God of War 3 Remastered | Review [Playstation 4]

God of War 3 ist der fünfte Teil der gleichnamigen Hack ‘n Slay Serie der Santa Monica Studios und erschien für PS3 & als Remastered für die PS4.

God of War 3 ist interessanterweise der Einzige der Reihe, den ich durchgespielt habe. In diesem Fall sogar zweimal, je einmal auf PS3 & PS4.


Teil 3 setzt da an, wo der Vorgänger endete. Kratos marschiert zusammen mit den Titanen auf den Olymp um Zeus und die verbliebenen Olympianer zu erschlagen. Zeus schart widerum Hades, Poseidon, Helios, Hercules und Hermes um sich, um den Gegenangriff zu führen. Da allerdings weder Titanen, noch Olympianer zu trauen ist, gerät Kratos zwischen die Fronten und bekämpft sowohl die Titanin Gaia als auch die letzten Götter des Olymps.

Um Zeus zu erschlagen, macht sich Kratos auf die beschwerliche Reise, um die Waffe, mit der man einen Gott töten kann, zu finden. Diese Waffe befindet sich scheinbar immer noch in der bereits geöffneten Büchse der Pandora. Kratos Ziel ist klar, er muss die Flamme des Olymps durchdringen, um zur Büchse zu gelangen, den passenden Schlüssel finden und danach Zeus mit der Waffe erschlagen, um seine Rache zu vollenden.

Was die Inszenierung angeht, gehört God of War 3 zu den besten Spielen der jüngeren Zeit, was daran liegt, dass das Spiel mehr in Richtung Film geht und die Präsentation so episch wie möglich angelegt ist. Die Filmsequenzen sehen hervorragend aus und gehen oft nahtlos ins Gameplay über, was der Dynamik sehr gut tut!


Dynamisch ist genau das richtige Stichwort, um mich dem Gameplay von God of War zuzuwenden. Hier haben wir es mit einer ausgewogenen Balance aus Kampf, Rätsel & Klettereinlagen zu tun. Im Kampf geht Kratos mit einem umfangreichen Waffenarsenal recht rabiat zur Sache und zeigt keine Gnade mit den zahlreichen Feinden. Die brachiale Gewaltdarstellung des Kampfes passt allerdings sehr gut zum Setting, da besonders die Geschichten aus den Mythologien nicht gerade zimperlich waren.

Das Imposanteste an einem Hack ‘n Slay sind meist die Bosskämpfe. Überhaupt wirken die großen Brocken in God of War immer sehenswert, egal ob Göttervater Zeus, Meeresgott Poseidon oder Titanin Gaia. Wenn eines dieser Wesen zum Kampf bittet, holt GoW 3 alles raus, was an Inszenierung, Taktik und möglichst intensiven Knöpfchengehämmere möglich ist.

Abseits des Kampfes bietet God of War 3 einige Rätsel, die vom Anspruch her variieren und manchmal will eine Geschicklichkeitseinlage gemeistert werden.


Optisch sieht God of War 3 immer noch beeindruckend aus, trotz des Alters von 8 Jahren beziehungsweise 3 Jahre (Remastered). Besonders die Videosequenzen sehen hevorragend aus, sind optimal ausgeleuchtet und grandios inszeniert.

Die Gebiete sehen immer noch sehr imposant aus und sind allenvoran sehr abwechslungsreich, neben dem Olymp bereist man unter anderem die Unterwelt, den Tartarus (Unterwelt unter der Unterwelt) und das Labyrinth.

Das Gegner- und Figurendesign ist hervorragend gelungen und zeugt von sehr viel Kreativität. Kratos Aussehen passt perfekt zu seinem, im inneren brennenden, Zorn und auch die Götter wurden gut getroffen. Bei Zeus sieht man vom ersten Anblick an die ungeheure Macht. Die Titanen wurden entsprechend ihrer Elemente als Urgewalten gestaltet, was optisch sehr gut aussieht.

Allerdings ist God of War 3 nicht nur ein Augenschmauß. Dank eines episch angelegten Soundtrack und einer sehr hochwertigen deutschen Synchronisation gibt es auch was auf die Ohren.


Zusammengefasst ist God of War 3 der bisher beste Teil der Reihe und schließt das Epos um Kratos Rache an den Göttern würdig ab. Das Spiel funktioniert in allen Aspekten sehr gut und fesselt vom Anfang bis zum bitteren Ende! Von mir erhält God of War 3 das Prädikat spielenswert und ich hoffe die Qualität bleibt im kommenden Ableger gleich, oder wird noch weiter gesteigert.

Das wars von meiner Seite und wir lesen uns im nächsten Beitrag wieder!

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