Das The Quiet Man Debakel | Gedankenspiel

Manchmal kommt ein Spiel des Weges, was anders sein will als die Konkurrenz. The Quiet Man ist ein Hybrid aus Action-Adventure und interaktivem Film mit einer Mischung aus Live-Action Szenen und CGI Sequenzen UND einem Gimmick, denn man spielt einen gehörlosen Protagonisten. Warum das Spiel trotz interessantem Konzept und starkem Entwickler/Publisher auf die Nase gefallen ist, erfahrt ihr jetzt!

Kernfakten zum Spiel

Name: The Quiet Man

Entwickler: Square Enix, Human Head Studios

Publisher: Square Enix

Plattform: Playstation 4, Windows

Release: 2018

Genre: Action-Adventure


Wo fangen wir bei diesem Spiel an? Am besten bei der Handlung, da man die schnell erzählen kann, weil es kaum was zu erzählen gibt. In The Quiet Man übernimmt der Spieler einen jungen, gehörlosen Mann, der den mysteriösen Bird Man verfolgt, der eine Pianistin entführt hat.

Wer der Junge Mann ist, welche Beziehung er zur Pianistin hat, für wen er arbeitet oder warum er haufenweise, augenscheinlich latinostämmige Mitglieder einer obskuren Gang verprügelt erfährt man nicht und das hat einen simpel Grund. Kaum ein Dialog im Spiel ist vertont oder mit Untertiteln versehen, was Sinn macht, da der Protagonist gehörlos ist. Moment, nein das macht keinen Sinn, weil es so dem Spieler unmöglich ist einen wirklichen Kontext aus den Zwischenszenen, die gut 80 % des Spiels ausmachen, zu ziehen. Viel mehr legt man das Gamepad zur Seite, wenn die nächste Zwischensequenz und beginnt und nimmt es erst wieder in die Hand, wenn man die Steuerung übernimmt.

Okay, wenn das Spiel bereits bei der Handlung versagt muss ein anderer Aspekt funktionieren, oder? Nun bei der Klangkulisse, die nicht wirklich existent ist, fällt The Quiet Man ebenfalls auf die Nase. Also werfen wir einen Blick auf das Gameplay!

Sofern man das sinnlose Tastenhämmern als richtiges Gameplay bezeichnen darf. Zwischen den tonlosen Videosequenzen darf Gebiete „erkunden“ und bösen Männern in taktiklosen Kämpfen kräftig aufs Maul geben, was ohne Anvisieren und Spielspaß auskommt. Dafür auf jeden Fall ein großes Lob [Sarkasmus Ende].

Zum Abschluss sehen wir uns die Grafik an, die tatsächlich das Prädikat „okay“ verdient wenngleich die Realfilmszenen das optische Highlight des Spiels ist. Der Rest verdient das angesprochene Prädikat okay und besonders der Hauptcharakter sieht einfach nur dümmlich aus. Das Spiel allgemein schwankt zwischen spätem PS2 und PS3 Spiel, wobei verwaschene Texturen eher die zweite Playstation vermuten lassen.

Lasst mich zusammenfassen. The Quiet Man ist ein Spiel mit wirklich interessanten Ansätzen, die aber komplett in die Hose gehen und das Spiel zwar nicht unspielbar machen aber jegliche Motivation vermissen lässt, da auch nicht wirklich klar welche Motivation den Protagonisten antreibt. Na ja sei’s drum, ich kann The Quiet Man definitiv nicht empfehlen und rate eher zu anderen Spielen wie Pokemon Let’s Go: Evoli, Red Dead Redamption 2 oder Hitman 2, was bald ein Thema sein wird neben Hitman: Definitive Edition.

Oh und es gibt noch einen zweiten Spielmodus, der mit Untertiteln versehen ist, aber den tue ich mir nicht an. Einmal durch dieses Debakel quälen reicht mir!

Das wars soweit von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

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