Batman Ninja | Review

Batman Ninja gehört zu meinen meisterwarteten Heimkinofilmen des Jahres 2018. Die Idee von Batman im feudalen Japan klingt auf dem Papier sehr gut, hat aber so seine kleinen Probleme.


Durch eine Zeitmaschine des Oberschurken Gorilla Grodd wird Batman ins feudale Japan zurückgeschleudert. Allerdings ist Batman nicht allein zurückgereist. Joker & Harley Quinn, Deathstroke, Pinguin, Poison Ivy sowie Two-Face sind ebenfalls im feudalen Japan als Kriegsherren unterwegs und kämpfen erbittert um die Vorherrschaft.

Zusammen mit Catwoman, Alfred, Red Robin, Nightwing, Red Hood & Robin muss der dunkle Ritter den Kampf gegen die Superschurken aufnehmen, um Japan und die Zukunft zu retten. Im Kern hat Batman Ninja eine durchaus spannende Handlung, die aber durch die vielen Figuren überladen wirkt und so manche Peinlichkeit (die mobilen Festungen der Schurken) zu bieten hat. Bis auf Gorilla Grodd und Joker wirkt die restliche Schurkengalerie komplett verschwendet, da selbst mächtige Feinde wie Bane in eine Nebenrolle gequetscht werden.


Obwohl Batman Ninja bei der Handlung nicht ganz überzeugen kann, ist die Animationsqualität umso hochwertiger. Der Film nutzt mehrere Stile, die perfekt zum asiatischen Setting passen. Mal wirkt Batman Ninja wie von Hand gezeichnet und dann sieht das Werk aus wie ein CGI Film, was für einen angenehmen Kontrast sorgt. Für das Design der Figuren zeichnet sich Takashi Okazaki aus, den man bereits von Afro Samurai kennt. Dadurch wirken die Figuren kantiger und härter als man es sonst von einem animierten DC Film gewohnt ist.

Typisch für einen Anime sind die epischen Kämpfe, an denen es Batman Ninja ganz klar nicht mangelt. Dabei wurden die Kämpfe zuerst von echten Menschen choreografiert und dieses Bildmarterial wurde in animierten Bilder umgewandelt.

Ein großes Lob verdient die deutsche Lokalisierung, die äußerst hochwertig ist und mit vielen bekannten Sprechern, besonders aus den Batman Arkham Spielen, aufwartet.


Alles in allem ist Batman Ninja kein schlechter Film. DC hat den Schritt gewagt um mithilfe japanischer Künstler etwas völlig neues zu erschaffen. Die Geschichte wirkt leider etwas zu überfüllt, fürs eigene Wohl aber die grundlegende Prämisse ist interessant und passt perfekt in die Kategorie Elseworld Geschichte. Als Highlight kann man ganz klar die Animationsqualität und den Stil nennen, der innerhalb der DC Animationsfilme heraussticht und äußerst erfrischend wirkt. Wer auf der Suche nach einem außergewöhnlichen Batman Film ist kommt um Batman Ninja herum. Daher vergebe ich die Wertung sehenswert.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s