Black Lightning Staffel 1 (Netflix Original) | Review

Black Lightning gehört bei uns zu den eher unbekannteren Helden, obwohl er Teil der Justice of League of America sowie den Outsidern ist und in der New 52 Zeitlinie war er sogar als möglicher Kandidat der Justice League zu sehen. Wie der Titel verrät, geht es mir heute aber nicht um die Comics, sondern um die gleichnamige TV-Serie!

Kernfakten zur Serie:

Name: Black Lightning

Staffeln: 1

Episoden: 13 in 1 Staffel

Sender: Netflix, The CW

Genre: Comicverfilmung


Die Serie setzt 9 Jahre nach dem Verschwinden von Black Lightning an. Als die Gang 100 die Stadt Freeland mit Kriminalität überzieht, kehrt Jefferson Pierce als Black Lightning zurück, zu Beginn allerdings nur mit dem Ziel seine Töchter vor den 100 zu retten. Zusammen mit seinem Partner Peter Gambi, der auch seine Ausrüstung wartet, begibt Black Lightning auf einen Rachefeldzug als er erfährt, dass sein Erzfeind Tobias Whale noch am Leben ist und mit den 100 arbeitet. Das ist aber nur der Auftakt zu einer viel größeren Gefahr für Freeland.

Neben dem Hauptstrang um Jefferson Pierce aka Black Lightning nimmt sich die Serie viel Zeit seine Figuren zu beleuchten. Die Familie von Jefferson (seine Töchter Anissa und Jennifer sowie seine Exfrau Lynn) nimmt ebenso einen wichtigen Platz ein, wie die Etablierung der Bösewichte von denen es neben Tobias Whale überraschend viele gibt.

Der zweite große Hauptstrang beschäftigt sich mit dem Werdegang der Vigilantin Thunder, von der Entdeckung ihrer Fähigkeiten über das Training bis zum Aufeinandertreffen mit Black Lightning.

Was ich zu bemängeln habe, sind manche Kampfchoreografien und das etwas billig wirkende CGI. Die Kämpfe selbst schwanken zwischen ziemlich cool und etwas peinlich aber dafür ist der Soundtrack sehr stimmig und passt gut zur Serie.

Die Besetzung empfand ich als passend aber ich habe keinen der Schauspieler bisher aktiv in anderen Serien/Filmen wahrgenommen. Cress Williams schafft es einerseits den liebevollen Familienvater Jefferson Pierce aber andererseits auch den Vigilanten zu verkörpern, der mit seinem inneren Zorn zurechtkommen muss. Ihm Gegenüber steht Nafessa Williams, die die Vigilantin Thunder verkörpert. Der Hauptantagonist, Tobias Whale ein Albino-Afroamerikaner, wird von Marvin Jones III verkörpert, der seinem Comicvorbild recht nahe kommt und eine Art afroamerikanischer Kingpin ist. Kurz zur Info; Kingpin ist ein Schurke in den Marvel Comics.


Zusammengefasst hat mir Black Lightning, wegen den interessanten Figuren und der spannenden Struktur, sehr gut gefallen. Man kann aus dem Thema Vigilantismus mehr rausholen, ohne dabei Batman zu kopieren und gleichzeitig ein kleines Familiendrama inszenieren. Da verzeiht man auch den zeitweiligen Trash. Wer Serien mag, die auf DC Comics basieren, kann bedenkenlos reinsehen!

Von mir bekommt Black Lightning Staffel 1 das Prädikat sehenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

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