The Frankenstein Chronicles Staffel 1 | Review

Ich mag Kriminalgeschichten und ich mag Gruselgeschichten. Wenn das Ganze dann als Serie mit britischen Schauspielern daherkommt, sind so ziemlich alle Voraussetzungen geschaffen, um mich zu unterhalten. Ob The Frankenstein Chronicles das geschafft hat erfahrt ihr jetzt!


Inspector John Marlott von der Flusspolizei erhält vom Innenminister den Auftrag, einen rätselhaften Mord aufzuklären, als eine seltsame Leiche von ihm gefunden wurde. Der Leichnam besteht aus mehreren zerteilten Personen und wurde von einem Chirugen wieder zusammengesetzt, wie Frankensteins Monster.

Neben diesem Hauptstrang werden mehrere kleine Stränge verfolgt, wie die Einführung des Anatomiegesetzes in England, oder die Wirkung des Romans Frankenstein von Merry Shelly, die ebenfalls in der Serie auftritt.

Dank Elementen aus Drama, Kriminal- & Gruselgeschichte bietet The Frankenstein Chronicles einen interessanten Genremix, der immer wieder durch spannende Höhepunkte glänzt, ein angenehmes Erzähltempo nutzt und die Figuren fein ausarbeitet. Besonders Marlotts innnere Dämonen werden immer wieder beleuchtet.


Wie so oft in einer britischen Serie ist die Besetzung sehr stark, was auch auf The Frankenstein Chronicles zutrifft. Sean Bean schlüpft in die Hauptrolle John Marlott und liefert eine gewohnt starke Performance ab. Mit Eloise Smyth als Flora und Richie Campbell als Jodeph Nightingale stehen Marlott zwei helfende Hände zur Unterstützung, die viel zur Lösung des Falls, den Schuldigen in den Kreisen der Aristokratie zu finden, beitragen.

Der Kreis der Verdächtigen lässt sich ab Folge 3 bzw. 4 einschränken, bleibt aber durch diverse Wendungen konstant spannend. Unterlegt wird die Serie durch einen stimmigen Soundtrack, der düster ist und den Schwermut sowie die allgegenwärtige Melancholie unterstreicht.


Zusammengefasst lebt The Frankenstein Chronicles von seiner dichten Atmosphäre, der spannenden Handlung, sowie der Interaktion zwischen den Figuren. Dank einer starken Besetzungen, sehr guter Regie und spannend verfassten Drehbüchern werden die drei genannten Aspekte zu einer hochwertigen Serie vermischt, die von mir das Prädikat sehenswerterhält.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

4 Kommentare
  1. Eben noch in Innsbruck und schon wieder eine ganze Staffel einer Serie geschaut und rezensiert…wie machst du das nur😂😉!?
    Aber mal Scherz beiseite, die Serie hört sich echt super an, die werd ich mir auch mal anschauen…hoffentlich darf Bean hier mal eine ganze Staffel überleben 😂

    Gefällt 1 Person

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