Spuk in Hill House (Netflix Original) Staffel 1 | Review

Langsam aber sicher nährt sich das Halloween Special dem Ende. Passend zum Thema Halloween hat Netflix die Serie Spuk in Hill House veröffentlicht.


Spuk in Hill House basiert auf dem gleinachmigen Roman, weist aber auch Elemente einer Neuinterpretation auf. Ob mich die Serie begeistern konnte erfahrt ihr jetzt!

Kernfakten zur Serie:

Name: Spuk in Hill House

Staffeln: 1

Episoden: 10 in 1 Staffel

Sender: Netflix

Genre: Horror


Handlung: 5 Geschwister und die Geister der Vergangenheit

Spuk in Hill House erzählt die Geschichte der fünf Geschwister Steve, Luke, Theodora, Shirley und Eleanore Craine, die in einem der berüchtigtsten Spukhäuser Amerikas aufgewachsen sind und mit den traumatischen Erlebnissen auf unterschiedliche Arten fertig wurden. Als Eleanore „Nell“ Craine stirbt, kommt die Familie wieder zusammen, um sich den Geistern ihrer Vergangenheit zu stellen, das Geheimnis des mysteriösen roten Zimmers in Hill House zu lüften und mit dem Trauma ihrer Kindheit endgültig abzuschließen …

Meine Meinung zu Staffel 1

Spuk in Hill House gehört zu den Genrevertretern des Horrors bei denen der Fokus mehr auf den Figuren, der Atmosphäre sowie der Handlung liegt, als sich auf billige Jump Scares zu stützen um den Zuseher möglichst oft erschrecken egal wie plump dieses Stilmittel eingesetzt wird.

Die Handlung entwickelt sich langsam, nimmt sich extrem viel Zeit für die Figuren und baut dabei kontinuierlich eine dichte Atmosphäre auf, da mit jedem Rückblick die Grenze zwischen Realität und Surrealismus weiter verschwimmt, bis man sich am Ende fragt, ob sich die Familie Craine die Geistererscheinungen bloß einbildet oder mehr dahinter steckt.

Eine gute Handlung ist aber nur halb so viel wert, wenn die interessanten Figuren fehlen und Spuk in Hill House kommt einer ganzen Wagenladung an Charakteren des Weges. Besonders die fünf Craine-Geschwister wurden hervorragend besetzt und sowohl die erwachsenen Schauspieler als auch die Kinderdarsteller liefern eine hervorragende Performance ab. Für etwas Verwirrung sorgt die Doppelbesetzung von Hugh Crain, dem Vater der Geschwister, da die Schauspieler Timothy Hutton (Gegenwart) und Herny Thomas (Vergangenheit) kaum Ähnlichkeit miteinander haben.

Loben muss ich den Einsatz von Geistererscheinungen, die mal subtiler und mal lauter gezeigt werden aber jedes Mal einfach unheimlich wirken. Hier muss besonders den Geist des alten Mannes erwähnen, der seinen Hut sucht. Bei seinen Auftritten wurde ich immer an das Spiel Little Nightmares erinnert und obwohl dieser Geist nichts Denkwürdiges macht, wirkt er einfach unheimlich. Wirkung ist hier das Stichwort und die große Stärke dieser Serie.

Fazit

Zusammengefasst bietet Spuk in Hill House solide Horrorkost für Genrefans, mit Fokus auf die Handlung, die Figuren sowie die Atmosphäre. Im Laufe der 10 Folgen lernt man die Craine-Geschwister sehr gut kennen und versteht den Horror, den sie durchleben mussten immer besser.

Ich vergebe für Spuk in Hill House die Wertung sehenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

4 Kommentare Gib deinen ab

  1. René sagt:

    Ich habe die Serie längst mit auf meine Sehliste genommen. Da bin ich selbst schon gespannt darauf. Schönes Review auf jeden Fall, was noch mehr Lust darauf macht es zu schauen. 😎👌🏻

    Gefällt 1 Person

  2. Leider konnte ich damit nichts anfangen. Nach Episode 2 habe ich aufgegeben. :/

    Gefällt 1 Person

    1. DerStigler sagt:

      Schade aber ich kann verstehen wenn man der Serie nichts abgewinnen kann. 🙊

      Gefällt mir

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