Wildstorm: Michael Cray Vol. 1 | Review

Ein Attentäter. Eine Mission. Ein neues Kapitel im wiedergeborenen Wildstorm-Universum. Viel Spaß mit meiner Rezension zum ersten Band von Wildstorm: Michael Cray!

Kernfakten zum Comic

Titel: Wildstorm: Michael Cray Vol. 1
Autor: Bryan Hill
Zeichner: N. Steven Harris
Koloristen: Dearbhla Kelly, Steve Buccellato
Verlag: DC Comics
Sprache: Englisch
Seiten: 160
Erschienen: 24. Juli 2018


Michael Cray hat eine Wesenheit in seinem Kopf, die ihn entweder tötet oder in ein Alien(?) verwandelt. Seine Zeit ist definitiv begrenzt und er kann nur das tun, was er am besten kann. Seine Ziele eliminieren. Allerdings sind seine Ziele anders als alle anderen zuvor denn Oliver Queen (Green Arrow), Barry Allen (The Flash) und Arthur Curry (Aquaman) sind im regulären Universum große Helden, aber im Wildstorm Universum sind sie Psychopathen und Monster!

Die Geschichte von Michael Cray Vol. 1 ist im Kern sehr simpel, glänzt aber durch eine interessante Erzählstruktur. Jede der 6 Ausgaben dieses Bandes verwendet mehrere der folgenden 5 Punkte in der Erzählstruktur:

  1. Michael bekommt sein Ziel.
  2. Wir erfahren etwas über Michaels Persönlichkeit und sein Privatleben.
  3. Wir erfahren etwas über Michaels Ziel (zb Barry Allen).
  4. Michael bereitet sich auf seinen Auftrag vor.
  5. Michael bekämpft und tötet sein Ziel.

Um etwas Abwechslung in den Comic zu bringen variieren die Punkte in der Reihenfolge, aber ein roter Faden ist klar erkennbar, was für ein angenehmes Tempo sorgt.


Der Stil setzt eher auf Realismus und verzichtet weitestgehend auf die übernatürlichen Elemente der regulären DC Comics. Einzige Ausnahmen wären das Etwas in Michaels Kopf, die Fähigkeit von Barry Allen und Arthury Currys Werdegang als Aquaman.

Die Mischung aus Dialog und Action empfinde ich als ausgeglichen, wenngleich mehr Action in einem Comic nie schadet, sofern die Handlung nicht darunter leidet. Allgemein wirkt der Stil etwas schlicht aber stimmig genug, um zur simplen Handlung zu passen. Einzig der Kampf mit Aquaman hätte gern etwas länger sein können, allein wegen dem monströsen Design des maritimen Helden (Schurken). An dieser Stelle, also während der Aquaman-Mission, wurde ich etwas an Schatten über Innsmouth erinnert, was positiv ist.


Alles in allem ist Wildstorm: Michael Cray Vol. 1 ein super Comic für zwischendurch, der einiges an Potenzial bietet und die bekannten DC Figuren interessant im Wildstorm-Universum integriert. Auf John Constantine, der mit hoher Wahrscheinlichkeit bald auftritt, bin ich schon sehr gespannt, da diese „realistischere“ Darstellung der Figuren sehr ansprechend ist.

Wer einen DC Comic sucht, der abseits der klassischen Heldengeschichten angesiedelt ist, wird mit Michael Cray und den neuen Wildstorm Comics viel Freude haben.

Ich vergebe für Wildstorm Vol. 1: Michael Cray die Wertung lesenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

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