Final Fantasy VI | Review | 16 Bit Wahnsinn #4

Final Fantasy VI ist der erste große Epos der Reihe und einer meiner persönlichen Lieblingsteile des Franchise. Als dritter Teil der SNES Trilogie lag es an diesem Spiel, die hohe Qualität der Serie zu erhalten und nach Möglichkeit seine Vorgänger zu übertreffen. Dieses Kunststück ist Final Fantasy VI mit Bravour gelungen und warum das so ist, erzähle ich euch jetzt!

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Final Fantasy VI spielt in einer Welt in der die Magie seit einem verheerenden Krieg als ausgestorben gilt. Protagonistin des Abenteuers ist die magiebegabte Terra, welche wegen ihrer seltenen Begabung vom bösen Gestahl Imperium für böse Zwecke missbraucht wird. Als sie der Knechtschaft durch das Imperium entkommt, nimmt jenes, durch General Kefka, die Verfolgung auf. Im Laufe ihrer Flucht findet Terra neue Freunde und Mitstreiter im Krieg gegen das Imperium.

Wie üblich, zumindest ab Teil IV, in der Reihe ist das nur der Auftakt zu einer epischen Quest voller Kämpfe, persönlicher Schicksale und das Endziel ist am Ende nichts Geringeres als die Rettung der gesamten Erde.

War Final Fantasy IV der erste Teil der aus der Grundhandlung mehr gemacht hat, so ist Teil VI das erste große Epos der Serie. Die Handlung ist hervorragend geschrieben und bietet neben spannenden Wendungen eine bunte Welt an faszinierenden Figuren, deren Schicksale (mehr oder weniger) eng mit der Hauptgeschichte verknüpft sind.

Neben der Hauptgeschichte gibt es sehr viele Nebenquests, die nicht nur Boni für den Spieler, in Form von Esper & Gegenständen, bieten, sondern auch die Charaktere vertiefen, was beispielsweise beim Dieb Lock sehr emotional ist.


In Final Fantasy VI steuert man eine vierköpfige Truppe durch die Spielwelt, wobei jeder Charakter eigene Fähigkeiten mitbringt, die den Kämpfen eine gewisse taktische Note verleihen. Weiters hat jeder Charakter mithilfe der Esper, beschwörbare Wesen, die Möglichkeit, Zauber zu erlernen. Dabei kann jeder Charakter jeden Zauber erlernen, was sehr praktisch ist, da im späteren Verlauf mächtige Angriffszauber von großem Nutzen sind. Die Esper selbst können einmal pro Kampf beschworen werden und sind mal mehr, mal weniger nützlich.

Eine weitere Neuerung sind die Accessoires. Diese ausrüstbaren Gegenstände verleihen dem Spieler bestimmte Fähigkeiten, oder gewähren Boni auf die Statuswerte. Der Kampf läuft mit dem klassischen ATB ab, oder einfach gesagt, jeder Charakter hat einen Balken und wenn dieser voll ist, kann man eine Aktion ausführen.


Die akustische sowie optische Präsentation ist die Hochwertigste aller Final Fantasy Spiele in der zweiten Dimension. Die Oberwelt ist abwechslungsreich gestaltet mit verschiedenen Klimazonen, aber beeindruckend sind die Sprites der Figuren. Das Grundkonzept der Monster reicht von klassisch über ausgefallen bis hin zu extravagant und bedient so ziemlich jeden Geschmack. Das Design der Esper gefällt ebenfalls, wobei nicht alle gleich interessant aussehen, was aber auch an der schieren Menge liegt.

Der Soundtrack gehört zu den besten Klanguntermalungen der 16 Bit Ära und ist selbst außerhalb des Spiels hörenswert, da viele Stücke eine eigene Identität haben und auch ohne das Spiel funktionieren.

Selbst das Kampfthema nervt nicht wirklich, was gut ist, weil man dieses Stück neben dem Thema der Oberwelt am häufigsten hören.


Zusammengefasst gehört Final Fantasy VI zu den besten Teilen der gesamten Serie und hebt das Franchise auf eine neue Qualitätsstufe. Von der spannenden, epischen Handlung über das Gameplay bis hin zur Präsentation funktioniert alles. Somit ist Final Fantasy VI ein gelungenes Gesamtpaket, das von mir das Prädikat spielenswert erhält.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag wieder!

3 Kommentare Gib deinen ab

  1. Da werden Erinnerungen wach … 🙂 Am liebsten mochte ich ja Shadows Hund^^

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    1. DerStigler sagt:

      Der Hund war echt toll wobei Shadow wirklich cool war. Ninjas sind immer toll. 😁

      Gefällt mir

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