Captain Toad: Treasure Tracker | Review [Nintendo Switch]

Captain Toad: Treasure Tracker gehört zu meinen Lieblingsspielen für die Wii U und seit einigen Wochen ist das Spiel endlich für die Nintendo Switch verfügbar. Viel Spaß also mit meiner kurzen Rezension zu Captain Toad: Treasure Tracker, einem meiner Gegenpole zu den Dark Souls Spielen!

Kernfakten zum Spiel

Name: Captain Toad: Treasure Tracker

Entwickler: Nintendo EAD Tokyo

Publisher: Nintendo

Plattform: Wii U, Nintendo Switch

Genre: Rätselspiel, Plattformer

Release: 2015 (Wii U), 2018 (Switch)


Das Spiel eröffnet mit Captain Toad und seinem weiblichen Gegenstück Toadette, die einen Turm erklimmen um einen Powerstern zu ergattern. Allerdings erscheint Wingo, die schurkische Riesenkrähe, stiehlt den Powerstern und entführt Toadette.

Im ersten Kapitel verfolgt Captain Toad die fiese Krähe zu ihrem Nest um Toadette zu befreien während in Kapitel 2 die Rollen vertauscht werden und der Captain gerettet werden muss.

Schließlich wechseln sich in Kapitel 3 Toad und Toadette als spielbare Figuren ab um Wingo endgültig das Handwerk zu legen. Dabei muss insgesamt drei mal der Drache Draggadon überwunden werden.

Die Geschichte von Captain Toad: Treasure Tracker ist so simpel wie es nur geht ABER für ein Rätselspiel reicht der Plot völlig aus. Hierbei muss ich auch die Art der Präsentation loben, da die Handlung des Spiels ohne Text oder Sprache vermittelt wird.


Der Spieler steuert also Toad und Toadette in 3 Episoden durch eine Vielzahl an Level an deren Ende immer ein Powerstern wartet. Auf dem Weg zum Stern können auf freiwilliger Basis 3 Diamanten eingesammelt aber um ein Level abzuschließen müssen Rätsel gelöst werden, deren Anspruch von sehr simpel bis leicht herausfordernd schwanken.

Leider können die Protagonisten im Vergleich zu anderen Helden des Mario-Universums nicht springen um sich zu verteidigen aber Rüben werfen um sich die verschiedenen Gegner von Leib zu halten.

Die Level selbst sind sehr kompakt gestaltet, laden aber zum erkunden ein da die Diamanten nicht immer offensichtlich zu erreichen sind. Abseits der Stern- und Diamantenjagd kann man Extraleben und goldene Pilze finden, die 50 Münzen entsprechen. Münzen sollte man übrigens immer sammeln da bei 100 Stück ein Extraleben winkt.

Jetzt wissen wir worum es in diesem Spiel und wie das Gameplay funktioniert aber ist Captain Toad: Treasure Tracker auch für das Auge wohltuhend? Kurz und knapp ja, jedoch gehe ich ins Detail.

Die Level sind trotz ihrer kompakten Größe sehr liebevoll und detailliert gestaltet. Hinzu kommt eine gewaltige Abwechslung in den Themen der Level. Von Geisterhäusern, über Zügen bis zu Vulkanen reicht die Vielvältigkeit und dabei versprüht das Spiel sehr viel Charme, bedingt durch die bekannte Knuddeloptik von Nintendo. Alles ist bunt, putzig aber stark inszeniert wenn man die Bosse Wingo und Draggadon berücksichtigt.

Technisch läuft das Spiel ebenfalls sehr solide, was bei Exklusivtiteln von Nintendo allerdings fast schon Standard ist. Einzig auf der akustischen Ebene versagt Captain Toad: Treasure Tracker, da der Soundtrack banal im Hintergrund vor sich hin dudelt und eher zum Ton ausschalten animiert als zum anhören motiviert.


Alles in allem ist Captain Toad: Treasure Tracker das perfekte Spiel für zwischendurch, wenn man eine Pause von großen Spielen braucht. Ein Level lässt sich in 2 bis 5 Minuten schaffen und dank der realtiv hohen Levelanzahl ist das Spieltempo relativ hoch. Dem Spiel gelingt die Mischung aus Handlung, Gameplay und Levelstruktur sehr gut da die Handlung bewusst simpel bleibt, verständlich erzählt wird während das Leveldesign eine erweiterte Form der Minispiele aus Super Mario 3D World ist und das Gameplay passt sich perfekt an die Levelstruktur und richtet oftgenutzte Elemente neu an.

Ich vergebe für Captain Toad: Treasure Tracker die Wertung spielenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

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