Justice League: No Justice| Review

Nach Dark Nights: Metal kommt das nächste Kapitel im DC Universum aus der Feder des brillanten Scott Snyder!

Kernfakten zum Comic

Titel: Justice League: No Justice
Autor: Scott Snyder, James Tynion IV, Joshua Williamson
Zeichner: Francis Manapul, Marcus To, Riley Rossmo, Jorge Jimenez
Verlag: DC
Sprache: Englisch
Seiten: 144
Erschienen: 25. September 218

Die Dark Nights: Metal Rezensionen:


Handlung: Ein größeres Universum und hungrige Götter

Nach den Ereignissen in Dark Nights: Metal wurde die Source Wall, die das bekannte Universum umgibt, zum Teil beschädigt und durch die entstandene Öffnung dringen vier gigantische Gottheiten, die Omega Titanen in das reguläre Universum ein. Mit den Titanen kommt der gigantische Hunger und somit eine neue Bedrohung. Das erste Ziel der Omega Titanen ist Colu, die Heimatwelt von Brainiac, dem vermutlich intelligentesten Wesen im Universum.

Um den drohenden Untergang seiner Welt zu verhindern, reist Braniac zu Erde und bildet vier Teams aus Mitglieder der großen Vereinigungen (Justice League, Suicide Squad, Titans & Teen Titans) sowie einigen der gefährlichsten Schurken wie Death Stroke. Zusammen mit den vier Teams reist Brainiac nach Colu, um sich dort den Omega Titanen zu stellen und seine Welt zu retten. Während die Helden der Erde auf einer fernen Welt kämpfen will Amanda Waller auf ihre Art die Erde schützen, da durch die Justice League erst der Schaden an der Source Wall entstanden ist. Doch Amanda hat die Rechnung ohne die letzten Verteidiger der Erde (Green Arrow, Supergirl & Batgirl) gemacht.

Ein neues Universum entsteht und die Helden müssen größer denken, um diese Bedrohung sowie die kommenden Prüfungen zu meistern …

Meine Meinung zum Comic

No Justice ist das nächste Kapitel in Scott Snyders Vision des DC Universum und bildet den Auftakt für die Ära New Justice, was im Klartext bedeutet, dass wir in Zukunft neue Teams wie Wonder Womans Justice League Dark oder die Justice League Odyssey sehen werden. Allerdings bedeutet dieses Event auch für andere Teams wie die Teen Titans Veränderungen, was das DC Universum frisch hält.

Der Comic an sich fühlt mehr wie ein reines, großes Justice League Abenteuer an und schlägt somit einen anderen Ton an als Dark Nights: Metal, was ein gewaltiges Batman/DC Crossover war. Die Omega Titans werden gewaltig inszeniert, sind im Grund aber bloß hungrige Naturgewalten die keine Rechtfertigung brauchen.

Ein großes Lob geht an den gewaltigen Kader der Hauptfiguren, der so ziemlich jeden Aspekt der DC Helden/Schurkengalerie abdeckt. Lex Luthor als Held ist ebenso erfrischend wie Deathstroke und Harley Quinn als Anti-Helden an der Seite von Robin, Batman und Superman. Ebenso beweist das Autorenteam um Scott Snyder, James Tynion IV und Joshua Williamson ein Händchen für ruppige aber sympathische Figuren wie den bereits erwähnten Robin (Damian Wayne) und Lobo, der ohnehin eine neue Soloserie braucht. Auch das Konzept des größeren Denkens gefällt, da die Helden und Schurken alte Denkweisen ablegen müssen, um mit Kreativität die Gefahr zu meistern.

Zeichnerisch gefällt No Justice ebenfalls und wirkt trotz der Kürze von vier Ausgaben sehr bildgewaltig und weder gehetzt noch gestreckt. Die Geschichte startet gleich mit der Action, anschließend folgt Exposition und dann geht es gleich weiter nach Colu, um die Bedrohung zu verdeutlichen. Um für Abwechslung zu sorgen, wechselt der Schauplatz Colu mit der Erde, genauer mit der Festung der Einsamkeit von Superman. Somit kommt dank Amanda Waller und Oliver Queen ein kleines bisschen Agenten-Thriller in die Szenerie. Obwohl die Bedrohung so groß ist, wirkt No Justice etwas „heller“ als Dark Nights: Metal, was stellenweise eher ins Horrorgenre umgeschlagen ist und albtraumhafte Szenarien präsentierte.

Fazit

Zusammengefasst hat mich Justice League: No Justice überrascht. Sogar sehr positiv überrascht. Während ich zu Beginn einen Filler für das nächste Event vom Schlag eines Dark Nights: Metal erwartet habe, wurde ich im Zuge der vier Ausgaben mit einem Epilog des Dark Nights Event und einem Prolog für die New Justice überrascht. No Justice erfindet das DC Universum nicht neu, stellt aber die Weichen für die nächsten Jahre und schafft faszinierende neue Konstellationen innerhalb der großen Teams. Dazu kommen einige neue Teams. Handlungmäßig wie zeichnerisch gefällt No Justice und zeigt DC’s Kompromiss aus Veränderung und Bewährtheit alter Mechaniken.

Von mir bekommt Justice League: No Justice die Wertung lesenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

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