Aquaman Vol. 1: The Drowing (DC Rebirth) | Review

Achja Aquaman. Dieser Held hatte es in den letzten Jahren durch wenig vorteilhafte Darstellungen nicht gerade leicht ABER dank dem New 52 und dem DCEU hat der aquamarine Superheld seine Renaissance erlebt und im Vergleich zu Marvels Namor the Submariner (so ein Lappen im Badehöschen) hat Arthur Curry aka Aquaman bereits größere Auftritte in Film & Fernsehen absolviert.

Heute geht es mir den ersten Band der neuen Aquaman Serie unter dem Imprint DC Rebirth. Der Paperback umfasst den Rebirth One-Shot sowie die Ausgaben 1 – 6.


Lange Zeit war die Situation zwischen dem Königreich Atlantis unter dem Meer und den Menschen der Oberfläche angespannt. Arthur Curry, der Aquaman und König von Atlantis, will beide Völker näher zusammenbringen und lädt zu einer Gala in einem atlantischen Außenposten an der Oberfläche ein. Die Gala wird allerdings unterbrochen als Black Manta, die Nemesis von Aquaman, angreift um dem Helden mit dem blonden Haar alles zu nehmen, was er liebt. Sein Volk, seine Krone, seinen Frieden und seine geliebte Mera. Der Kampf endet zugunsten von Aquaman, hat jedoch weitreichende Konsequenzen, da die Armee von Atlantis nicht für die Sicherheit der Besucher sorgen konnte.

Als scheinbar ein atlantischer Angriff auf ein US-Kriegsschiff stattfindet, stellt sich Aquaman, zusammen mit Mera und seinem Volk, gegen die Gesetze der USA und selbst die Justice League um die Wahrheit hinter dieser offenkundigen Verschwörung herauszufinden.


Aquaman Vol. 1 geht mehr in Richtung Politthriller, als es bei anderen DC Serien der Fall ist, vergisst dabei aber sich Zeit für seinen Protagonisten zu nehmen. Ein äußerst interessanter Punkt ist der Umstand, dass Aquaman selbst im DC Universum als Sonderling gilt, im Vergleich zum Rest seines Teams. Er ist weder populär noch eine Ikone, sondern der Fisch-Typ. Dies macht sich in der kurzen Konfrontation mit Superman bemerkbar, als Arthur seinen Freund mit eben jenem Umstand konfrontiert.

Neben diesem politisch-persönlichen Hauptstrang gibt es einen Nebenstrang mit Black Manta. Man erfährt den Grund für seinen Hass auf Aquaman aber auch sein Schicksal nach der Niederlage. Er wird von der Organisation N.E.M.O. befreit und als möglicher Rekrut mitgenommen. In den folgenden Handlungsbögen wird diese Organisation mit hoher Wahrscheinlichkeit noch eine große Rolle spielen.

Der Stil des Comics weiß zu gefallen, wobei die Gesichter nicht immer ganz gelungen sind. Aquaman sieht mehr als einmal etwas dümmlich aus und auch Superman wurde nicht optimal getroffen. Loben muss ich dafür so manche bildgewaltige Szene sowie die rohen und brutalen Kämpfe.


Alles in allem ist Aquaman Vol. 1 eine Mischung aus Politthriller und Superheldengeschichte, die Aquaman zwischen zwei Welten wirft, da er zum Teil Mensch, zum Teil Atlanter aber zu 100% der Anführer einer eigenen Nation ist. In Kombination mit seinem persönlichen Konflikt wird der Grundstein für potenziell spannende Story Arcs in der Zukunft gelegt. Dazu kommt ein ansprechender Stil, mit eher sub-optimalen Mimiken, was mich aber zu meiner Wertung lesenswertführt, da Arthur Curry aka Aquaman durchaus interessante Seiten hat.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

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