Hellboy Vol. 1: Seed of Destruction | Review

Teil 2 des Halloween Specials auf meinem Blog. Dieses mal in der Kategorie Comic!


Um etwas Abwechslung in die Comic Reviews zu bringen habe ich mir ein paar Comics von anderen Verlagen, hauptsächlich Image, besorgt und da der Monat Oktober mit dem Thema Horror verbunden ist, bietet sich Mike Magnolas Hellboy Epos perfekt für eine Rezension an!

Kernfakten zum Comic

Titel: Hellboy Vol. 1: Seed of Destruction
Autor: Mike Mignola
Zeichner: Mignola
Verlag: Dark Horse Comics
Sprache: Englisch
Seiten: 128
Erschienen: 30. März 2004


Handlung

Wir schreiben das Jahr 1944. Das Dritte Reich steht mit dem Rücken zur Wand und droht den Zweiten Weltkrieg zu verlieren. Ein wahnsinniger Magier namens Grigori Rasputin beschwört ein Dämon um den Nazis mithilfe des Projekts „Ragna Rok“ doch noch zum Sieg zu verhelfen.

Die Beschwörung ist erfolgreich, aber statt einem Dämon wird ein teufelsähnliches Kind, genannt Hellboy, beschworen der in die Obhut des amerikanischen Professors Trevor „Boom“ Bruttenholm kommt.

Viele Jahre später ist aus dem Kind ein Erwachsener geworden und Hellboy ist Mitglied des BRPD, dem Bureau for Paranormal Research and Defense. Nach dem Tod seines Ziehvaters, Professor Bruttenholm, stellt Hellboy nachforschungen an und gelangt dabei zum alten Sitz der Familie Cavendish. Zusammen mit seinen Kollegen Abe Sapien und Liz Sherman wird das Trio von Lady Cavendish willkommen geheißen. Nachdem die Drei ihre Zimmer bezogen haben, beginnt der amphibische Abe Sapien seine Untersuchung während Liz verschwindet und Hellboy mit Froschdämonen kämpft.

Cavendish Hall entpuppt sich als Todesfalle und die drei BRPD Agenten müssen nicht nur gegen Froschdämonen kämpfen, sondern auch gegen Rasputin antreten und dessen irren Plan einen gottähnlichen Dämon zu beschwören, vereiteln.

Meine Meinung

Hellboy Vol. 1 glänzt durch eine umfangreiche und dichte Handlung, die im Horrorgenre zu Hause ist und sich am Werk des Großmeisters H. P. Lovecraft bedient. Dabei ist die Struktur sehr gelungen und auch die Spannung baut sich immer weiter auf bis zum epochalen Finale.

Neben der Handlung mit der cleveren Struktur gefällt mir der Zeichenstil extrem gut. Mike Magnola schafft es gekonnt markante Figuren mit albtraumhaften Monstern und bildgewaltigen Landschaften zu kombinieren. Diese Mischung wird noch intensiver durch den Einsatz dunkler Farbtöne, die eine unheilschwangere Atmosphäre erzeugen und perfekt als Umsetzung für jede klassische Horrorgeschichte, egal ob von Poe oder Lovecraft, dienen könnte. Interessant ist auch die Darstellung der Gesichter da der Zeichenstil keine detaillierten Emotionen zulässt aber die Figuren fremdartig faszinierend wirken lässt.

Fazit

Alles in allem bildet Seed of Destruction einen gelungenen Einstieg in die Hellboy-Serie, dessen Spannung sich kontinuierlich aufbaut und neben der interessanten Handlung mit äußerst starken Bildern glänzt!

Von mir erhält Hellboy Vol. 1: Seed of Destruction die Wertung lesenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

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