Far Cry 5 – Hours of Darkness | Review [Playstation 4]

Hipp, hipp hurra! Das erste DLC zu Far Cry 5 ist da! Eigentlich bin ich kein Fan von DLC‘s & Seasponpässen allerdings ist das Erweiterungspaket von Far Cry 5 extrem umfangreich und mit Far Cry 3 gibt es sogar ein vollwertiges Tripl A Spiel gratis.

In Hours of Darkness wird der Spieler in die düstere Zeit des Vietnamkrieges versetzt. Das bedeutet, uns stellen sich dieses mal keine Kultisten, sondern Vietcong in den Weg.


Protagonist von Hours of Darkness ist Wendell Redler, ein Bewohner von Hope County (sowie NPC in Far Cry 5, der unter dem Codenamen Cowboy im Vietnamkrieg kämpft. Als er hinter den feindlichen Linien in Gefangenschaft gerät, muss Wendell einen Weg aus der grünen Hölle von Vietnam finden, um evakuiert werden zu können. Dabei muss er seine drei Kameraden Joker, Moses und Yokel aus der Kriegsgefangenschaft befreien, um bessere Chancen gegen die feindliche Übermacht zu haben.

Storytechnisch ist Hours of Darkness relativ dünn und eine kurzweilige Kriegsgeschichte ohne wirklichen Tiefgang, die allerdings durch ein relativ kreatives Setting punktet.


Die Kernelemente des Hauptspiels, das DLC ist ein Ego-Shooter, bleiben erhalten aber der Umfang wurde massiv abgespeckt, wodurch es keine neuen Fähigkeiten gibt und die einzige wirkliche Neuerung anforderbare Luftanschläge sind. Die Rettung der drei Kameraden gehört zu einer der Herausforderungen von Hours of Darkness, um die wirklich kurze Spielzeit etwas zu verlängern. Was ich hierbei anmerken muss ist die Freiheit, die dem Spieler bei den Herausforderungen gelassen wird. Wer mag kann gerne die knapp 4 Kilometer im Spiel durchlaufen oder etwas die Gegend erkunden um die Kameraden zu befreien, Offiziere zu eliminieren oder Flakstellung zu zerstören, um Luftangriffe freizuschalten.

Technisch greift Hours of Darkness auf die Dunia Engine, wie alle Spiele & DLC’s der Far Cry Reihe, zurück kommt aber nicht an das bildgewaltige Hope County heran. Was mir etwas gefehlt hat, war ein wirklich dichter Dschungel, der sich auch authentisch anfühlt. Das Gefühl eines einsamen Kämpfers kann durchaus vermittelt werden, nur der Krieg im dichten Dschungel wird durch die etwas zu offenen Waldgebiete nicht wirklich dargestellt.


Zusammengefasst ist Far Cry 5: Hours of Darkness ein kurzweiliges DLC mit interessantem Setting, was allerdings an einer sehr kurzen Spielzeit krankt. Für den Preis von 11,99€ gibt es definitiv bessere Angebote dort draußen ABER wer in Far Cry 5 schon alles durchhat und einfach Hunger auf mehr hat oder gar den Seasonpass hat, kann durchaus zugreifen. Trotzdem vergebe ich für Hours of Darkness das Prädikat bedingt spielenswert, da der Ausflug nach Vietnam zwar spaßig aber zu kurz ist.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

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