Verónica (2017) | Review

Verónica ist ein 2017 produzierter Horrorfilm aus Spanien. Im Vorfeld seiner Veröffentlichung auf Netflix hat der Film für viel Wirbel gesorgt und wird als gruseligster Film aller Zeiten bezeichnet. Nur eine Person von 100 kann diesen Film bis zum Schluss sehen, sagen Experten.

Ausnahmsweise ziehe ich mein Fazit vor; der Film ist wirklich beschissen, entschuldigt die Ausdrucksweise, aber besser lässt sich dieses Werk nicht beschreiben und warum das so ist erfahrt ihr jetzt!


Madrid im Jahr 1991. Die fünfzehnjährige Verónica lebt mit ihrer Mutter & ihren drei jüngeren Geschwistern in einem Apartmentblock. Verónica kümmert sich um ihre Geschwister, da ihre Mutter bis spät in die Nacht arbeiten muss, um die Familie zu versorgen.

Als Verónica eines Tages zusammen mit zwei Freundinnen mit einem Oujia-Brett experimentiert, um mit ihrem verstorbenen Vater zu sprechen, bindet sie eine böse Macht an sich, die nun ihr Leben und ihre Familie bedroht.

Was eigentlich sehr spannend klingt, wird so monoton & spannungslos vermittelt, wie es in einem Horrorfilm möglich ist. Hier und da schimmert etwas Atmosphäre durch aber die meiste Zeit hat mich der Film gelangweilt.

Das liegt zum einen am erschreckend ungruseligen „Monster“ des Films und der Besetzung des Films, deren Gefühlsregung im Schauspiel auf Sparflamme steht. Bis auf eine blinde Ordensschwester, von der ich einen Kurzfilm sehen will, erzeugt der Cast nicht wirklich Sympathie.

Ich muss aber auch ein Lob aussprechen. Der Soundtrack des Films gefällt mir sehr gut und diese synthetische Musik, die mich an klassische Horrorfilme der 70er Jahre erinnert, hat Charme.


Zusammengefasst ist Verónica meilenweit davon entfernt der gruseligste Horrorfilm aller Zeiten zu sein, wie er bezeichnet wird. Der Film setzt Genre keine neuen Akzente und selbst die vorigen Filme des Regisseurs (REC 1 – 3) waren wesentlich atmosphärischer als diese Gruselgeschichte ohne Grusel. Ich habe wenig erwartet und selbst mit die niedrigen Erwartungen wurden unterboten. Daher vergebe ich für Verónica das Prädikat nicht sehenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

5 Kommentare
  1. Ja, vielen Dank für diese Meinung! Es hätte mich auch sehr gewundert, hättest du es anders gesehen! Der Film ist minimal gruslig, aber ganz bestimmt nicht das, was über ihn auf z.B. Facebook erzählt wird! Habe ich nämlich auch so gelesen wie du und frage mich, wer da bitteschön verfrüht abschalten muss ! Da habe ich wahrlich schon erheblich schlimmere Filme gesehen!

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    • Ich war von Anfang an skeptisch weil jeder Horrorfilm der heftigste Genrevertreter sein will. Ich frage mich ebenfalls wer da früher abschaltet…okay da der Film solch eine Grütze ist würde ich vor langeweile abschalten. xD
      Ich muss sagen das ich schon sehr, sehr, sehr viele Horrorfilme gesehen habe und Verónica gehört zu den fünf miesesten die ich jemals gesehen habe!

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      • So ging es mir auch! Wenn man sowas liest, muss man skeptisch sein. Ich war schon auf eine Enttäuschung vorbereitet.
        Ich habe auch schon sehr viele Horrorfilme gesehen und diese war auch bei mir nicht unter den Besten.
        Ja, da schaltet man höchstens vor Langeweile ab!
        Ich habe in einer Schlagzeile gelesen, dass er vor allem deshalb als so gruslig gesehen wird, weil es eine wahre Geschichte dahinter gibt. Bist da auch drauf gestoßen? Ich würde ja echt am liebsten alle Beiträge, die den Film so anpreisen kommentieren, weil ich nicht verstehen kann, wie man darauf kommt, ihn als den gruseligsten Film aller Zeiten zu betiteln. Täten angeblich Horror-Fans. *facepalm*

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      • Ja stimmt den Artikel habe ich auch gelesen! 🙄😂
        Da merkt man ganz spezielle Fans. 😂
        Ich würde wirklich gern eine Review zu dem Film lesen der den Streifen in den Himmel lobt. 🤔
        Ich verstehs auch nicht. Der Film hat nichts besonderes…da war die eine Folge von Lore (gute Serie auf Amazon) über Robert the Doll (angeblich eine verfluchte Puppe die wirklich in nem Museum sitzt) wesentlich gruseliger. 😂

        Hinter einigen Horrorfilmen stecken wahre Geschichten aber da Filme gern übertreiben wird da einfach nur Bockmist draus. Siehe Conjuring 2 aber was ganz war, war The Amatyville Horror. 😄

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