The First Purge | Review

Wie am Sonntag angekündigt habe ich also The First Purge gesehen, den vierten Teil einer Reihe die ich immer gemieden haben aber wenn ich schon mit diesem Franchise in Kontakt komme, dann mit der Vorgeschichte!

Ob sich der Film lohnt will ich euch nun erzählen!

Kernfakten zum Film

Titel: The First Purge

Originaltitel: The First Purge

Regie: Gerard McMurray

Laufzeit: 98 Minuten

Erscheinungsjahr: 2018

Genre: Horror, Thriller

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Um der steigenden Arbeitslosigkeit und Überbevölkerung entgegenzuwirken, führt die neue amerikanische Partei NFFA (New Founding Fathers of America) ein soziales Experiment auf Staten Island, New York, durch. Dabei werden für 12 Stunden, alle Verbrechen inklusive Mord legalisiert damit die Bevölkerung, im Film vornehmlich Afroamerikaner und Latinos, den ganzen angestauten Zorn rauslassen kann. Der Zuseher verfolgt dabei hauptsächlich zwei Geschwistern, die versuchen, die erste Purge zu überstehen.

Was im Kern interessant klingt und sogar einen ganz akzeptablen Schurken etabliert, verkommt zum Ende hin zu einem Team Deathmatch zwischen der farbigen Bevölkerung und bösen weißen Söldnern, die die Purge anheizen. Das ist übrigens kein Spoiler, sondern wird bereits im Trailer suggeriert.

Anstatt die Sinnlosigkeit und den Wahnsinn des Experiments aufzuzeigen, was als Vorgeschichte mehr Sinn macht, konzentriert sich der Film auf einen mäßig spannend inzensierten Überlebenskampf zwischen den ethnischen Gruppen der US-Bevölkerung, da ein durchaus brauchbarer Plotttwist bereits vor dem Film genannt beziehungsweise angeteast wird.

Weiters verfügt über eine große Anzahl an Figuren, die zwangsläufig zusammenarbeiten müssen, was besonders zum Ende hin etwas Pathos versprüht da die Gefahr durch die Purge alle Bewohner von Staten Island betrifft. Leider wird die Figur des Skeletor (nicht der He-Man Schurke), der wie bereits erwähnt ein äußerst brauchbarer Schurke (Psychopath) ist, am wenigsten genutzt.

Loben muss man bei The First Purge gewisse Nuancen in der Atmosphäre. Besonders das Spiel von Licht und Schatten, sowie die farbigen Kontaktlinsen erzeugen im ersten Drittel des Films eine etwas unheimliche Atmosphäre und eine Fokussierung auf diesen atmosphärischen Kniff hätte dem Film sicher gut getan.


Zusammengefasst ist The First Purge ein Horror-Thriller mit interessanten Ansätzen, der sich allerdings in einer fragwürdigen Botschaft und zu klischeebehafteten Figuren verliert. Eine Gesellschaftskritik am amerikanischen Staat in einen Horrorfilm zu verpacken kann eine gute Idee sein, allerdings will das in diesem Fall nicht ganz funktionieren. Am Ende bleibt The First Purge typisches Popcornkino und ein weiterer günstig produzierter Horrorfilm des Studios Blumhouse. Ich vergebe für The First Purge die Wertung bedingt sehenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

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