Vergessene Welt: Jurassic Park | Review

Vergessene Welt: Jurassic Park, oder auch Jurassic Park 2, gehört zu den Filmen meiner Kindheit und ist bis heute einer meiner Lieblingsfilme. Dennoch muss sich dieser Film heute einer neutralen Beobachtung unterziehen und wie schlägt er sich im Vergleich zum ersten Teil? Finden wir es heraus!

Jurassic Park | Review


Vier Jahr sind seit den Ereignissen auf der Isla Nubla vergangen. Auf der Isla Sorna, einer Insel in der Nähe von Nubla, haben in der Anlage B jedoch einige Dinosaurier überlebt. John Hammond, der Gründer von Jurassic Park, sieht eine Chance, sein Gewissen zu erleichtern. Er möchte ein Team von Wissenschaftlern entsenden, die das Ökosystem auf der Isla Sorna dokumentieren sollen, um der Welt zu zeigen, dass die Dinosaurier ein Recht auf das Leben haben.

Peter Ludlow, Hammonds Neffe und neuer Chef von Ingen, will die Tiere von der Sorna schaffen um in San Diego einen neuen Jurassic Park zu eröffnen.

Dr. Ian Malcolm, einer der Überlebenden des Isla-Nubla-Vorfalls, gehört zum Forschungsteam, das zur Isla Soe reisen soll. Ian wird allerdings eher unfreiwillig Teil der Mission, da er in erster Linie seine Freundin, Dr. Sarah Harding, von der Insel retten möchte. Zusammen mit dem Techniker Eddie Karr und dem Fotografen Nick Van Owen reist Dr. Malcolm zur Isla Sorna, wo die Gruppe schon bald auf Sarah trifft, die von den Dinos äußerst begeistert ist. Kurz nach ihrer Ankunft trifft ein großes Team von Jägern unter der Führung von Ludlow & Roland Tembo auf der Insel ein, denen es dank ihrer Ausrüstung gelingt, viele Dinos zu fangen.

In der darauffolgenden Nacht sabotieren Owen & Harding das Lager von Ingen, wodurch ein Großteil der Ausrüstung zerstört wird und viele Dinos freikommen. Unter den gefangenen Dinos befindet sich auch ein Tyrannosaurus Rex Jungtier, was von den Eltern zurückgefordert wird. Ein brutaler Kampf ums Überleben beginnt, denn als die Kommunikationsmöglichkeiten beider Teams zerstört werden, muss die ungleiche Allianz ins Herz der Insel vordringen, da dort die alte Versorgungszentrale inklusive Satelitentelefon steht.

Vergessene Welt verlässt sich weniger auf Thrillerelemente und setzt mehr auf Action, Überleben- & ein bisschen Monsterfilm. Wobei der Monsterfilm bloß als Hommage im letzten Drittel des Films genutzt wird. Der erste Teil hatte die komplexere Handlung während die Fortsetzung ein höheres Tempo aufweist und somit die Dichte der Geschichte etwas zurückschraubt.


Mal wieder dominiert Jeff Goldblum die Besetzung als Sympathieträger Ian Malcolm, dem scheinbar als einziger die Gefahr hinter der Mission auf der Isla Sorna wirklich bewusst ist. Seine wissenschaftliche Theorie (Chaostheorie) hat in diesem Film leider kaum Gewicht aber dafür kann er als sorgender Vater auftreten, denn in keinem Jurassic Film darf ein Kind, der Teenager im Team fehlen, auch wenn Kelly (Vanessa Lee Chester) die wohl irrelevanteste jugendliche Figur der Filmreihe ist.

Mit Julianne Moore (Sarah Harding), Pete Postlethwaite (Roland Tembo) und Peter Stormare (Dieter Stark) verfügt Vergesse Welt über einige weitere talentierte Schauspieler die erinnerungswürdige Rollen spielen.

Technisch kann sich der zweite Jurassic Park Film leicht mit dem ersten Teil messen und übertrumpft diesen sogar, was die Inszenierung der Dinosaurier angeht. Besonders der Tyrannosaurus Rex, von dem es in diesem Film gleich drei Exemplare gibt, beeindruckt durch die Dominanz der Actionszenen und hervorragende Technik. Natürlich dürfen auch die beliebten Velociraptoren nicht fehlen, welche erneut die zweite große Gefahr für die Menschen sind.

Der Soundtrack wurde erneut von John Williams geschrieben, ist hörenswert, allerdings hat mir die Musik des ersten Teils etwas mehr gefallen.


Alles in allem kommt Vergessene Welt: Jurassic Park nicht ganz an seinen Vorgänger ran. Die Handlung ist weniger komplex, hat dafür ein höheres Tempo und unterstreicht somit die Actionlastigkeit des Films. Über die Besetzung kann man ebenfalls kaum mecker, wohl aber über ein paar ungereimtheiten wie eine auf mysteriöseweise umgekommene Schiffsbesetzung.

Trotz allem ist Vergessene Welt: Jurassic Park ein sehr unterhaltsamer Film, der von mir das Prädikat sehenswert erhält, da die Forschungsmission auf der Isla Sorna genug Spannung bietet, um dran zu bleiben und besonders das Finale als witzige King Kong Hommage angesehen werden kann.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

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