Jurassic World | Review

Mit Jurassic World: Das gefallene Königreich geht der Dinosaurier-Epos in die fünfte Runde aber bevor ich mich um diesen Film kümmere wird es Zeit mich dem Film anzunehmen, der die Jurassic Reihe zurück an die Spitze der Nahrungskette gebracht hat. Damit herzlich willkommen zu meiner Jurassic World Rezension!


22 Jahre sind seit den Ereignissen von Jurassic Park vergangen. Ganz im Sinne des inzwischen verstorbenen John Hammond, dem Gründer des ersten Parks, wurde im Süden der Isla Nubla ein neuer, riesiger Park namens Jurassic World erschaffen. Der Park floriert und alles scheint perfekt. Doch hinter den Kulissen bahnt sich erneut eine tödliche Gefahr, in Form eines speziell gezüchteten Dinosauriers, an.

Jurassic World orientiert sich sehr stark am ersten Jurassic Park, was nicht falsch ist da wesentliche Plotpunkte & Themen neu interpretiert werden damit sie dem aktuellen Zeitgeist entsprechen. Im Fokus der Handlung stehen zwei Pärchen. Zum einen die Geschwister Mitchell, die den Park dank ihrer Tante Claire als VIP‘s besuchen können und zum anderen eben Tante Claire sowie dem Wildhüter/Raptorentrainer Owen. Die Handlung wird aus den Perspektiven dieser Personen geschildert und wie die vier den Überlebenskampf gegen amoklaufenden Indominus Rex zu meistern versuchen.

Was Jurassic World nicht gebraucht hätte, wäre ein menschlicher Bösewicht neben dem monströsen Dinosaurier allerdings wird dieser Nebenstrang wohl in der Fortsetzung wirklich relevant.


Sowohl technisch als auch erzählerisch setzt Jurassic World auf die alten Stärken der Reihe und setzt die Handlung mit einem hohen Tempo um, ohne dabei gehetzt zu wirken. Die Dinos sehen fantastisch aus und besonders der Mosasaurier kann als das technische Brett angesehen werden.

Außerdem werden sowohl die Raptoren als auch der T-Rex in eine neue Rolle gesteckt, was mich zu einem Punkt führt, der mich an Jurassic World ein bisschen stört. Der Film ist superinszeniert hat aber auch viel Kitsch zu bieten, den man nicht bräuchte, da Jurassic World ruhig noch mehr in Richtung Monsterfilm hätte gehen können, als er es ohnehin tut.

Die Besetzung des Films ist sehr solide wobei ganz Chris Pratt als Star-Lord, ich meine natürlich Owen Grady, den Cast dominiert und seine Kollegen übertrumpft. Jake Johnson erzeugt ebenfalls Sympathie als eine Art „Dr. Ian Malcolm“ bekommt aber leider zu wenig Screentime um seine schrullige Rolle auszuweiten.

Der Soundtrack besteht aus klassischen Stücken, neu arrangiert und eigenen Kompositionen, die dem Erstling in nichts nachstehen.


Mit Jurassic World kehrt die Reihe imposant zurück und ist in etwa auf Augenhöhe mit dem ersten Teil, hat allerdings auch die gleichen Stärken sowie Schwächen. Dennoch ist die Orientierung am ersten Teil sehr clever und der Film legt dennoch den Grundstein für eine eigene Trilogie, die hoffentlich nicht das gleiche Schicksal wie Jurassic Park 1 – 3 erleiden wird. Ich vergebe für Jurassic World die Wertung sehenswert.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

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