Scarlet Book One | Review

Brian Michael Bandis hat den Marvel Verlag verlassen und arbeitet nun für DC an Superman & Action Comics. Mit diesem guten Mann sind aber auch seine Comics aus dem Icon Comics Imprint von Marvel zur Konkurrenz gewechselt. Kurzer Hand werden also die Werke von Bandis unter dem Jinxworld Label neu veröffentlicht!

Kernfakten zum Comic

Titel: Scarlet Book One
Autor: Brian Michael Bendis
Zeichner: Alex Maleev
Verlag: Jinxworld
Sprache: Englisch
Seiten: 184
Erschienen: 30.10.2018


Handlung: Die Welt ist schlecht und jemand muss etwas tun!

Wegen eines korrupten Polizisten musste Scarlet Rue’s Freund sterben und sie wurde schwer verletzt. Nun sinnt sie auf Rache und will die korrupten Polizisten als das entlarven was sie sind. Grausame Menschen die die schwachen ausnutzen und sich bereichern anstatt sie zu beschützen.

Doch Scarlets „Rebellion“ stößt auf Widerstand und ihr Leben hängt am seidenen Faden ..

Meine Meinung zum Comic

Die Handlung von Scarlet mag recht schnell erzählt sein und dünn wirken aber die wahre Stärke liegt im narrativen Fokus der Handlung. Scarlet durchbricht sehr oft die vierte Wand und spricht direkt zum Leser wordurch die emotionalen Beweggründe direkt vermittelt und der Leser/die Leserin nicht nur als Zuseher dabei ist, sondern direkt eingebunden wird.

Das Konzept des Bruchs mit der vierten Wand kenne ich bisher nur von Deadpool und Mark Millars Wanted aber ich bin davon sehr positiv angetan, weil es mir somit wesentlich leichter fällt, eine emotionale Bindung zur Heldin aufzubauen. Weiters wird eine gewisse Langatmigkeit verhindern, weil man wie bereits mehrmals erwähnt, direkt angesprochen wird.

Neben einer interessanten Form des Storytellings verfügt Scarlet über einen sehr interessanten Zeichenstil, der zwar in Richtung Realismus geht aber durch starke Kontraste und harte Linien eine ganz eigene Wirkung bekommt. Was mit diesem Stil sehr gut funktioniert ist die Darstellung glaubhafter Emotionen, um dem „gesprochenen“ mehr Ausdrucksstärke zu verleihen.

Fazit

Scarlet mag das Medium Comic nicht neu erfinden und Vigilantie kennen wir auch bereits aus diversen Comicserien (Punisher, Batman, Nightwing, …) aber Scarlet punktet dafür mit einer interessanten Erzählstruktur, engen Bindung und einem ansprechenden Zeichenstil.

Daher erhält Scarlet Book One von mir ein wohlverdientes lesenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

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