Six (Prime Exclusive) Staffel 1 | Review

Six habe ich schon lange auf meiner Watchlist stehen und endlich habe ich Staffel 1 sehen können. Ob sich der Ausflug in die Welt der NAVY-Seals gelohnt hat, erfahrt ihr in meiner Rezension.

Kernfakten zur Serie:

Name: Six

Staffeln: 2

Episoden: 17 in 2 Staffeln

Sender: History, Amazon Video

Genre: Drama


Die Handlung beginnt im Jahr 2014 in Afghanistan. Das Seal Team 6 soll Hatim Al-Muttaqi festnehmen, den Anführer eines großen Terrornetzwerkes. Allerdings geht die Mission schief und Richard „Rip“ Taggert, der Chief Troop des Teams, erschießt einen unschuldigen Zivilisten. Dieses Ereignis führt zu einem Konflikt innerhalb des Teams, in dessen Konsequenz Rip das Team verlässt und Sicherheitsberater einer Ölfirma wird.

Zwei Jahre später setzt die Rahmenhandlung in Nigeria ein. Bei der Eröffnung einer Mädchenschule fallen Rip, die Lehrerin Na‘omi, ihre Schülerinnen und zwei Mitarbeiter einer Ölfirma in die Hände der terroristischen Gruppe Boko Haram. Die Entführung kommt in die Medien, wodurch die USA und ein anderes Terrornetzwerk auf Rip aufmerksam werden. Das Seal Team 6 wird damit beauftragt ihren ehmaligen Kollegen zu retten, während das Terrornetzwerk Rip aus persönlichen Motiven in die Hände bekommen will.

Loben muss ich die Art der Präsentation. Six wird in drei Handlungssträngen und zwei Sichtweisen erzählt. Zum einen wird die Mission aus Sicht der Terroristen und dem US-Militär erzählt, während die persönlichen Probleme der Six Teammitglieder mit ihrer Mission kollidieren. Ein Gut-Böse Schema ist erkennbar, allerdings wird auf Stereotypen weitestgehend verzichtet und die Beweggründe der Figuren, besonders einiger Terroristen, werden interessant geschildert. Man merkt allerdings amerikanischen Patriotismus durchschimmern (Seals sind gut, weil sie für uns kämpfen, während Terroristen böse sind), was aber nachvollziehbar ist.

Was mir ebenfalls seht gut gefallen hat, ist die große Abwechslung an Schauplätzen. Die Serie spielt unter anderem in den USA, im Tschad, Nigeria und Lagos, wodurch die globale Bedrohung glaubhafter dargestellt wird.

Die Besetzung wartet mit einigen größeren Namen wie Walton Goggins (Tomb Raider, The Hateful Eight) als Richard „Rip“ Taggert oder Edwin Hoge (The Purge 1 – 3) als Robert Chase auf. So ziemlich alle Schauspieler des Seal Teams schaffen es glaubhaft sowohl die Soldaten als auch die Menschen hinter den Waffen zu verkörpern, was sich auch auf die Familien niederschlägt.

Technisch nutzt Six neben den zahlreichen Schauplätzen einige interessante Kniffe wie schnelle Schnitte oder das Einsetzen der Nachtsicht, was mir bereits in Sicario positiv aufgefallen ist. In regelmäßigen Abständen erreicht die Handlung einen Höhepunkt in der langsam aber stetig steigenden Spannungskurve, der dann mit einem passenden Soundtrack unterlegt wird, den ich allerdings abseits der Serie nicht hören würde.


Zusammengefasst gehört Six zu den interessanteren Serien im Exclusiv Angebot von Amazon. Die Rahmenhandlung wird spannend erzählt, nimmt sich Zeit um die Figuren zu entwickeln verfällt aber nicht in Langatmigkeit. Wer sich für Thriller mit Dramaelementen begeistern kann, darf gern einen Blick riskieren und wer Militärgeschichten mag, die angenehm an Tom Clancy erinnern, darf ebenso bedenkenlos reinschauen. Daher vergebe ich für Six Staffel 1 die Wertung sehenswert und hoffe auf ebenso starke zweite Staffel!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

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