5 Videospielverfilmungen kurz reviewt #1 | Review

Videospielverfilmungen sind ja so eine Sache. Es gibt Filme, die die Atmosphäre der Vorlage hervorragend einfangen und eine spannende Handlung erzählen, dann gibt es Vertreter, die nur eines von beiden schaffen und dann gibt es die Abteilung Bullshit (Postal, Doom), bei der der filmische Wert irgendwo bei Minus 9 liegt.

 

Heute stelle ich euch in Kurzform 5 Videospielverfilmungen vor und bewert diese auf einer Skala von 0 (mies) bis 5 (sehr gut).

 

Viel Spaß!


Silent Hill (2006/125 Minuten/Can.-Fr.)

 

Silent Hill ist in Bezug auf die Handlung, die Besetzung und die Atmosphäre eine der solidesten Videospielverfilmungen. Als Basis wird Silent Hill 1 genommen, allerdings liegt der Fokus auf weiblichen Figuren, was durch die Prämisse sehr gut ist. Allerdings wäre der Film auch ohne das Präfix Silent Hill ein interessantes Horror-Drama.

 

Wertung: 5/5


Lara Craft: Tomb Raider (2001/100 Minuten/USA-D-UK-J)

 

Oh boy. Ich fand die alten Tomb Raider Verfilmungen schon als Kind langweilig, finde sie heute noch langweilig und dieser Film wird mich auch in Zukunft anöden. Schwach inszeniert, spannungslos und Angelina Jolie als Lara Croft ist ungefähr so interessant  wie Sienna Guillory als Jill Valentine (Resident Evil Apocalypse). Zumindest die Schauplätze sind vorlagentreu umgesetzt worden.

 

Wertung: 2/5


 Angry Birds (2016, 97 Minuten, USA-Finnland)

Wie auch der erste Silent Hill Film gehört Angry Birds zu den solidesten und vorlagentreusten Videospielverfilmungen. Das Kernelement des Spiels wird ebenso ausgiebig thematisiert wie Emotion und der Umstand, dass es okay ist, wenn man mal schlecht drauf ist, oder zornig. Dazu kommt viel Humor & eine starke Animationstechnik, jedoch fehlt der Tiefgang, den andere Animationsfilme (Alles steht Kopf, Wall-E) aufweisen.

 

Wertung: 4/5


Warcraft: The Beginning (2016, 124 Minuten, USA)

Bei der Erstsichtung hat mich Warcraft: The Beginning sehr beeindruck. Bei der zweiten Sichtung war der Film zwar technisch immer noch beeindruckend, aber handlungsmäßig extrem langatmig. Viele der Handlungsstränge wirken belanglos und bis zur großen Entscheidungsschlacht zieht vieles in diesem Film einfach nur hin.

 

Wertung: 3/5


 Silent Hill: Revelation 3D (2012, 94 Minuten, FR-Kan.)

Sechs Jahre nach dem ersten Silent Hill Film wurde ein zweiter nachgeschoben, der wie die modernen Silent Hill Spiele, nichts mehr mit dem ursprünglichen Werk zu tun hat. Die Handlung ist kompletter Bockmist und auch die Technik bzw. das CGI äußerst lächerlich. Die Macher haben wohl noch nie ein Silent Hill Spiel in den Händen gehalten. War Teil 1 noch hervorragend, so ist diese Videospielverfilmung bei niemandem, den ich kenne, beliebt.

Wertung: 1/5


 

Das waren fünf Videospielverfilmungen, über die ich gern schreiben, aber keine komplette Review darüber verfassen wollte. Wie steht ihr zum Thema Videospielverfilmungen? Schreibt mir eure Meinung in die Kommentare!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

16 Kommentare Gib deinen ab

  1. ainu89 sagt:

    In deinem Intro erwähnst du „Doom“ und ich kann einfach nicht anders als an dieser Stelle ein großes Bekenntnis abzulegen…“Doom“ ist einer meiner Top 10 Guilty Pleasure Filme😅

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    1. DerStigler sagt:

      Ich kann es irgendwie verstehen wenn man den Film mag. Mir haben allerdings zu viele Bezüge zur Vorlage gefehlt. Als Actionfilm ist Doom ganz okay aber als Verfilmung eines Meilensteins (der keine Handlung besitzt) leider zu schwach. 😁

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      1. ainu89 sagt:

        Da sieht man mal wieder, dass es von Vorteil sein kann, dass Videospiel nicht zu kennen🤣😉

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      2. DerStigler sagt:

        Stimmt ABER das alte Doom sollte man kennen. Über 20 Jahre alt und immer noch eines der besten PC Spiele. 😍😂

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      3. ainu89 sagt:

        Also wenn das auch nur halb so ist wie der Film komm ich sicher nicht weit weil ich mich ständig vor den Monstern erschreck😂😂😂

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      4. DerStigler sagt:

        Ach bei der alten Technik erschreckst du dich. Sind „nur“ Pixelhaufen. 😂

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      5. ainu89 sagt:

        Das glaubst du…ich erschreck mich auch bei Hexen oder wie das Ding heißt und das sind auch nur undefinierbare Farbflecken🤣🤣🤣

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      6. DerStigler sagt:

        Wenn das so ist könnte eine Runde Doom mit dir sehr unterhaltsam sein. 😂

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      7. ainu89 sagt:

        Glaub mir, fast jedes Videospiel mit mir ist sehr unterhaltsam…ich bin da echt wie ein Kind, freu mich über jedes Item als wärs das beste überhaupt, schreck mich vor jedem Pixel der sich plötzlich ins Bild drängt und versuch sogar ab und an um die Ecke zu linsen ohne den Controller in die passende Richtung zu bewegen🤣🤣🤣

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      8. DerStigler sagt:

        Also das stelle ich mir als sehr sehenswert vor. 😄
        Ich weiß schon was mir beim nächsten mal machen. 😂😊

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      9. ainu89 sagt:

        Gerne, auch wenn ich echt schlecht darin bin spiel ich eigentlich ziemlich gern Videospiele bzw schau anderen dabei zu wie sie spielen 😅😉

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      10. DerStigler sagt:

        Dann musst dich bei nächster Gelegenheit durch ein paar meiner Spiele graben. 😇

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      11. ainu89 sagt:

        Diese Angebot nehm ich seeeehr gern an😁😁😁

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      12. DerStigler sagt:

        Sehr gut! ☺️

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  2. Bis auf Tomb Raider war ich ja nie die Spielmaus, aber so wirklich ins Herz schließen, konnte ich die Filme nie. Vakander ist da ein My besser, aber so wirklich gut sind die Filme nicht. Warcraft fand ich recht langweilig und für eine „Realverfilmung“ etwas „hm“.

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    1. DerStigler sagt:

      Den einzigen Tomb Raider Realfilm, den ich mag ist der von 2018. 😀

      Was Warcraft angeht kann ich dich absolut verstehen. Ich kenne nur das dritte Warcraft Spiel + die Erweiterung daher habe ich mir mit dem ganzen Warcraft-Universum etwas schwer getan. Die Handlung zieht sich so elends hin aber die Vorlage ist auch halt nicht wirklich für eine Verfilmung gemacht. 😅

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