B: The Beginning (Netflix Original) Staffel 1 | Review

Vor einiger Zeit hat Netflix bekanntgegeben, dass in Zukunft hochwertigere Animes auf der Streamingplattform veröffentlich werden sollen. Ob dieses Vorhaben mit B: The Beginning auf fruchtbaren Boden gefallen ist, erfahrt ihr jetzt!


Als der Mörder „B“ auftaucht und eine brutale Mordserie startet, kehrt der ehemalige Ermittler Keith Flick zur Sondereinheit RIS zurück, um bei der Lösung des Falls zu helfen. Dabei stößt die Sondereinheit allerdings auf die Geheimgruppierung Market Maker und gerät in deren Fadenkreuz. Im Laufe der Serie kommen Experimente an Menschen zutage und Transhumanismus wird zu einem der zentralen Themen. Außerdem scheint Flicks Familie mit der geheimen Organisation wie der mysteriöse Koku mit den Kriminalfällen in Verbindung zu stehen.

Die Handlung von B: The Beginning mag zu Anfang wie ein Horror-Thriller erscheinen, entwickelt sich aber im weiteren Verlauf zu etwas wesentlich größerem. Dabei werden mehrere Zeitebenen genutzt, die Handlung aus verschiedenen Sichtweisen erzählt und Elemente der Kriminalgeschichte genutzt. Positiv muss ebenfalls der Abschluss erwähnt werden, da alle Handlungsfäden befriedigend zusammengeführt werden.


Die Animationsqualität ist äußerst hochwertig und der Zeichenstil gefällt sehr. Bis auf die Science-Fiction Elemente geht der Stil in Richtung Realismus und setzt den Fokus auf die Mimik der Figuren, was besonders bei einer Animationsserie wichtig ist.

Es wundert allerdings nicht, dass der Anime so hochwertig produziert wurde, schließlich steht das Studio Production I. G. hinter der Serie und dieses Studio hat bereits an Attack on Titan, Ghost in the Shell: S.A.C. und Blood+ gearbeitet. Dazu kommt eine gewisse Ähnlichkeit zu Psycho Pass, ebenfalls von Production I. G.

Für einen Anime ist die deutsche Synchronisation äußerst hochwertig und ich hatte beim Sehen das Gefühl der Arbeit von Sprechern zu lauschen, die wissen, was sie da vertonen. So wird beispielsweise Keith Flick von Sascha Draeger gesprochen, der bereits Itachi Uchiha in Naturo & Genzo Wakabayashi in die tollen Fußballstars seine Stimme geliehen hat. Abgerundet wird das ganze Paket durch einen stimmungsvollen Soundtrack von Yoshihiro Ike.


Alles in allem ist B: The Beginning ein spannender Anime, der seine umfangreiche und relativ komplexe Handlung in 12 Folgen erzählt. Sowohl die Animation, als auch die akustische Untermalung (deutsche Synchro & Soundtrack) sind sehr hochwertig und es stellt sich ein gewisser Überraschungseffekt ein, was die Richtung der Geschichte ändert. Ich vergebe für B: The Beginning das Prädikat sehenswert und kann nun eine Antwort auf meine Einleitung geben. Das Vorhaben von Netflix mit den hochwertigen Animes glückt mit dieser Serie auf jeden Fall!

Das wars von meiner Seite und wir lesen uns im nächsten Beitrag!

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