Basilisk 01 | Review [Master Edition]

20 mächtige Ninjas, 2 Clans, eine uralte Fehde und ein Wettstreit um die Nachfolge des Shoguns. Das ist die Kurzfassung von Basilisk, einem kultigen Manga aus der Feder von Masaki Segawa.

Für diese Rezension und die des zweiten Bandes verwende ich die Master Collection 01 & 02 des Cross Cult Verlags, in der die fünf Bände des Mangas sehr hochwertig vereint werden.


Japan in der Azuchi-Momoyama-Zeit (spätes 16. Jhd). Nach Jahrhunderten des Krieges wird die schreckliche Blutfehde zwischen den Ninja-Clans Iga & Kōga durch Hattori Hanzō beendet. Dies gelingt dem legendären Ninja, als er beide Clans in den Dienst des Shōgun Tokugawa Ieyasu stellt.

Im Jahr 1614 ist Ieyasu zurückgetreten und hat seinem Sohn Hidetaden Posten des Shōgun überlassen. Als es zum Streit wegen der weiteren Nachfolge kommt, die verschiedenen Regierungsmitgliedern Stellung zu den beiden Enkeln Ieyasus beziehen und das Shōgunat zu brechen droht, schmiedet Ieyasu einen Plan. Auf seinen Befehl wird der Waffenstillstand zwischen den Kōga & Iga aufgehoben. Zehn der besten Kämpfer des jeweiligen Clans repräsentieren je einen Enkelsohn und sollen bis zum Tod gegeneinander kämpfen. Dem letzten Überlebenden dieses Wettstreits und dessen Clan soll tausend Jahre Ruhm sicher sein.

Inmitten dieses Krieges stehen die beiden Anführer der Clans Gennosule & Oboro, welche heiraten wollen, um dem ewigen Blutvergießen zwischen den Clans ein Ende zu setzen. Aufgrund des Wettstreits müssen beide entscheiden, ob sie die Person, die sie lieben, oder ihren Clan der Vernichtung preisgeben.

Die Geschichte von Basilisk setzt von Anfang an auf hohes Tempo, vergisst dabei allerdings nicht, die Figuren zu etablieren und die Handlung voranzutreiben. Dabei wird viel Wert auf die Interaktion zwischen den Figuren gelegt, die durch die Namen schwer auseinander zu halten sind, aber durch äußerst unterschiedliche Fähigkeiten auseinander gehalten werden können.


Der Zeichenstil von Basilisk liegt irgendwo zwischen realistisch & phantastisch. Während die Mimiken eher einem realistischen Stil entsprechen, ist das Design der Figuren ausgefallen. Manche sehen aus wie Menschen, andere ähneln Menschen und bei anderen fragt man sich, ob das wirklich noch Menschen sind.

Dazu kommen monströse Fähigkeiten, die zu den teils abnormen Ninjas sehr gut passen, aber bei weitem dezenter eingesetzt werden, als in anderen Ninja-Mangas wie Naruto.

Wie bereits erwähnt, setzt Basilisk auf ein hohes Tempo in Bezug auf die Handlung, aber auch die Kämpfe haben ein sehr hohes Tempo und sind angenehm kurz.


Alles in allem ist Basilisk 01 ein spannender Manga über Liebe, Täuschung, Verrat und politische Intrigen. Der Stil gefällt ebenso wie die Prämisse. Ich bin gespannt, wie dieses Drama im zweiten Sammelband enden wird und vergebe für Basilisk das Prädikat lesenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

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