpasst. 😅

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      1. Filmkürbis sagt:

        Nein, nicht wirklich. Wenn du einen Eindruck bekommen willst, woran es krankt: Ich habe auf meinem Blog eh über den Film geschrieben.

        Gefällt 1 Person

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