The Nun | Review

Man nehme etwas Conjuring und etwas Annabelle, mischt Elemente aus beiden Reihen zusammen und was kommt dabei raus? Ein gnadenloses aber unterhaltsames Jump-Scare-Massaker!

Kernfakten zum Film

Titel: The Nun

Originaltitel: The Nun

Regie: Corin Hardy

Laufzeit: 96 Minuten

Erscheinungsjahr: 2018

Genre: Horror

Weitere Beiträge zum Conjuring Franchise:


Die Handlung spielt im Jahr 1952 als der Priester Burke und die Novizin Irene zum Kloster Cârta in Rumänien entsendet werden, um den mysteriösen Selbstmord einer Nonne zu untersuchen. Zusammen mit dem Ortsansässigen Frenchie werden die beiden Abgesandten des Vatikans mit einem unheiligen Geheimnis sowie einer dämonischen Macht, in Form der titelgebenden Nonne, konfrontiert. Eine schwere Prüfung des Glaubens und ein Kampf ums Überleben steht dem Trio bevor.

Die Geschichte von The Nun ist schnell erzählt, was aber kein Nachteil ist da ansonsten das hohe Tempo des Films, welches sich ab der Hälfte kontinuierlich aufbaut, nicht möglich wäre. Neben einer sinnvollen Verknüpfung zu Conjuring 1 & 2 kommt ein Hauch Trash dazu, wenn der Ursprung des Bösen erklärt wird. Allerdings lebt der Film von seinem dezenten Trashfaktor ebenso wie vom gelegentlichen Humor, um die todernste Prämisse aufzulockern.


Der Cast ist genauso überschaubar wie die Handlung aber dafür überzeugen die drei Hauptfiguren. In den drei Hauptrollen als Pater Burk sieht man Demián Bichir (Alien: Convenant), Taissa Farmiga (American Horror Story) spielt Schwester Irene und Jonas Bloquet spielt den Franko-Kanadier Frenchie.

Als dämonische Nonne Valak sieht man erneut Bonnie Aarons, die diese Rolle bereits in Conjuring 2 und Annabelle: Creation verkörpert hat und dabei eine solide Performance abliefert, da der Dämon gruselig wirken muss, ohne dabei zu sprechen. Hier müssen sowohl die Maske als auch Spezialeffekte erwähnt werden. Die Höhepunkte des Horrors, sprich die völlige Eskalation, sehen hervorragend aus und glänzen durch deine konstante Steigerung des Horrors sowie kurzen Verschnaufpausen bevor der nächste Horrorpunkt einsetzt.

Die Gestaltung der Dämonen erinnert mich etwas an die Vampire aus Brennen muss Salem, was die glänzenden Augen angeht.

Unterlegt wird der Horror und die imposanten Szenen mit einem eindringlichen Soundtrack, der besonders in den Szenen mit Valak die größte Wirkung zeigt.


Zusammengefasst ist The Nun ein atmosphärischer Horrorfilm, der sich gelungen in das restliche Franchise eingliedert und ein riesiges Jump-Scare-Massaker ist. Die Höhepunkte des Horrors wechseln sich mit ruhigen Szenen ab in denen sich die nächsten Schreckmomente anbahnen. Sowohl die Technik des als auch der Soundtrack des Films sind für einen Horrorfilm hochwertig und dieser dezente Hauch von Trash rundet das Werk ab.

Wer die Conjuring oder die Annabelle Filme mag wird auch mit The Nun viel Freude haben. Daher vergebe ich für die The Nun die Wertung sehenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s